Veröffentlicht am Montag, 30. Dezember 2013 18:23 | Zugriffe: 1260

Die Obrigkeyt des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. wuenscht allen Besuchern unserer Seyte hier im unsichtbaren Netze fuer das Jahr des Herrn MMXIV (2014)

-das Eure Gesundheyt stets erhalten bleybe
-das sich Euer Glueck unendlich vermehre und
-das sich bey allem was ihr anpackt nur Erfolg eynstellen moege
.

Wir freuen uns darauf, Euch irgendwo auf den zahlreych angebotenen Veranstaltungen dieses Jahres kennenlernen zu koennen.

 

 

 

 

Kategorie: ROOT

Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2013 18:40 | Zugriffe: 1475

Seyd gegrueszet werte Besucherinnen und Besucher unserer magischen Seyten.

Das Jahr des Herrn MMXIII neyget sich langsam aber sicher seynem Ende entgegen. Eyn Jahr das fuer den Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. auszergewoehnlich erfolgreych verlaufen ist.

Und nun ist es an der Zeyt Euch allen, die Ihr uns hier immer wieder besuchet und unsere Informatios, die wir zum Besten geben mit wohlgefallen und Interesse leset (nur so sind ueber 25.000 Zugriffe innerhalb eines Jahres erklaerbar), eyn herzliches Dankeschoen zu sagen. "Danke" fuer Euer Interesse!!

Die Vorstandschaft des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. wuenscht Euch Allen im Namen seyner Mitglieder

Natale hilare et annum novum faustum
(Frohe Weihnacht und eyn glueckliches Neues Jahr)

Moege Euch die Gesundheyt erhalten, stets eyn blanker Gulden in der Geldkatze und eyn guter Schluck im Becher bleyben.

Bleybet uns gewogen und verfolget weyter mit Interesse, was sich in unserer Gemeynschaft tut.

Behuet Euch Gott

Euer Gunnar vom Siechenhofplatz
(Primus tabulam Directores)

Kategorie: ROOT

Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Dezember 2013 17:19 | Zugriffe: 4267

Wer heut daselbst und stetig sich beflissentlich eynfyndet unsr`e kleynen Geschichten zu lesen, der weiß, es ward einst ein Herzensfeuer entfacht auf einer Reyse nach Ribeauvillé, dem wyr versprachen Zunder zu geben bei einem erneuwten Besuche daselbst.

So höret denn, was so geschah am 15. Tage des Julmondes AD MMXIII.

Dieser Morgen fand seinen Anfang noch vor der Dämmerstunde, und keine Lerche sang nicht eyn Lied. Wir wählten aus den Wäschetruhen mit bedacht besonders warme Gewänder aus. Sollten sie uns doch vor den kalten Winden des Winters schützen. Wir brachen mit großer Freyd´ endlich erneut auf, die Stadt des Fürsten Ribeaupierrè aufzusuchen, um das dortige Markttreiben am 3. Advent zu erkunden.

Der Weg barg keynerley Hindernisse und so waren wir voller Vorfreude durch das Stadttor geschritten, um ein reichliches Frühmahl in der gemütlichen Bäckerstube einzunehmen. Nun nahm denn der Zauber seinen Anfang. Kaum schritten wir über die Schwelle des Hauses, begrüßte uns ein zartes Wesen in der frechen Tracht Wichtels sehr herzlich und bemühte sich sogleich unsere Wünsche nach Speys und Trank zu erfüllen. Geschäftiges Treiben gab es hier bereits seit Mitternacht, um den zu erwartenden Gästen der Stadt genügend Brote zu backen. Solche hatten wir ungelogen noch niemals erblickt. Sie waren so riesig vom Ausmaße, dass man damit ganze Heere satt bekäme. Die Tische bogen sich unter ihrer Last. Eyn einziger Brotlaib wog sicher mehr als dreißig Pfund! Unsere kleine Gemeinschaft ließ es sich nicht nehmen, sich viele Kostproben davon munden zu lassen. Maurisches Gesöff wärmt obendrein unsere kalten Glieder.

Schon bald brachen wir auf, uns unter das angesammelte Volk zu mischen, um das Städtchen zu durchschreiten. Der berühmte Markt wurde heut´ in jeglicher Gasse und auf allen Plätzen abgehalten. Das sollte schon etwas heißen. War doch das Marktrecht eine durchaus wichtige Angelegenheit für jeden, der es erwirkt hatte. Für die Städte und Gemeinden war es ehemals und immerdar lebenswichtig, allein der Handel brachte sie zum Blühen. Meist gab es zu den wichtigen Feiertagen Märkte. Aber in der Zeit vor dem Julfest war es eher unüblich gewesen, bis einmal das Recht auf einen Fleischmarkt vor dem Fest erstritten wurde. Dies war der Vorläufer der Märkte in der Zeit des Wartens (Advent) wie wir sie bis heute in vielen Orten finden. Die ältesten ihrer Art gibt es in deutschen Landen seit über 650 Jahren. so weiß man es zu berichten.

Krämer, Händler, Handwerker und auch Bauern des Umlandes fanden sich eyn, ihre Waren von morgens bis abends anzubieten. Pfister und Süßbäckerinnen riefen ihre Waren aus. So wie einst der Fleischmarkt zum Julfeste, bestach auch jener hier mit Leckereyen für große und kleine Geldbeutel. Es gab Würste und feinstes Fleisch - gesotten und gebraten, gepökelt und geräuchert. Mit feiner Suppe, welche seit Stunden auf den Feuern garte, konnte man sich ebenso die Bäuche füllen, wie mit Braten von der wilden Sau. Heiße würzige Weine reichte man uns dazu. Frische Austern hatte man herbei gebracht, um sie mit hellem Winzertrank zu genießen. Es war eine Lust.

An diesem und jenen Stand verweylten wir und wechselten artige Worte mit den Eignern. Man begrüßte einander wohlwollend, da sie, wie wir, selbst der Zeyt von einst entsprungen schienen.

Die Bürger der Innenstadt hatte es sich zum Credo gemacht die Fassaden ihrer Heimstätte in weihnachtliche Stimmung zu kleiden. Dies verzückte alle immer wieder aufs Neue. Liebevoll geschmückt waren die Häuser und Brücken mit allerley Zier und Lichtern.

Ein paar Stunden zeigte sich sogar der Himmel blau. Die Sonnenstrahlen wärmten zwar nicht wirklich unsere kühlen Wangen, doch die Herzen freute es in dieser dunklen Jahreszeit umso mehr. Wir schauten gerne auf die im Lichte erstrahlenden Berge ringsumher und auch die Burg sah besonders herrlich aus.

Auf unserer Wanderung begegneten wir den Königen Caspar, Melchior und Baltasar, wie sie mit Ihren schwer beladenen Kamelen ´gen Bethlehem zogen. Sie werden es hoffentlich rechtzeitig bis zum sechsten Tage nach dem Jahreswechsel schaffen, um ihre reiche Gabe dem Jesuskinde zu überbringen. Eine Karawane mit Mauleseln schloss sich ihnen an. Als sie durch die Stadt zogen erfreuten sie die Kinderlein mit kleinen Reitstündchen auf dem Rücken der Tiere für ein paar Taler. Neben Fabelwesen, die durch die Gassen streiften und dabei den Damen von Stand und hübsch anzuschauenden Kindlein schmeichelten, entdeckten wir farbenfroh gekleidete Vaganten, die schöne Tänze zu alten Weisen vollführten.

Wir betrachteten voller Interesse die Stände der Schädler (Fassbinder), Kalligraphen (Schreiber) und Ledermacher. Gerade hier verzückte uns die Vielfalt ihrer Kunst. Und eine Idee ward schnell in die Tat umgesetzt. Dies gelang uns aber nur aus folgendem Grunde so trefflich: Nennen wir doch eine wirklich kundige Mansionarius in unserer Reisegesellschaft unser eigen, welche es nicht nur versteht stets den rechten Weg auf unseren Wanderungen zu finden und treffliche Herbergen zur Logis bereit zu machen , nein sie ist vieler der Sprachen kundig in fremden Landen und führt mit ihrer Wortwahl die Geschäfte, welche wir tätigen, zu einem allseits guten Ende. Also wenn wir Sie nicht hätten, - ich wüsst´ es nicht so gut. Also verhandelte unser Primus mit ihrer Hilfe bei der Ledermacherin einen würdigen Ledereinband für unsere Chroniken.

Die Ehre sie niederzuschreiben meiner selbst derzeit anvertraut ist. Das war ein rechtes Geschichtchen am Rande des Geschehens - und im Übrigen - gehen wir deshalb auf Märkte…

Ein Freund aus gallischem Lande, gerufen „Fabian“, gesellte sich zu uns, wie er es versprochen hatte. Wir freuten uns unseren neuen Freund wiederzusehen. Mit einem guten Tropfen hiesigen Weines, begossen wir auch dies Ereygnis gebührlich. - Deshalb gehen wir auf Märkte…

Die Stunden flossen dahin und wir wärmten uns an offenen Feuern die in alten Bäumen brannten. Und während der Speck an Spießchen gar lustig brutzelte vertrieben wir uns die Zeit des Wartens damit vom Kommenden Lenze zu Träumen und welche Abenteuer wir da bestehen wollen. Gibt es doch den Plan ein Lager auf einer Burg abzuhalten, bei dem wir zünftig Speisen wollen. Schon bald werden sich einige von uns auf Entdeckungsreise begeben.

Auf unserer Marktreise fand ein neues Mitglied in unsere Reihen. Sie sei aufs herzlichste begrüßt. Holde Jungfer, wir sind gespannt auf Deinen mittelalterlichen Namen!

So fanden wir den Tag gelungen und machten uns auf den Weg hinab aus der Stadt, die noch immer mit riesigen Menschenmassen angefüllt war. Jetzt erst begriffen wir die Geschichte der riesenhaften Brote, welche man hierzulande feilbot. Längst waren schon alle Würste verzehrt und noch immer galt es Mäuler zu stopfen. Und wer nun noch ein Grummeln im Magen verspürte tat sich an köstlichen Brotzeiten wohl.

Am Wegesrand erblickten wir im Schein der abertausenden Lichter, welche in der Dunkelheit der Abendstunden entzündet waren, den frommen Kirchenfürsten aus Myra. Er nahm sich heuer die Zeit die Wünsche und Sorgen der Kinder anzuhören. Sankt Nikolaus, ohne dich wär die Weihnachtszeit für die Jüngsten unter uns weniger spannend!

So fanden wir mühelos im milden Schein der Lichter aus dem Gewimmel des Marktes heraus und hoben an uns für den Weg zu rüsten.

In den Stunden des Heimreisens gedachten wir derweil der sonderbaren, schönen Aussichten hier zu Lande, die von manchem Recken bestaunt wurde. Man taufte sie „Grand Ballons“. Wie auch immer . Es hüpfte das lachende Herz bei dieser Geschichte, wie einst bei der des „Titti- Seh“. Wer zugegen war, versteht die Worte gut.

So reinige ich wieder einmal die Feder von schwarzer Tinte, und sende allen Lesern ein glückliches Julfest.

Die Schreiberin

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 16. Dezember 2013 17:34 | Zugriffe: 4104

Am 14. Tage des Julmondes AD MMXIII packten die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisches wieder eynmal ihr Buendel, spannten die Pferde vor die Kutschen und brachen zur 11. Stund mit spaerlichem Hab und Gut auf, um gen Morgenland zu reysen.
Die Goetter machten die Fahrt beschwerlich, oefnetten sie doch zuerst die Schleusen des Himmels, um reychlich Wasser auf die Reysenden zu werfen. Je weyter man gen Morgenland fuhr, um so weyszer wurde die Landschaft. Schneebedeckte Waelder und Wiesen lieszen fuer diesen Tag nichts Gutes erahnen.
Jedoch, je naeher man dem Lacus potamicus kam, um so milder wurden die Temperaturen; das Weysz loeste sich auf, der Regen wurde weniger und die Schleusen schlossen sich  gaenzlich.
Als wir in der Stadt Steyn am Rheyn, am westlichen Ausgang des Lacus potamicus in Helvetien ankamen und unsere Kutschen abstellten, waren im Himmelszelt schon Risse zu erkennen, durch welche eyn schoenstes Blau herfuer lugte!
Nachdem wir fuer das Abstellen unserer Kutschen sieben helvetische Silberlinge entrichtet hatten, schritten wir allesamt, durch das Stadttor.

Entlang der Strasze Haeuser mit praechtigen Malereyen. Nahezu jedes Haus hat seynen eygenen Namen, hinter welchem sich seyne eygene Geschichte verbirgt. Haeuser die den Kennzeychnungen zu Folge aus dem 14. - 17. Jahrhundert stammen. Da Steyn am Rheyn auch in diesem Jahr wieder zur Maerlistadt ernannt wurde, waren die Hausfronten prachtvoll geschmueckt! Es war unuebersehbar, dass das Julfest kurz bevorsteht.
So zog sich die Hauptstrasze hinauf eyn Markt zum Julfeste. Staende die der Voellerey dienten und Baelgerbelustigung waren nicht vergessen. Dazu eyn mindestens 5 Klafter groszer Tannenbaum mit vielen magischen Lichtern, die selbst der Wind nicht auszublasen vermochte.
Alles sehr beeyndruckend, aber uns alle zog es schnurstracks in die Benediktinerabtey im Herzen der Altstadt.
Dort hatten sich naemlich Kraemer aus alten Tagen zu ihrem eygenen Markte eyngefunden. Im Schosze der Abtey eyn kleyner aber sehr feyner mittelalterlicher Markt, der reychlich Waren feylbot!
Grosz war das Hallo, als man unmittelbar nach Eyntritt (ohne Wegezoll!) in den Markt alte Bekannte wiedertraf. Sey es Peter mit seyner Raeucherkate, oder auch die Minzenfrau.
Da jedoch die hoechste Mittagsstund bereyts vergangen war, suchten wir zunaechst das Moenchsbeyzli auf, um unsere hungrigen Baeuche zu fuellen.
Kaum hatte man dort Platz genommen, oeffnete sich die Tuere erneut und es gab schon wieder eyn groszes Hallo. Trat doch Gunar von Salodurum durch dieselbe.
Waehrend man eyn vortrefflich warmes Sueppleyn mit eyner groszen dicken Wurst und Brot, sowie eyn Becher warmen Wuerzweynes zu sich nahm, wurden Geschichten ausgetauscht. Sehr unterhaltsam!
Gestaerkt nahmen wir nach eyner Weyl unseren Rundgang, bey inzwischen strahlend blauem Himmel, durch den Markt auf. Immer wieder wurden wir ob unseres Vereynsabzeychens angesprochen. Sey es von Haendlern, oder Besuchern. Wir gaben mehrfach ueber unsere Gemeynschaft Auskunft und unsere Gegenueber hoerten stets aufmerksam zu. Es ergab sich die Moeglichkeyt, sich mit Verantwortlichen zu unterhalten und Vorgespraeche zu eyner Darbietung mit "Skadefryd" zu fuehren.
Sehr interessant verlief eyn Gespraech mit eyner Kraeuterfee, die uns auf unser Abzeychen hin ansprach. Wir unterhielten uns lange Zeyt an ihrem Stand und es ward die Idee geboren, dass uns diese Kraueterfee mit eyner Wanderung in die Geheymnisse der Natur eynzuweyhen versucht und im Anschluss daran zeygt, wie all die gefundenen Krauetleyn in koestliche Likoere und Sirup, aber auch schmackhafte Essige,Oele und Salze, sowie gut riechende Badezusaetze verarbeytet werden koennen.
Das Fortsetzen der Gespraeche und das Finden eynes Termines wurden verbindlich vereynbart. Man darf wirklich gespannt seyn.
Und so wechselten die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisches den ganzen Nachmittag immer wieder zwischen Maerlistadt und Abtey hin und her. Nahmen den eynen und anderen waermenden Trunk, oder eyne Speys zu sich. Fuehrten Gespraeche und genossen den Tag.
Zur siebten abendlichen Stund machten wir uns jedoch wieder auf die Reyse zu unserer Heymstatt. Stand doch am naechsten Tag eyne erneute Reyse an. Diesmal in Richtung des Frankenlandes, in die Region des Herzogsgeschlechts der Etichonen an. Aber davon an anderer Stelle mehr!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 03. Dezember 2013 18:34 | Zugriffe: 4101

Es ward der 1. Tag im Julmond AD MMXIII. Der Himmel grau und nebelverhangen. Die Glocken am Muenster zu Seckinga schlagen zur 9. und eyner halben Stund, als sich die Mayden und Recken des Mittelaltertstammtisch Hochrheyn mit ihren Kutschen auf dem Auplatz eynfinden.
Stand doch eyne Fahrt nordwaerts, nach Ascabah, ins Haus. Man entbat sich den Grusz, liesz die Pferde sich noch eyn wenig erholen und schlieszlich trat man die Reyse an.
Je weyter es nach Norden ging, umso mehr zog sich des Himmels grau zurueck und liesz die ersten Sonnenstrahlen hindurchblicken.
Nach wenig mehr als eyner Stunde Fahrt traf man in Ascabah eyn und man stellte bereyts reges Treyben fest. Waren doch die Herren des Festes und die Kraemer noch emsig dabey den Ort des Geschehens und ihre Waren ins rechte Licht zu ruecken.

Wir stellten unsere Kutschen nach kurzer Suche am Ortsrand ab und schlenderten gemuetlichen Schrittes zum Castell zu Ascabah.
Ob unserer Gewandung ward uns der Wegezoll erlassen und so tauchten wir in das Marktgeschehen, genannt "Historische Bauernweihnacht", eyn.
Rund um das Castell jede Menge Kraemerey und Voellerey. Alles was das Herze begehrt ward zu finden. Fuer die Baelger gab es im Keller des Castells Maerchenlesungen.

Unsere besondere Beachtung fanden der Stand des Lederbearbeyters und des Messerschmiedes. So konnten wir Brauchbares und Nuetzliches erwerben und wichtige Informatios sammeln, um unseren Heerlagerbedarf zu erweytern.
Mit eynem Becher Gluehmets waernten wir unserem Bauch. Obwohl der Himmel sich zwischenzeytlich von seyner allerbesten Seyte zeygte, die Sonne herunterstrahlte was das Zeug hielt, waren die Temperaturen dennoch im sehr frischen Bereych.

Die hoechste Mittagsstund nahte und der Hunger liesz nicht auf sich warten. Mit eynem Brett voller koestlichster Kaesesorten, Punsch und Gluehmet fuellten wir die Waenste. Nachdem uns ein Juengling mit Zuckerkruste umhuellte Mandeln anbot, lieszen wir es uns nicht nehmen, diese Mandeln zusammen mit dem Kaese zu verzehren. Es war eyn koestlicher und schmackhafter Versuch!!

Kaum hatten wir das Mahl zu uns genommen, marschierten die Spielleute von "Gaudium pagani" (Heydenspasz) eyn, um uns alle mit herrlichen Weysen aus alter Zeyt zu unterhalten.

Wir besuchten Marktstand fuer Marktstand, scherzten hier und da mit den Haendlern, lernten die Obrigkeyten des Vereyns "Historisches Eschbach" kennen und tauschten Pergamente mit Adressen aus. Beydseytig flossen Informatios ueber unsere Vereyne und zum Schluss war man sich eynig, dass man sich auf jeden Fall wiedersehen werde.

Da es auf dem Marktplatz an Sitzgelegenheyten mangelte und wir des Trabens muede wurden, zogen wir uns fuer eyn Weylchen in die Orientalische Stube zurueck. Dort lieszen wir uns auf weychen Sitzkissen nieder und nahmen mehrere waermende Becher des maurischen Bohnensuds zu uns. Wie herrlich doch so eyn Tag seyn kann.

Frisch gestaerkt und erwaermt traten wir wieder ans Tageslicht. Der Marktplatz inzwischen stark gefuellt von Menschen. Dicht an Dicht schoben diese durch den Platz. Vor den Sauf- und Fressstaenden lange Schlangen. Gut, dass wir bereyts versorgt waren!

Nachdem wir erneut den Spielleuten von "Heydenspasz" gelauschet hatten, suchten uns die Mitglieder des veranstaltenden Vereynes auf, um den Mittelalterstammtisch zur Teylnahme am Fackelzug eynzuladen.

Wir wurden zur 5. und eyner halben Stund im Meridianus zum Haus des Bauermeysters geladen, um dort das Licht in Empfang zu nehmen.
Gesagt, getan. Als die Nacht hereynbrach, setzte sich eyn groszer Zug von Landsknechten, Bauern, Maegden, Knechten, Gauklern, angefuehrt von Heydenspasz und vom Marktvogt Harald dem I. und seyner liebreyzenden Gemahlin und der sonstigen Obrigkeyt in Bewegung. Viele viele Fackeln flackerten durch die dunklen Gassen bis hin zum Marktgelaende. Zwischen vielen hunderten Besuchern hindurch begaben wir uns alle zum Castell, nahmen auf der Schlosstreppe Aufstellung und wir lauschten den Worten des Marktvogtes.
Diese Aktion endete mit Weysen von "Heydenspasz". Man begab sich letztlich mit eynem waermenden Getraenk zu den Feuerkoerben und sinnierte dort ueber Dieses und Jenes.

Zum Ende der Veranstaltung durften wir noch "Castell in Flammen" erleben. Mit lauten mysthischen Klaengen aus schwarzen magischen Kisten und eynem Farbenspiel durch bunte Laternen die selbst der Wind nicht auszublasen vermag, wurden gespentische Effekte auf das Castell gezaubert. Und ploetzlich, was war das fuer Teufelswerk? Zischende Geschosse flogen dem Himmel entgegen, zerbarsten und zauberten Sterne, bunte Schweyfe und Lichtspielereyen an das Himmelszelt. Vulkane spieen ihr Feuer aus der Erde. Ward hier Hexerey im Spiel?? Den Menschen blieb wahrlich der Mund offen stehen.
Aber so flink wie der Zauber erschien, ward er nach eynem Viertel eyner Stunde auch wieder verschwunden.
Gluecklicherweyse hat der Seelenfaenger vom Boten des Markgrafen zu Baden alles festgehalten. Wie er uns berichtete, wird man in den kommenden Tagen eynige dieser Bildleyn wohl im Herold finden koennen.
Nachdem das Teufelswerk beendet war, leerte sich der Marktplatz rasch, die Haendler waren ausverkauft und kratzten ihre Reste zusammen.
Wir trollten uns ebenfalls und waren uns eynig, dass war eyn sehr schoener, gelungener Tag der der Seele gut tat.
Wir stiegen auf unsere Kutschen und fuhren unserer Heymstatt entgegen. Eyn Wiedersehen zu Ascabah im Jahre des Herrn MMXIV ist wahrscheynlich!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 26. November 2013 22:57 | Zugriffe: 4082

Am Friijatag, dem 22. Tage im Nebelung Ad MMXIII reysten die Spielleute "Skadefryd" mit ihren Kutschen nach Loufenberg in Helvetien.
Hatte doch das Unternehmen DÜBÖR aus Eitchon (Eiken) in Helvetien seyne Untertanen zu eynem fuerstlichen Rittermahl eynberufen und befunden, dass die Spielleute zu diesem Mahle ihre Bardengesaenge vortragen sollten.

Und so begab es sich, dass sich die Untertanen von DÜBÖR zur siebten und eyner halben Stunde im Meridianus vor der Taverne Adler zur Eynnahme eynes warmen Trunkes bey Feuerscheyn eynfanden.

Urploetzlich vernahmen diese wunderbare Weysen. Zogen doch die Spielleute "Skadefryd" angefuehrt von drey Fackeltraegerinnen und dem Bannertraeger mit herrlichen Klaengen von Dulcister und Davul und gefolgt von eynem feuerspuckenden Feuergaukler, dem "Schwarzbrenner" die Strasse hinunter durch die dunkle Altstadt zur Taverne.

Dort eyngetroffen wurden die Mayden und Recken von Gunnar begrueszet und sogleych legten die Spielleute los und gaben Weysen zum Besten die von mysthischen Spruechen, Helden die hinauszogen und nicht zurueckkehrten, von Marktfrauen, Kindern und Troubadouren erzaehlten, die sich gegen die Obrigkeyt auflehnten, sie boten Weysen aus dem Land der Wikinger und sie erzaehlten von Maennern die aufs weyte Meer hinausfuhren um Wind und Wellen zu trotzen.

Nachdem all diese Geschichten gesanglich erzaehlet waren, zeygte der Feuergaukler seyne atemberaubende Kunst. Die Untertanen und auch die Obrigkeyt von DÜBÖR war beeyndruckt von seynem Koennen.

Nach dem das letzte Feuer geschlucket und erloschen war, gab es reychlich Handgeklapper und Jubel fuer die dargebotenen Kuenste. Letztlich zog man sich in den warmen Rittersaal zurueck, um sich der Voellerey hinzugeben.

Nachdem die ersten Speysen aufgetragen waren und sich die Untertanen ueber die reychlich dargebotenen Koestlichkeyten hermachten, spielte "Skadefryd" als Tischmusik auf.
Im zweyten Teyl erzaehlten die Vaganten von Seemaennern, Lumpen und Landfahrern, ueber eynen Mediziner der mit dem Tod Geschaefte betrieb, machten schließlich eynen Ausflug in die keltische Sprache und ins Land der Skoten.
Die Bardengesaenge hatten eyfrige Zuhoerer gefunden, die voller Begeysterung waren und die Spielleute schlieszlich nicht ohne Zugabe entliessen. Lautes Handgeklapper und Jubel wurde ihnen zuteyl.
So gaben sich die Vaganten geschlagen und berichteten schlieszlich in eyner letzten Weyse ueber den Tod eynes Eheweybes, was zumindest bey den Recken zur deutlichen Belustigung beytrug.

Sodann beschloss man den Abend bey eynem guten Tropfen edlen Weynes und guten Bieres. Voellig unverhofft liesz der Tavernenwirt den Tisch der Spielleute eyndecken und liesz die leckersten Koestlichkeyten auffahren. Es war wahrlich eyne Schlemmerey, der wir uns zur abendlichen Stunde noch hingeben durften. Hierfuer sey dem Wirt und seynem Weybe herzlichst gedankt.

Den Bauch mit edlen Speysen und Getraenken und die Geldkatze mit Dukaten gefuellt verlieszen die Spielleute schlieszlich die Taverne und kehrten zu Ihrer Heymstatt zurueck.
Man war sich mit dem Tavernenwirt eynig, dass dies nicht das letzte Zusammentreffen mit ihm war.
So harren wir der Dinge die evtl. noch kommen sollen.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 17. November 2013 10:41 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 1174

Seyd gegrüßt und aufgemerkt, was der Gevatter daselbst zu berichten hat:

Am 15. Tage des Nebelung machten sich die Mitglieder des MASH mit ihren stinkenden Kutschen auf gen Waldishuote, um eynem besonderen Ereygnis beyzuwohnen! Franziska von Pomerania und Landsknecht Oliver von Mannenheym haben kund getan, just an diesem Tage das Ehegelübde vor der Obrigkeyt zu WT abgeben zu wollen.

Zur späten Morgenstund trafen wir dann eyn auf den Wegen, die für die stinkenden Kutschen gesperrt, und da noch Zeyt war, genossen wir noch das schwarze Gebräu aus afrikanisch Landen, den "Caffee ToGo", was zunächst bey der Kaffee-Krämerin für Verwirrung sorgte, aber die Mayd begriff gar schnell und reychte uns das herrlich dampfende Gebräu, nun - ihr müsset wissen - der Morgen war gar grau und kalt, und des Gevatters Knochen klapperten bey jedem Windstoss...

Damit auch das gemeyne Volk erkennen mochte, dass hier nicht die Fasenacht gefeyert, stellte unser Primus Gunnar unser Banner der Formatio SKADEFRYD zur Schau, auf dass das Volke nicht verblödet weyterzog und sah, was hier daselbst geboten ward.

Dann war es so weyt, das Brautpaar nebst Zeugen und Anhang erschien, und kurz darauf war es an der Zeyt, bey der Obrigkeyt vorstellig zu werden, um die Eynsamkeyt zu beenden. Gerade eynmal eyne halbe Stunde später ward es dann besiegelt, und das getraute Paar trat auf die Treppe und genoss die Anwesenheyt der Freunde, die gekommen, um dem Brautpaare zu huldigen.

Doch halt!!! Eyner war da, und es war der Gevatter daselbst, der den beyden gebot, auf der Treppe zu verharren, um den Worten des Primus zu lauschen, die dieser an das frisch getraute Paar richtete! Sichtlich gerührt vernahmen die Vermählten die eindringlichen und auch gar lustig gesprochenen Worte, auf dass die beyden auf immer ein glückliches Miteynander haben sollen.

Damit aber nicht genug, es galt die "Probe" zu bestehen, der Kehlenschneyder ward gereycht, aber da diese Prüfung nicht von der Braut daselbst abgeleystet ward, durfte sie sich eynen Recken aus der Runde erwählen, der diese Pflicht übernahm, und - man glaubt es kaum - der Mann Gottes unterzog sich der Prüfung, der er wacker stand gehalten. Nun, das Brot und das Salz, das zuvor nach alter Sitte gereycht, kam gerade recht, den Kehlenschneyder zu zähmen. Der Bräutigam indes liess es sich nicht nehmen, diese gar scharfe Prozedur über sich ergehen zu lassen, wohlweyslich ward auch ihm Brot gereycht, und hernach ging die Gesellschaft auf den hinteren Teyl des Hauses, wo die Gäste reychlich mit Perlweyn und kleynen leckeren Happen verwöhnt wurden.

Nach diesem Intermezzo machte sich die Gesellschaft auf, gen Tiengen zu ziehen, wo sodann in idyllischer Umgebung das Fest beginnen sollte.

Es wurden reychlich Kuchen, süsse Speys und auch das braune Gebräu aus muslimisch Landen aufgetragen,aber auch das Mönchswasser - heut nennt man es eynfach Bier - konnte verkostet werden. Es war eyne kleyne, aber feyne Gesellschaft, die sich hier eyngefunden, sind doch auch Gäste und Freunde aus der Pfalz angereyst, um diesem Ereygnis beyzuwohnen und dem Brautpaare zu huldigen.

So wurden neue Freundschaften geschlossen, und - wie der Gevatter bey der erneuten Hochzeytszeremonie ausführte - waren die Anwesenden für eyn paar Stunden die Familie der Brautleute, was diese sehr genossen, denn wahre Freunde gibt es selten.

Der Gevatter mit seynem Gehilfen, man glaubt es kaum, es war der Mönch, zelebrierten für das Brautpaar erneut die Vermählung, und die eyndringlichen Worte des Gevatter und auch eynes Zitates aus dem grossen Buch, in welchem eyn Teyl der Menschheytsgeschichte aufgeschrieben, verfehlten ihre Wirkung nicht.

Nun sind die Beyden, Ziska von Pomerania und Landsknecht Oliver von Mannenheym auch mittelalterlich vermählt, und die Freude beym anwesenden Volke war gar gross, und so wurde gefeyert, nicht ohne dass der Musici gefröhnt wurde, denn die Spielleute der Formatio SKADEFRYD gaben eyn Konzert für das Brautpaar und die Gäste, und es gab frenetisch Handgeklapper und Jubel, was die Spielleute mit eyner Zugabe dankten.

Doch damit wars noch nicht vorbey, nun wurde aufgetischt:

Fleisch vom Schweyn, vielerley Sosse, Wild, Geflügel gebraten, eyne neuartige Speys, der Gevatter meynt sich zu erinnern, eyn gewisser Christophero Columbus brachte die Feldfrucht aus Indien mit, wie er fälschlicherweys annahm, sie ward Kartoffel genannt.

Es wurde Fisch gereycht, wie ihn die Nordmänner jagten, Lachs genannt und auch Heymisches aus den Flüssen ward dargeboten, dazu Obst, Gemüse und auch Käse lockten die Gäste an die Tafel. Viele Hände haben alles vorbereytet, und man dankte es ihnen, indem das Volk voll des Lobes ob der Bewirtung war!

Mittlerweyle löste die Dunkelheyt die Sonne ab, und eyn grosses Feuer ward gezündet, eygentlich fehlte nur noch eyns, aber es liess sich keyne Hex blicken.... ;-)

Eynen weyteren Höhepunkt bot der SCHWARZBRENNER mit eyner grossartigen Feuervorführung, und dazu wurden gar fremdartige Pfeyle in den Nachthimmel geschossen, welche hernach eynen bunten Feuerregen an den Himmel zauberten und das Volk zum Staunen brachte.

Der Abend ward zur Nacht, und nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, hatten sie doch eynen zum Teyl längeren Reyseweg durch die Nacht.

Alles in allem war es eyn wundervoller Tag im Kreyse von lieben Freunden, und es war dem MASH eyne besondere Ehre, dabey seyn zu dürfen, und so werden wir noch in vielen Sommern darüber reden, und sollten dann kleyne Ziskas oder Olivers..... aber das ist eyne andere Geschichte.... :-)

 

Kategorie: Der Ausrufer fürs gemeyne Volk

Veröffentlicht am Mittwoch, 13. November 2013 19:07 | Zugriffe: 3804

Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. hat eyn ereygnisreyches und kraeftezehrendes Wochenende hinter sich gebracht. Von dem moechte ich Euch nun berichten:

Am Frijatag, dem 08. Tage im Nebelung AD MMXIII reysten "Skadefryd" und seyne Anhaenger zur achten und einer halben Abendstund, in die Stadt der Freiherren von Chreinchingen, nach Tuongen (Tiengen). Dort hatte unser gemeynsamer Freund, der Herr des Feuers -DER SCHWARZBRENNER- zu eynem mittelalterlichen Gelage geladen, an welchem die Spielleute "Skadefryd" ihre Bardengesaenge zum Besten geben sollten.
Gesagt  - Getan!
"Skadefryd" und natuerlich seyn Gefolge gaben alles!! Die Darbietung wurde mit viel Jubel und reychlich Handgeklapper bedacht, so dass die Spielleute um eyne Zugabe nicht herumkamen.
Nach getaner Arbeyt gesellte man sich an den Hauptmannstisch wo man deftigen Speysen und eynem kuehlen Trunke froente. Es erklangen Weysen von silberen gelochten Scheyben, die gar lieblich klangen. Welch Teufelswerk!!
Natuerlich konnten Franck und Gunnar es nicht lassen, diese Weysen auf der Davul und mit dem Schellenkranz zu begleyten. In froehlicher Runde wurde bis zum  Hahnenschrey gezecht und gesungen. Eyn gar lockeres Voelkchen, welches sich hier eingefunden hatte.
Den Wanst prall gefuellt mit Met, Bier, Brot, Schmalz und deftiger Beylage und abgekaempft vom Musizieren und den rhythmischen Bewegungen fuhr man schlieszlich mit seynen Kutschen zu seyner Heymstatt zurueck.

Nach wenigen der Stunden Schlaf fand man sich bereyts kurz nach der hohen Mittagsstunde des Satertages, dem 9. Tage des Nebelung wieder in der Stammtaverne zu Seckinga eyn. Stand doch die Teylnahme an den Maerchentagen an.
Mit "Skadefryd", mehreren Erzaehlweybern, eynem Erzaehlrecken und eyner stattlichen Anzahl von Mitgliedern zogen wir zusammen mit unserem neuen Banner und unserem Ehrenmitglied "Bollerwagen" von der zweyten bis zur sechsten Stunde im Meridianus, von der Taverne aus durch die Gassen und Winkel von Seckinga. Und wo immer wir auf Baelger trafen, erzaehlten wir ihnen Sagen und Maerchen aus laengst vergangenen Zeyten. Skadefryd sang Zaubersprueche in alter Sprache und begab sich mit den Baelgern und Maenner mit Baerten auf die Hohe See hinaus. Auch wurde zusammen mit den Baelgern und ihren Vaetern und Muettern eyn Maerchen gesungen. Der Himmel meynte es an diesem Tage richtig gut mit uns. Bey allerschoenstem Sonnenscheyn konnten wir diesen Tag beschliessen.

Am Balder, dem 10. Tage im Nebelung erwischte es uns schlimm. Der Himmel zeygte sich den ganzen Tag in eynem erschreckenden Grau und der Himmel hatte seyne Schleusen geoeffnet. Ohne Unterlass regnete es, mal kraeftig, mal weniger kraeftig.
Dennoch ließen sich die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn nicht davon abbringen, den ihnen von der Obrigkeyt von Pro Bad Saeckingen aufgegebenen Auftrag zu erfuellen. Wiederum zogen die Erzaehlweyber, der Erzaehlrecke, Skadefryd, Banner, Ehrenmitglied und an diesem Tage unsere besonderen Gaeste, die Tanzleute von "springKRAUT" durch die Strassen und Gassen Seckingas. Wie schon am Vortage hielten wir dort, wo wir auf Baelger stießen und erzaehlten unsere Maerchen und Sagen. Die Tanzleute von "springKRAUT" zeygten ihr Koennen, praesentierten mehrere mittelalterliche Taenze, zeygten Taenze die speziell auf die Musik von Skadefryd abgestimmt waren und die Spielleute von "Skadefryd" gaben ihr Allerbestes.
Den eyndrucksvollsten Auftritt konnten wir in den Gaengen der Beck-Arkaden erleben. Die Baelger lauschten aufmerksam den Erzaehlungen, gaben ihr Handgeklapper zu den Weysen von Skadefryd und ihre Eltern ließen uns nicht mehr gehen. Nahezu eyne volle Stunde haben wir dort unsere Kuenste gezeygt. Die Eltern sangen bey vielen der Weysen mit, klatschten mit und waren voll und ganz begeystert. Reychlich Handgeklapper war die Folge.
Als wir am Abend zur sechsten Stund unseren Auftrag beendeten, waren wir uns dessen Gewiss, das es nicht nur uns richtig Spaß gemacht hatte.
Der schoenste Lohn fuer unsere Anstrengungen waren die vielen leuchtenden Kinderaugen, in die wir den ganzen Tag waehrend unserer Darbietungen blicken durften.

Aber fuer die Spielleute von "Skadefryd" gab es noch keynen Feyerabend. Hatten sie doch noch in der Nachbarschaft, zu Murgon, aus Anlass eynes 75. Wiegenfestes ihre Bardengesaenge zu praesentieren. Keyne eynfache Aufgabe, mit den angegriffenen Stimmen am Ende des Tages.
Aber die Spielleute zeygten hier ihre Professionalitaet und brachten den Part mit Bravour zu Ende. Fuer die Spielleute endete dieser Tag erst kurz vor der Geysterstunde. Muede und abgekaempft reyste man schließlich der Heymstatt entgegen.

Ich moechte an dieser Stelle allen aktiven Mitgliedern danken, die diese Tage mit den ihnen uebertragenen Aufgaben gemeystert haben und damit zum vollen Erfolg fuehrten.

Stellvertretend für die Erzaehlerinnen und Erzaehler eynen Dank an Marion von Halla und ihre rechte Hand Josefine von Arcamu. Ihre hervorragende und sehr gut durchorganisierte Vorbereytung war eyner der Schluessel zum Erfolg.

Eyn weyterer besonderer Dank gilt den Tanzleuten von "springKRAUT" mit ihrer Leyterin Elfie. Sie trotzten dem unwirtlichen Wetter und tanzten was das Zeug hielt.

Und natuerlich sey auch den Spielleuten von "Skadefryd"  eyn ganz besonderer Dank ausgesprochen fuer die professionelle Abwicklung des großen Pensums an Sangesdarbietungen.

IHR ALLE WARD EIN HERVORRAGENDES TEAM! VIELEN VIELEN DANK AN ALLE! IHR WARD EINFACH SUPER!!!!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 28. Oktober 2013 07:14 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 801

Zum Auftakt einer caritativen Tour gestalteten die Spielleute des Mittelalterstammtisches Hochrheyn mit der Band „Skadefryd“ einen Nachmittag im Alten- und Pflegeheim Wehr. Ritter und Burgen besangen die authentischen Spielleute ebenso, wie Marktfrauen, Kinder und Troubadoure.

doch sehet daselbst das unsichtbare Pergamentum:

 

So steht es geschrieben

Kategorie: Der Bote des Südens

Veröffentlicht am Sonntag, 13. Oktober 2013 14:30 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 3452

Seyd gegrüßt an diesem schönen Fast-Sonnentage,

so leset daselbst, was euch der Gevatter zu berichten hat. Am Satertage zur siebten und eyner dreyviertel Stund trafen sich die Mayden und Recken vom MASH zu Seckinga auf dem Platze der Auen, um gemeynsam mit den stinkenden Kutschen gen Meersburg zu reysen, um dem alljährlichen bunten Markttreyben bey zu wohnen.

Es war frisch zur Morgenstund, und wir alle hofften auf eyn wenig Sonnenscheyn, welcher die Landschaft rund um den See in eyn herbstliches Licht taucht. Doch zuerst die stinkenden Kutschen abgesetzt an den großzügig ausgelegten Weyden, wo derer viele Kutschen aus vielen Landen ihren Platz fanden. Sodann begaben wir uns ins Herz von Meersburg im Bannkreys der Burg, wobey wir uns zuerst den Wegezoll abnehmen lassen mussten. Die Sterblichen bekamen dann noch obendreyn eynen Stempel aufgedrückt, so sie nach Verlassen des Marktes denselben wieder betreten konnten, ohne erneut Wegezoll zu entrichten.

Es war eynfach wunderschön anzusehen, wie die eynzelnen Händler und Handwerker ihre Waren und Künste darboten; an Speys und Trank mangelte es nicht, und gleych zu Beginn das schwarze maurische Gesöff gekostet, welches die Lebensgeyster wieder erwachen liess. Schon bald begann das bunte Treyben, und die zahlreychen Besucher bekamen eynen wundervollen Eynblick in die alten Zeyten, so kamen die Gaukler auf den Plan, welche das Volke verzauberten mit ihren manchmal gar magischen Künsten, doch seyd gewiss - schwarze Magie ward nicht zu finden, wohl aber weysse Zauberer, welche Jung und Alt in Erstaunen versetzten. Eyn Jongleur wagte es gar, eynen ganzen Karren auf seynem Kinn zu balancieren, und das Volk dankte es mit reychlich Handgeklapper.

Natürlich durften Spielleute nicht fehlen, und allen voran sorgten die Spielleute von METUSA auf der Bühne auf dem Marktplatze für allerley Kurzweyl, Musici zum Tanzen und Mitsingen. Aber auch in den Gassen kam das Volk nicht zu kurz, die Spielleute von der Formatio Ohrenfreut gaben alte Weysen zum Besten, manchmal klar zu verstehen, dann auch zwischen den Zeylen zu lesen, was manchen Zuhörer ein Schmunzeln auf die Lippen zeychnete.... Tannhäuser lässt grüssen, dieser schamlose Spielmann.. ;-)

Das Wetter schickte sich wirklich an und bot eynen wunderschönen Herbsttag mit Sonnenscheyn, was die Freude am Treyben erheblich steygerte.

Auch gab es Besucher, die mit Dudelsack und Drehleyer das vorbeywandelnde Volk unterhielten. Weyt angereyst waren die Trommler und Tanzgruppe aus der Partnerstadt San Gimignano, und so ergab es sich, dass unsere rührige Josefine daselbst Kontakte knüpfte und es durchaus seyn kann, dass der MASH als "Walking Act" (jaa eyn schrecklich Wort aus Angelsachsen) zum Mittelalterfest 2014 die Toskana bereyst, um daselbst beym bunten Treyben dabey zu seyn!!!

Aber auch andere Gespräche wurden geführt, alte Freunde getroffen und neue Freunde gewonnen!

Natürlich ward auch für die Bälger gesorgt, Märchenerzähler Bertram der Wanderer unterhielt Gross und Kleyn mit wundervollen Geschichten, und wer etwas wagen wollte, der konnte beym Mäuseroulette etwas gewinnen. Eyn Riesenrad, Kinderschminken wurden ebenso zahlreych genutzt, auf dass die Bälger versorgt und nicht ständig an den Rockzipfeln der Alten hingen...

Der Hässliche Hans, nicht wegzudenken, gab sich ebenfalls die Ehre, wurde er doch gleych zu Anfang als Vorkoster benutzt, auf dass das Volke vor schlechtem Frass verschonet sey.

Eyn Höhepunkt war das Spiel "Mord auf dem See", bey dem der Gevatter daselbst in seyner ureygensten Tätigkeyt zu sehen war..

Die Mit- und Ohneglieder vom MASH genossen jeden Augenblick, gab es doch immer Neues zu entdecken, und alleyn schon Meersburg mit seynen fast mittelalterlichen Gassen boten eynen imposanten Anblick, und es machte alles sichtlich Spass, auf den Spuren der alten Zeyten zu wandern.

Des Abends dann war der Anblick der kerzenlichtdurchfluteten Buden und Stände eyn gar magischer Anblick, und es war auch Zeyt für die Feuershow des Weltmeisters Taranis und Zachin Feuerspektakel (neyyyn, das ist nicht "unser" Taranis) sowie der Feuerjonglage Iluna.

Die Formatio Metusa beschloss dann den Abend mit eynem fulminanten Konzert, und nach den letzten Klängen versammelten sich die überaus zufriedenen Mayden und Recken bey den Kutschen, um nach eynem wunderschönen Tag am Bodensee den Heymweg anzutreten.

Es ist sicher, dass wir im kommenden Jahr wieder dabey seyn werden!!

Und noch eynmal - es lohnt sich immer, bey uns dabey zu seyn, sehr viele Veranstaltungen warten nur darauf, von uns besucht zu werden, und wie ihr seht, sind wir in vielen Landen unterwegs und man beginnt uns zu kennen!

Unsere Formatio SKADEFRYD hat sich auch schon aufgemacht, bekannter zu werden, davon zeugen die schon feststehenden Termine, bey denen die Formatio gebucht ist! Und jeder Besuch auf eynem Markt rückt den MASH näher ins Gedächtnis der Mittelalterbegeysterten.

Vielleycht sehn wir uns 2014 auch in der Toskana????? wer weyss...

 

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Kategorie: MMV

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Oktober 2013 08:17 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3355

Unsere Kutsche lenkten wir nach unserem Urlaub in Richtung Westen zurück und trafen uns mit den Mayden und Recken vom MASH. Der Mittelaltermarkt zu Laufen am Rheynfall stand auf dem Programm.
Zur zweiten Stunde des Mittags am Freitag sind wir allesamt angekommen und haben sogar einen Stellplatz für unsere Kutschen gefunden wo die Obrigkeyt keinen Obolus verlangte. Dieser Obolus wurde dann jedoch von der Marktwache eyngefordert. Nach einem guten Mittagsmahl sind wir durch die Marktstände geschlendert. Ziemlich eynsam und verlassen war der Plane. Die Musici buhlten um die Gunst der wenigen Besucher. Der Lederpunzierer war froh, in uns geduldige und interessierte Zuhörer zu haben, bey denen er seyne Geschichte erzählen konnte.
Das Bier war gut, musste aber nochmals nachgeschenkt werden, der Marktvogt hätte ansonsten den Schankwirt in den Pranger gestellt. Zuviel Schaum, keyn Wunder, man zapfte mir vermutlich eynes der ersten Biere des Tages.
Leyder waren die Heerlager noch weyter vom Gelände weg. Der Markt war auf dem Parkplatz vor dem Schloss, das Schloss war leyder nicht in den Markt integriert. Der Eyntrittsobolus berechtigte zum Eynlass ins Schlossmuseum und für den Lift zum Rheynfall hinunter. Nur möchte ich das nicht dreymal in drey Tagen machen, keyner von uns....
Nach nur wenigen Stunden haben wir entschieden, nach Stühlingen zur Heymkehr des Ritters zu gehen.
Wie wir gehört haben, war es am Samstag und Sonntag viel besser. Da sind wir aber in Stühlingen geblieben.

Kategorie: MPS allgemein

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Oktober 2013 08:15 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3477

An einem schönen Freitag im September haben wir unsere Kutschen für den letzten Besuch des MPS im Jahre des Herren 2013 geladen und sind gemütlich gegen Osten in den Freystaat Bayern nach Maxlrain losgefahren.
Am Abend konnten wir unsere Neugierde nicht beherrschen (ja, dies muss noch gebeychtet werden) und sind auf das Festgelände gefahren, um das Werk der Aufbauschergen zu begutachten.
Am Samstag wurde das Spectaculum bey schönstem Wetter eröffnet. Viele liebe Bekannte haben wir getroffen, und kaum hat es begonnen, war es auch schon wieder am Eyndunkeln.  Beim Konzert von Faun hatte man oberhalb der Bühnen eynen sensationellen Blick auf alle Lagerfeuer, Fackeln, Kerzen und anderen Lichter. Im Hintergrund wurde das Schloss Maxlrain von neumodischen Lichtern beleuchtet. Eyn Blick für Götter. Unter tosendem Handgeklapper bey den Nachtkonzerten ging der herrliche Samstag zu Ende.
Der Sonntag war das Abbild vom Samstag. Trotz der Grossveranstaltung, die in München gleychzeytig lief, kamen die Besucher in Scharen auf die Wiesen zu Maxlrain. Nix mehr von Matschelrain. Die Pferdehufe trommelten auf den Boden beim Ritterturnier, und die Kampfschreye der Fechter von Fictum hallten über den Plane. Da der Boden trotzdem eyn wenig weych war, beehrte uns der Marktvogt Eduard von Sonnenberg zu Fusse. Der Sonntag neygte sich auch schon wieder seinem Ende zu. Die Saison 2013 ging mit Wehmut  zu Ende für die Mayden und Recken vom MASH.
Das einzige Unschöne war, dass es im Hoheytsgebiet der Brauerey zu Maxlrain nur das örtliche Bier (welches sehr gut war) zu kosten gab. Auf ein Odin oder Mjietpier freute man sich vergebens.
Wir haben die Pferde vor die Kutsche gespannt und sind in die heymatlichen Gefilde zurückgefahren.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 06. Oktober 2013 11:50 | Zugriffe: 4249

Am 5. im Gilbhart AD MMXIII trafen sich eyn paar hartgesottene Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn zu Rifelt in Helvetien. Angereyst war man entweder mit seynen eygenen stinkenden Kutschen oder mit dem groszen eysernen Ross.
Der starke Wind und die teylweyse kraeftigen Regenguesse waren fuer Manche eyn Grund um nicht dabey zu seyn.

Der Mittelaltermarkt zu Rifelt war eyn Novum. Dieser fand auf der Bruecke statt, welche die beyden Staedte Rifelt in Germanien und Rifelt in Helvetien verbindet. Handwerkliches Koennen wurde zur Schau gestellt und Unterhaltung fuer die Besucher geboten.
Fuer die Baelger gab es verschiedene Stationen, an welchen sie ihre Geschicklichkeyt zeygen konnten.
Die Gaukler und Akrobaten lieszen es sich ebenfalls nicht nehmen, ihre Kuenste zu zeygen.  Das Publikum wuerdigte es mit viel Jubel und Handgeklapper.


Im alten Staedtleyn zu Rifelt waren Haendler, Tavernen und Spelunken vorhanden. Keyner musste Durst oder gar Hunger leyden. Es war fuer Jeden etwas geboten.
Zur spaeteren Stund, lieszen eynige Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn ihre Afterballen auf Stroh niedersinken, um es sich gemuetlich zu machen.
Es wurde in Ruhe guter warmer Met genossen. Nach und nach gesellten sich andere Marktbesucher dazu und man schloss so neue Freundschaften. Unter Anderem war die fantastische und faszinierende Madina mit dabey. Sie verzauberte uns mit den Klaengen ihrer Cithara und ihrer fantastischen Stimme.

 

Schlieszlich vernahmen wir den Aufruf zum Feuerspiel. Die Gaukler von "Burning Guates", "Veronica Feuerblau's Gaukler" und "Badenbrent" trotzten dem starken Wind und dem Regen und boten eyne gar gekonnte Darbytung mitsamt Akrobatik. Die Besucher belohnten auch hier das Koennen mit viel Jubel und Handgeklapper.

Der Hoehepunkt des Tages war das Konzert der Spielleute "Pan". Die Menschen begannen sogleych sich im Rhythmus der Musik zu bewegen und tanzten bis zum Schluss. Wer die Spielleute nicht kennt, muss bis zum Winter warten. Erst dort werden die gelochten Silberscheybleyn mit den magisch darin  gefangenen Toenen kaeuflich zu erwerben seyn.

 

Mein Fazit sey: Es ward, wieder eynmal, eyn schoener und geselliger Tag.

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Oktober 2013 16:14 | Zugriffe: 3462

Vom 27. bis zum 29. Tage des Scheyding AD MMXIII zog es die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn auf das Schloss derer von Lupfen, genannt Hohenlupfen, in der "Stat zuo Stuelingen in der Landgrafschaft Stuelingen".

Fanden doch dort Ritterspiele um eyne erfundene Geschichte des Grafen zu Hohenlupfen statt.
Zu diesem Zweck ward im Schlosshof zu Hohenlupfen eyne Plane eyngerichtet, wo mehrfach am Tage eyn Turney und sowie das Spiel um die Geschichte des Grafen stattfand.
Ueber den gesamten Schlosshof verteylt fand man sodann Kraemerlaeden, Tavernen,  Gewandschneyder, Geschmeydemacher,und vieles mehr. Um den "Markt" herum waren die Heerlager der tapferen Ritter zu finden, die sich dem Turney stellten.

Das Ritterspiel ward der große Anziehungspunkt und das nicht nur fuer die vielen Baelger, die mit ihren Vaetern und Muettern in die Vergangheyt abtauchten.
Die Akteure hatten seltsame Roehren an den Mundwinkeln, mit welchen man die Sprache gar magisch auf schwarze Kisten uebertrug und sie damit so verstaerkte, dass sie bis in den letzten Winkel verstanden werden sollten.
Nur fielen ueber die gesamten Tage, bei jedem der Spiele, die magischen Roehren mehrfach aus und die dafuer Verantwortlichen, in schwarz gekleydeten Mannen, waren nicht in der Lage diesen Mangel zu beheben. Sehr schade. Aber vielleycht haben beym naechsten Mal andere Spezialisten das Sagen.

Das Ambiente im Schlosshof ward vorzueglich, nur die Stille ward unheymlich! Denn man vermisste die Spielleute. Diese marschierten jeweils erst ca. 3 Stunden nach Markteroeffnung mit der Ritterschaft auf das Festgelaende eyn. Bis dorthin bemuehten die o.a. Spezialisten auch die silbernen gelochten Scheyben nicht!   

Erst am Nachmittage wurden diese in Gang geworfen und zwar exakt zu eynem Zeytpunkt, als auch die realen Spielleute ihr Spiel begannen. Eyn toller Mix.
Die Spielleute "Mityundus" musizierten nur sehr sporadisch mit groszen Pausen. Aber wenn sie ihr Spiel machten, scharten sie gar viele Zuhoerer um sich, die ihnen dann Jubel und Handgklapper schenkten.

Hier sey dem Veranstalter empfohlen, in Sachen Spielleute das Ganze eyn wenig zu verbessern. Ich denke, die Spielleute "Skadefryd" wuerden hier auch sehr gut ins Konzept passen.

Am Abend des Satertages kam es dann zum Hoehepunkt des Ganzen: ein Feuerspektakel mit Feuerturnier, Feuerspucker, Feuerjonglage usw. Der Schlosshof in flammendes Licht gehuellt. Den Menschen schien es zu gefallen.

Am Balder fasste der Mittelalterstammtisch Hochrheyn die Gelegenheyt beym Schopfe, viele neue und interessante Kontakte zu knuepfen. Mit vielen Kraemern und Handwerkern wurde gesprochen, Adressen ausgetauscht, gehandelt, obwohl sich die Menschen dicht an dicht ueber den Markt schoben.

Zur 6. Stund im Meridianus nahm man dann noch eynen kraeftigen Abschiedstrunk und begab sich zu seyner Heymstatt.

Abschlieszend bleybt festzuhalten, dass dieser Markt durchaus etwas Besonderes hat, es bedarf aber eyner Verbesserung wie oben beschrieben. Auch passten zwey grosze seltsame silberne Kisten, aus denen es das tiefschwarze maurische Gesoeff herausspuckte, nicht zum Markt. Mit etwas Eynfallsreychtum liesse sich auch hier etwas veraendern.

Dennoch werden die Mitglieder des Mittelalterstammtisches Hochrheyn gerne wiederkommen und sofern wir helfen duerfen, mit den Spielleuten "Skadefryd" den Tag muskalisch untermalen.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 17:30 | Zugriffe: 4090

Man schreybt das Jahr MMXIII / 22. Tag im Scheyding. Zur 9.ten Stund ist der Himmel grau und die Tuerme des Muensters zu Seckinga sind Nebel verhuellt.
Landksnechte, Maegde, Knechte, besteygen ihre Zeytreysemaschinen und reysen in die Stadt die durch Zerbrechen dem Untergang geweyht ist -Stouffen in pago Brisigawo-!
Beim Eyntreffen schreybt man das Jahr 770.
Die Zeytreysemaschinen koennen Altstadtnah abgestellt werden und zu Fusz tauchen die Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn in das Marktleben eyn.
Noch vor den Toren der Stadt waren mehrere Heerlager zu sichten. Die Stadt daselbst mit Toren gesichert kann ungesehen nicht betreten werden, denn die Obrigkeyt hat eynen Ablass befohlen.
Dem Umstand,dass wir frueh reysten, ist es geschuldet, dass wir die Stadt ohne Ablass betreten konnten. Denn die Torwachen hatten ihren Rausch noch nicht ausgeschlafen und das Ablasssaeckel mit den Wechseltalern ward noch nicht gefunden. So betraten wir die Stadt unbehelligt!
Reges Treyben ward festzustellen, die Garkuechen und Tavernen bereyteten sich vor, auf das was sie erwarten wuerde.
Die Mitglieder des Mittelalterstammtisch sondierten erst eynmal ausfuehrlich die Oertlichkeyt und man ward letztlich gut vorbereytet, als die Massen ab der 11. Stunde begannen die Stadt zu stuermen.
Der Nebel hat sich zwischenzeytlich gelichtet und die Sonne trat herfuer. Der Hergott sandte den ganzen Tag, bis in die Abendstunden hineyn prallen Sonnenscheyn.

In der wunderschoenen historischen Altstadt wurde an zahlreychen Orten Layenschauspiel geboten, dass sich mit der Zeytgeschichte Stouffens befasste. Hoechst interessante Szenen, beeyndruckend. Auf den Strassen und in den Gassen trieben Gaukler ihr Spiel und auf den Buehnen waren Formatios wie Heydenspass, Rebule, Arundo Donax oder Spectaculatius, zu sehen und zu hoeren.
Nur bedauerlich, dass dieser Stadt der Untergang zu drohen scheynt. Brechen doch die Haeuser mitten auseinander! Risse die vom Erdboden zum Dach hinauf verlaufen und historische erhaltenswerte Substanz gnadenlos zerstoeren. Und alles nur, wegen eynes Versuches der Mutter Erde etwas ihres warmen Herzens abzuzwacken. Dieser Versuch ging gruendlich schief!

Die Speysung vor Ort war reychhaltig und vielfaeltig und auch dem Durste musste man keyneswegs erliegen. Ob der Preysgestaltung waren wir alle ueberrascht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, waren sehr vernuenftige Preyse feststellbar. Das Preys- / Leystungsgefuege passte sehr gut.

Zur 2. Stund im Meridianus gab es eynen praechtigen Festeynzug. Ritter, Bauern, Trommler, Buergerwehre, Gaukler und Musikanten zogen durch die Stadt zum Marktplatz. Anschlieszend kam es zum Mummenschanz in allen Gassen.

Zur 4. und eyner halben Stund im Meridianus, als wir uns gerade eynem tiefschwarzen maurischen Gesoeff hingaben, grollte Donnerhall von Kanonen und Gewehren durch die Stadt. Die Entscheydungsschlacht um Stouffen ward ausgebrochen. Groszherzogliche Regierungstruppen, Freischaerler und Buerger der Stadt lieferten sich eyn Gefecht, dass sich "Der Ruf nach Freyheyt" nannte.
Die Schlacht ward geschlagen und das Volk gab sich sodann wieder der Voellerey und dem Trunke hin.

Schnell verflog der Tag und der Markt neygte sich dem Ende zu. Wir waren uns alle eynig, dass wir diese Zeytreyse im Jahre des Herrn MMXIV noch eynmal wahrnehmen wollen.
Vielleycht wird uns ja die Moeglichkeyt gegeben am Festeynzug als Gruppe teylzunehmen und die Spielleute "Skadefryd" koennen die Buerger in den Strassen und Gassen mit ihrem Spiel belustigen. Wir werden der Stadt Stouffen eyn entsprechendes Pergamenthum uebermitteln. Seyen wir gespannt, was man uns berichten wird.

 

 

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 07:22 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 3869

Seyd gegrüßt zur frühen Stund und leset, was der Gevatter euch zu berichten hat:

Am vergangenen Satertage trafen sich die Mit- und Ohneglieder des MASH, um dem allmonatlichen offenen Stammtische beyzuwohnen. Der Aufruf ward von Erfolg gekrönet, denn 17 Mayden und Recken folgten dem Ruf und erschienen daselbst, um in geselliger Runde eynige schöne Stunden zu verbringen.
Aber auch Gäste sind zu uns gestossen - und das erfreute alle ungemeyn, war doch unter den Gästen eyn Lehrer eyner mittleren Schule zu Wehr, und er lehrt die Sprösslinge in Historie, was unserem Vereyn sehr entgegenkommt, werden wir doch in der Zukunft in Gewandung in den Schulen erscheynen und den Zöglingen lebendige Historie nahebringen. Aber auch andere Gäste wurden herzlich aufgenommen um mit uns zusammen den Alltag hinter uns zu lassen.
Unser Primus stellte dann noch die von Marion von Halla geschneyderten Tischbanner vor, und unser"Holzgelehrter" Eymar, der leyder an diesem Tage nicht anwesend seyn konnte, wird die Ständer dafür fertigen. Eyn grosses Banner für die Formatio ist ebenso bald im Besitze des MASH, so wir uns nach aussen gut präsentieren können um die Aufmerksamkeyt des gemeynen Volkes auf uns zu ziehen.
Hellenisch Speysen wurden gereycht, und eyn mancher genoss kühlen Met, und zu vorgerückter Stund rückten auch die Anwesenden am runden Tisch zusammen. Der Primus und der Gevatter stimmten dann noch zu aller Belustigung den "Königsjodler" an, und das Volk belohnte mit Handgeklapper.
Alles in allem kann der Gevatter nur sagen - es ist immer eyne Reyse wert, eynmal des Monats zu Seckinga zu reysen um mit Freunden gesellig beysammen zu seyn.
So gehabt Euch wohl, der Gavatter wünscht allen eynen erfolgreychen Start in den neuzeytlichen Herbest. So ist der Gevatter in der Hoffnung schwanger, wieder viele Freunde und Gäste im kommenden Manot Gilbhard am 19. Tage zu Seckinga zu treffen!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 16. September 2013 21:36 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 4195


Seyd gegrüßt zur Morgenstund, so leset denn, was der Gevatter mit seynen Getreuen vom MASH in helvetisch Landen beym Quenton erlebt hat.
Schon am Freytag, dem 13. Tage des Scheyding ist der Gevatter, schwer beladen mit seyner kleynen stinkenden Kutsche aufgebrochen zu Embrach, um dem lange angekündigten Gauklertreyben beyzuwohnen. Nun - der Gevatter hat sich auf diese kleyne seltsam anmutende Apparatur verlassen, die ihn schnurstraks zur grossen Siedlung Turicum führte, quer hindurch. Das wäre nicht weyter schlimm, wären da nicht die vielen roten Lichter am Wegesrand gewesen, die dem Gevatter befahlen,
unverzüglich anzuhalten, und so dauerte es 2 Stunden, bis er diese Siedlung durchquert hatte.
Er wurde entschädigt, als er kurz darauf auf dem Gelände zu Warpel eyntraf und von eynem Obrigen des Quenton eyngewiesen wurde. Der Gevatter wartete geduldig auf das Eyntreffen der Gefährten des Ehrenbundes des silbernen Basilisken, und schon bald trafen sie eyn, und im Scheyne der Lampen der stinkenden Kutschen bauten wir das Lager auf, um hernach beym gemeynsamen Speysen am Feuer den Abend ausklingen zu lassen.Damit das Fleysch nicht ganz so trocken hinunter geschlungen
werden musste, hatte der Gevatter vorgesorgt und eyn vorzüglich Gesöff im Zeychen des Tannenzapfens mit auf die Reyse genommen, worüber die Gefährten sehr erfreut waren.
Am Satertage war es dann soweyt - nach eynem ausgiebigen Frühmal mit Eyern und Speck ging es dann zur Marktbeschau. Der Gevatter begrüßte alte Freunde, und auch unsere Ablasseyntreyberin mit Anhang war schon am Vortage angereyst, um im Lager von Henni Eychhörnchen beym Verkauf der selbst genähten Waren zu helfen.Die ersten Besucher waren auch schon auf dem Plan, und diese staunten nicht schlecht, den Gevatter anzutreffen. Eyn Lager war schon dabey, eyn ganzes Schweyn zu braten. Viele Lager waren zu Gast, die eynen Eynblick in das Leben von längst vergangenen Zeyten zeygten. Händler boten ihre Waren feyl, und auch Gaukler waren da, um das Volk zu unterhalten.
Eselreyten für die Sprösslinge und andere Spiele fürs Volke wurden angeboten, für Speys und Trank war gesorgt, allerdings muss auf die Geldkatze geachtet werden, auf dass sie nicht allzu schnell geleert ward, in helvetisch Landen musste schon für eyne gemeyne Waffel 5 der helvetisch Thaler auf den Tisch des Wirtes gelegt werden, und für eyne kleyne Schale Pilzrisotto mussten gar 9 Thaler die Geldkatze verlassen, und so war es gut, auch selbst Speys und Trank im Lager zu haben, auf dass die Geldkatze geschont würde.
Sehr interessant war auch die Nachbarschaft, hatte sich doch eyn "Lager" niedergelassen, welches eyn gar seltsam anmutendes Zelt versuchte zu errichten, es war wohl aus gummi arabicum, hässlich und nicht wirklich der Zeyt angemessen. So versuchten sie krampfhaft, diese neumodische Behausung medieval zu gestalten, was nach fast 3 Stunden auch gelang, es war köstlich anzusehen. Das Beste war jedoch das Mäuseroulette, welches sie darboten, bestehend aus eynem Drahtgeflecht, in welchem dann
Behausungen für die armen Mäuse aufgestellt wurden, mit Ziffern versehen. Nun, das ist nicht weyter verwunderlich, aber zuvor wohnten in diesen Behausungen die Familien SALAMANDER, DEICHMANN, RENO und ZALANDO..... müssig, mehr darüber zu berichten, es war eyne abscheuliche Tortur für diese armen Kreaturen.........
Der Gevatter lustwandelte derweyl über den Markt und beehrte die Besucher durch seyne Anwesenheyt, und diejenigen, welche sich mutig am Pilzrisotto versuchten, wurden vom Gevatter aufgefordert, ihn sogleych zu begleyten... wer weyss, welche Pilze der Koch verwendete..
Die Ritter des Ehrenbundes des silbernen Basilisken übten sich derweyl im Freykampf nahe unseres Lagers, und ganz in der Nähe waren die Bogenschützen zugange sich zu messen.
Da das Quenton nur eygennützig arbeytet, waren leyder keyne Formatios gebucht, und so musste man Vorlieb nehmen mit Spielleuten, welche für eyn Mahl aufspielten.. aber dies tat der Stimmung keynen Abbruch, und das Volk lauschte entzückt den mittelalterlichen Klängen.
Des Abends dann ward die Sau vom Feuer genommen und das Fleysch dem Volke dargeboten, fast war es Gold, mit dem man diese Speyse zu zahlen hatte, aber sie ward verzehrt innert kurzer Zeyt.
Dem Gevatter ward berichtet, dass eyne Feuerdarbietung stattgefunden, aber diese war wohl so erbärmlich und auch fürs schauende Volk gefahrvoll, war es doch nicht verwunderlich, dass die Fussbekleydungsbehausungsmäuseroulette - "Gaukler" für diesen Tiefpunkt verantwortlich waren.
Später des Abends zog sich der Gevatter ins Lager zurück und lauschte den Gesprächen der Basilisken, welche sich mit eynem Gast über LARP austauschten, sehr interessant, und so entschlummerte der Gevatter um des sonnentags in der Früh das Feuer anzufachen, auf dass unser Leybkoch Lord Dill zunächst das schwarze orientalisch Gebräu bereytete, und hernach ward Speck mit Ei gereycht, Kraftnahrung für den restlichen Tag.
Der Gevatter drehte auch wieder seyne Runden, und auch die Besucher kamen zuhauf trotz der Beschwerlichkeyt der Anreyse, mussten doch viele Schritte von der stinkenden Kutsche bis zum Quenton zurück gelegt werden.
Leyder zeygte sich die Sonne zu wenig, und Regenschauer machten sich auch des sonnentags breyt, der seynem Namen keyne Ehre machte.. und so beschlossen wir, nach der 3. Stund des Mittags die Zelte abzubrechen und in heymatliche Gefilde zurück zu reysen.
Und wieder waren die unerschrockenen Mayden und Recken des MASH auf Reysen, insgesamt 17 Mitglieder besuchten das Quenton, eyne beachtliche Zahl, und für den Gevatter steht fest, dass er auch im kommenden Jahr dabey seyn wird!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 03. September 2013 11:52 | Zugriffe: 4443

 

Nunmehr will ich Eych berychten, was neuw uns´re Augen erblyckten… Es waren einige milde Tages- und Abendstunden im Altwibersommer. Der Weg war wohlgewählt. Entlang einer prachtvollen, grünen Landschaft ging es, hin zu der gallischen Strasse des Weines, die schon eynige Vorfreuden in unsere Gemüter zauberte. Unser Ziel lag im Herzen des Elsass. Am Fusse des Taennchelmassivs waren wir zu Gast, um uns das größte und uralte Fest des dortigen Volkes anzuschauen. Es findet in jedem Jahr, in dem gar auf´s schönste hergerichtete Städtchen Ribeauvillé (frz.), oder Rappoltsweiler (dt.), oder Rappschwir (els.), ganz so, wie ein jeder es nennen mag, statt.

( Ribeauvillé am Stengbach in Frankreich , hat heute ca. 5000 Einwohner, liegt 150-900m ü. NN, 15km oberhalb von Colmar; Früheste Erwähnung 8. Jhd.; Stadtrecht seit 1290; Nächstes Gebirge – Vogesen; Komplett restaurierte Altstadt (1970-80); Luftkurort, lebt vom Weinbau und Tourismus)

Der Pfifferdaj ist seyt mehr als 6oo Jahren bekannt und sollte nun auch unsere Mühen herzufynden, mit seynen illustren Ereygnissen lohnen. Ein Fest der Stadtmusikanten und Fydler, der wandernden Sänger und fahrenden Spielleyte, gibt es all hier. Alle, auch jene vom Oberrhein, sollen sich zu Mariä Geburt im Zunfthus der Pfiffer einfynden, zu leysten nach guter Sitte den Treuwe-Eyd an den Herrn Ribeaupierre (oder seine Nachfolger). Zu bringen die alljährlichen, schuldigen Abgabe, um Schutz und Rechtsprechung zu erhalten für ein neuwes Jahr.

Um dies zu betrachten , wandelten wir durch romantische Gassen und sahen uns nicht satt an dem trefflich hergerichteten Fachwerk der Häuser. Die Menschen hier sind von freundlichem Wesen. So fanden wir auch das Innere ihrer Häuser. Heimelige, gemütliche Zimmer schauten wyr da.

So vyles Volk fand her. So wie wyr, staunten sie über alles. Da unsere kleyne Gemeynschaft, gemäß der alten Häuser gewandet erschyn, waren auch wyr selbst ein besonderer Anblyck für die Ybrigen. Wenn wir am Rande des Weges von unseren Wanderungen rasteten, sahen wyr eyn um das andere Mal eine winzige, schnaufende Kutsche mit eýnigen Waeglein vorbeyrollen und gegen die Burg Rappoltstein ziehen, die seyt ew´ger Zeyt über dem Thale und dem Städtlein thront. Vollgestopft war sie mit dem Volke aus fern und nah. -Sahen sie uns, bannten sie sogleich unsere Abbilder in ihre Zauberkästen. So oft geschah es, wir fürchteten schon an Farbe zu verlieren!

Fyr die Maiden gab es allhier Hübsches zu schauen, was Händler und Krämer feilboten. Die Recken erfreuwte derweil die große Zahl verschiedener, köstlicher Rebensäfte aus den nahen Weinbergen. Auch die leckeren Speysen lockten uns alle an die Stände und in die Tavernen. Leyse klangen schon am noch frühen Tage die Töne schöner alter Weysen und ließen die Pfiffer erahnen, welche ihr Spiel erklingen lassen sollten. Am Dorfbrunnen richtete man alles für den wundersamen Brauch der sich alljährlich zu diesem Feste auftut. Da schöpft man statt des Gänseweines Rebensaft heraus. Dies alles und noch mehr sahen wyr.

Als der Tag sich dem Ende zu neygte und die Sonne im Erdboden zu verschwinden schien, zogen Spielleute mit Schalmeyen, Sackpfeifen und anderen, seltsam anmutenden, Musikinstrumenten durch die engen Gassen der Stadt. Dicht gefolgt von Gauklern die, wundersame Feuwerspyle zeigten, Herrschaften und Ritter hoch zu Rosse und Fackelträgern zu Hauf folgten alsdann. Brave Bälger, die mit eigens gefertigten Laternen den Weg ausleuchteten durften nicht fehlen. In den engen, dunkel gewordenen Gässleyn war dies ein Schauspiel von der Art, wie man sich eyne Nacht der Feste nur so wynscht.

Gern hätten auch unsere Häupter in eyner noch so bescheydenen Herberge dieses Städtleyns Ruh´ gefunden. Aber nicht eyne Bettstatt war auch nur für wenige Stündlein in der Nacht fuer ehrlich verdiente Taler zu erhalten, alle Mueh` blieb vorab vergeblich. So lenkte  unsere wackerste Gefährtin, nachdem die Nacht längst über uns hereingebrochen ward, ihre staehlerne Pferdekutsche heim. Wohlbehalten reisten wyr.

Doch bereits im Morgengrauen waren die unverzagten Recken wieder aufgebrochen, um nach Ribeauvillé zurückzukehren. Dort angekommen, stärkten die Mannen sich erst einmal in einer Bäckerei, die recht mittelalterlich mutete mit einem üppigen Morgenmahl von vortrefflich gebackenem Brote und allerley dargereychten Leckereyen und Maurischen Gesoeffen aufs feynste bereytet für gar nicht so viele Taler.

Mit zunehmenden Tagesstunden fuellten sich die Gassen mehr und mehr mit hunderten von Schaulustigen, bis sich schließlich zur dritten Stund` im Meridianus ungefähr 3o.ooo bis 35.ooo Mayden, Recken und Bälger durch die Gassen drückten.

Die höchste Freuwde dieser Gaffer und Schauer war, der drei Stunden andauernde und nicht enden wollende Festumzug. Dieser steht in jedem Jahr unter einem erwählten Motto, welchem sich das Fest also beugt. Das Diesige lautete: L`Or Du Rhin.- Wem das nichts sagt, der Lese nun: Es handelt sich hierbei um die Heldensage der Nibelungen, einer Opern-Trilogie Richard Wagners.

Auf schön geputzten Wagen und in Fußgruppen wurde das schwere Los der Armen und Geschundenen, die in Minen Erz abbauten, oder aus Steinkohle Gold zu gewinnen suchten, sowie die Erstyrmung eyner Burg dargestellt. Aber auch Fabelwesen und Fantasiegestalten zeigten ihr graeuliches Antlitz auf den prachtvollen hergerichteten Fuhrwerken.

Wyr blickten mit offenem Munde auf rollende Wunderwerke, ihr werdet´s nicht fuer Wahr nehmen wollen, hoch und breit gebaut waren sie, fast wie ein kleines gutes Haus. Sie passten kaum durch die enggesäumten Gassen und mussten am Stadttor gar ihre zauberhaften Bauten magisch nach unten bewegen, damit die Passage gelingen konnte. Eyn um das andere Mal belebten mehr als vier Dutzend illustre Gestalten mit ihrem phantastischem Spiel diese Wagen und riefen die Verzyckung der Gaffer hervor.

Alle versammelten Spielleute und Musikanten liessen die schönsten Lieder erklingen.

Der Zug endete am Markt, wo Groß und Kleyn alle mögliche Freude bei den Jahrmarktgauklern bis in die Nachtstunden vorfanden. Wer dies nicht mochte, tummelte sich nun in den Tavernen, wo kein eynziger Platz frey blieb …

Über beide Tage wurden neue Freunde gefunden, wobei Eric unser „Tête de sanglier“ (der gallische Wildschweinkopf) versprach, uns an einer unserer Tafeleyen zu besuchen und uns mit einer gallischen Spezialität aus den Pyrenäen zu bekochen. Wir werden ihn beim Worte nehmen!!

Nun sey Euch noch gesagt, dass so mancher von erneuwter Reyse ins liebliche Ribeauvillé träumt. -So hörten wir nämlich von Fremden, die aus dem Umland von Paris angereist waren, und ebensolche Freuwnde des Mittelalters -wie wyr- sind, wie schön und stimmungsvoll die Zeit vor dem Julfest hier begangen wyrd. Mit sogar zwei Märkten an vier Tagen wartet Ribeauvillé auf. Sie fynden am o7. & o8. Tage, sowie dem 14. & 15. Tage des Julmondes AD MMXIII statt.

Haben wir jetzt in einigen Herzen ein Feuerchen entfacht? -So weyt ist der Weg wirklich nicht! Macht Euwch auf, es zu betrachten und berichtet darüber, wenn es was zu erzählen gibt. Vielleycht trifft man sich miteynander, blyckt in bekannte Gesichter, oder lernt wieder neuwe Freunde kennen.

Damit Ihr alle Eure Augen an dem Spectacel ergötzen könnt, sehet die magischen Bildleyn im FORUM.

So reinigen nun die Feder von schwarzer Tinte- die Schreiberin & der Schreiber.

 

 

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Veröffentlicht am Dienstag, 27. August 2013 19:54 | Geschrieben von Thomas Reinacher | Zugriffe: 4270

Seyd gegrüßt,

so leset denn, was der Gevatter Euch zu berichten hat vom Spectaculum zu Speyer.

Schon am Freytage brach der Gevatter auf, seyne stinkende Kutsche beladen mit Behausung, Luftbettstatt und den benötigten Utensilien, die der Gevatter immer mit sich führt. Er ward eyngeladen vom 1. Volk der Heydenburg, in deren Lager Gast zu seyn, was der Gevatter nur allzu gerne annahm und dort seyn Domizil errichtete. Viele andere Mitglieder des MASH trafen dann am Satertage eyn, um gemeynsam 2 schöne Tage zu verbringen.
Am Satertage zur 12. Stund eröffente das Spectaculum seyne Pforten, und der Gevatter wandelte daselbst über die 3 Gelände und traf andere Mitglieder des MASH, und so war der MASH breytgestreut präsent.
Eyn jeder traf alte Bekannte, lernte neue Freunde kennen, und der Gevatter daselbst lernte den Kiepenkasper kennen, welcher den Nachwuchs mit seynen Handpuppen unterhielt. Weyter traf er auch seynen alten Piratenkumpan Jacky Sparrow in seynem Piratennest, welches gleych neben unserem Lager seynen Platz fand. Seynem Ruf gerecht werdend, "testete" der Gevatter den Flascheninhalt, genannt "Captain Morgan", dies Gesöff diente dem Gevatter dazu, die Unmengen an Bier zu verdünnen.....

Leyder meynte der Himmel es nicht so gut am Satertage, eyn kräftiger Regenguss zwang uns unter unser Zeltdach, wo abgewartet wurde, bis sich der Himmel wieder beruhigt.

Sodann konnte der Gevatter auch mit seynen Mitstreytern wieder unter den Besuchern wandeln, eynigen Spielleuten lauschen und Präsenz zeygen. Eyn leckeres Mahl wurde derweyl im Lager zubereytet, und Gäste trafen eyn, darunter des Gevatters Engel, die dem Lager auf eyn Mahl eynen Besuch abstatteten. Auch Freunde des Heydenvolkes waren zu Gast und genossen die Kochkünste der Gastgeberin Anja. Auf diesem Wege bedankt sich der Gevatter abermals für die Gastfreundschaft, die ihm widerfahren ist!

Der Sonnentag begann mit dem Anfeuern der Kochstelle, was der Gevatter übernahm, und dann begann das Lager wieder zu leben, Köpfe mit kleynen Augen lugten aus den Ritzen der Zelteyngänge, und flugs wurde der braune Sud zubereytet, Brot und Wurst sowie Käse wurden gereycht.
Frisch gestärkt drehte der Gevatter wieder seyne Runden, traf seyne Gefährten vom MASH, erntete Bewunderung und Verwunderung, Neugier und Hochachtung.
Hier und da hielten wir inne, um der gerade spielenden Formatio zu lauschen, so lange, bis der grosse Regen weider eynsetzte. Das Volk jedoch strömte reychlich zu den verschiedenen Darbietungen, und auch für die Kleynen wurde viel geboten.

Zur 8. Stunde des Abends begannen wir dann, unsere Zelte abzubrechen. Der Gevatter holte seyne stinkende Kutsche, und dann wurde die Behausung abgebaut und verladen, und es regnete immer noch.
Der Abschied von den Freunden war schwer, werden wir uns doch erst im kommenden Jahr wiedersehen.

Eyn zufriedener Gevatter und die anderen Mitglieder begaben sich nun in die heymatlichen Gefilde, und der Gevatter ist sicher, dass auch die anderen Mitglieder vom MASH die 2 Tage in vollen Zügen genossen.

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Veröffentlicht am Montag, 19. August 2013 21:53 | Zugriffe: 5211

Seit ein paar Jahren feiert die historische Hans-Müller Gruppe Bulgenbach e.v. gemeinsam mit den Landsknechten des Seehaufens im zweijährigen Rhythmus die Wahl des Hans Müller zum Hauptmann der aufständigen Bauern.

Das genaue Geburtsjahr von Hans Müller ist unbekannt, es ist vermutlich in die Zeit zwischen 1485 und 1495 zu datieren; als Geburtsort gilt Bulgenbach, heute ein Ortsteil von Grafenhausen unweit des Schluchsees. Zunächst hatte Müller in kaiserlichen Diensten gestanden und in Frankreich gekämpft. Bekannt wird er erst mit seinem Engagement im Bauernkrieg. 1524, vor dem 15.8., wählten ihn die revoltierenden Stühlinger Bauern zu ihrem Hauptmann, der dem Haufen eine straffe militärische Organisation gab. Das gesamte nördliche Vorland des Bodensees war in Aufruhr und im Februar und März 1525 bildeten sich drei Heerhaufen, der Seehaufe, der Baltringer Haufe und der Allgäuer Haufe; Müller übernahm dabei das Kommando über rund 12.000 Bauernkämpfer.

In diesem Jahr war es einer Gruppe von Mitgliedern des MASH möglich an diesem Ereignis teilzunehmen. Einem von uns war es gar vergönnt das Banner der Schwarzwälder Bauern zu tragen.

Es war ein gar gelungenes Fest.. anders als die sonst üblichen Mittelalter Veranstaltungen. Mit ca. 50 wohlgewandeten Gästen ging es den Berg hinan. Unterbrochen von Stationen an denen die harte und schweißtreibende Arbeit der Bauern in früher Zeit erläutert wurde.
Das Roden der Kartoffeln, Dreschen von Korn und Mähen der Wiesen zur Fütterung des Vieh's wurde mit, Hilfe alter Werkzeuge erklärt und dargestellt.
Ein jeder konnte so er wollte selbst mit Hand anlegen. Unterwegs gab es Wasser und selbstgepressten Saft; Hochwillkommen bei der Hitze.
An der letzten Station wurde dickes Holz gesägt.. Kräfte zehrend arbeiteten sich viele an der Doppelzinkensäge durchs Holz.
Liebevoll war das Lager gestaltet. Das Vieh wurde in Stallungen gehalten, Früchte des Feldes lagen auf den Tischen und die Bauersfrauen saßen an ihren Arbeitsgeräten und Sponnen, Webten und Klöppelten oder bereiteten das Mahl zu. Kunsthandwerkliches Kränze binden gehörte ebenso dazu wie das Märchen erzählen und das Bogenschießen und Speerwerfen der kleinen Maiden und Recken.
Eine Buchschreiberin präsentierte ihre Werke und wer wollte konnte sich sein eigenes Stockbrot backen. Nichtalkoholische Getränke wurden kostenlos kredenzt und für Alkoholisches musste ein kleiner Obolus entrichtet werden.
Franziska von Pomerania mühte sich an der Apfelmostkelter. Das Ergebnis war ein schmackhafter und gehaltvoller Apfelsaft der seinesgleichen in den Regalen von Aldimus Lidlus sucht.
Der Hauptmann des Seehaufens eröffnete mit markigen Worten das Fest. Beim Faßanstich gelang nicht alles auf Anhieb..leider gingen ein paar Liter des edlen Trunkes verloren aber dennoch war genug für alle da.
Dann wurde das Mahl aufgetragen.. Verschiedenes Kraut, Kartoffeln, Schweinshaxe und Hühnerbeine direkt vom Rost. Ein wahrhaft köstliches Mahl..
So gestärkt konnte der Abend kommen und begleitet durch die Klänge von Deus Aie ( Gott hilf) wurden viele Geschichten am Feuer erzählt.
Michael der Magier führte seine Kunst auf und jeder war verwundert wie er Franziskas Ring verzauberte und doch wieder hervorbrachte.
Danach krachten die Kanonen und Büxen mit ohrenbetäubenden Lärm und legten das Lager unter Pulverdampf.
Den Abschluß fand dieser wunderschöne Nachmittag dann nach Einbruch der Dunkelheit durch eine gelungene Feuershow durch den Schwarzbrenner vom Maison Rolande... Wahrhaft ein gelungener Tag, völlig unkommerziell, gemütlich.. ja fast schon familiär.

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Veröffentlicht am Samstag, 10. August 2013 12:27 | Zugriffe: 4272

Am 8. des Ernting traf sich eine Schar des MASH vor der Taverne des Hiddigeigei zu Seckinga.

Gespannt erwarteten sie gemeinsam die Spielleute von Skadefryd, die eine Darbietung ihres musikalischen Talentes zum Besten geben wollten.

Zur 7. Abendstunde trafen schließlich Gunnar, Gevatter Tod, Nephilim und Franck vor der Taverne ein und begrüßten sowohl die MASH-Anhänger als auch das gemeine Volk, welches sich für Speys und Trank vor dem Hiddigeigei eingefunden hatte.

Nachdem Gunnar seine kleine Ansprache beendet hatte, trugen Skadefryd ihre Lieder über Helden, Seefahrer und das mittelalterliche Leben vor, begleitet von diversen Instrumenten wie Gittare, Flöte und Trommeln.

Mehr als 30 Minuten unterhielten sie die anwesenden Bürger, die zu den mittelalterlichen Klängen klatschten und sangen. Man konnte nicht genug davon bekommen und so gab Skadefryd sogar noch eine ergänzende Zugabe zum Besten.

Leider währt jedoch nichts ewig und so hatte schließlich auch das Programm der Spielleute ein Ende.

Doch dies bedeutet nicht, dass der schöne gemeinsame Abend beendet war. NEIN! Noch lange saßen die Meute des MASH und einige Bürger des gemeinen Volkes zusammen, erfreuten sich an Speys und Trank und lachten zu Anekdoten und Erzählungen.

Zur 11. Stunde schließlich verabschiedeten sich alle voneinander und traten in ihren stinkenden Kutschen oder zu Fuße die Heimreyse an (und manche auch viiieeelll später).

 

 

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Veröffentlicht am Mittwoch, 07. August 2013 06:50 | Zugriffe: 4076

Am 2. des Ernting machte sich eine Gruppe des MASH auf zum MPS Köln-Fühlinger See.

Unsere Reise begann zur späten Stunde mit der großen stinkenden Kutsche, die uns, während wir friedlich schlummerten, unserem Ziel immer näher brachte. Zum Sonnenaufgang hin erreichten wir die Großstadt Köln und schließlich auch unsere Bleybe im Leverkusener Ibis Hotel. Nachdem wir unser Schlafgemach bezogen und uns etwas gestärkt hatten, warfen wir uns in die Gewandungen und fuhren mit der eigenen stinkenden Kutsche einer Gleichgesinnten zum mittelalterlichen Markt des großen Drachens am Fühlinger See.

Das Wetter war bombastisch. Kein Wölkchen trübte den Himmel und eine leicht wehende Brise machte die glühende Sonne angenehmer. Abkühlung fand man im angrenzenden See oder an einer der zahlreichen Tavernen und Tränken, wo man sich mit Met und anderem die Kehle befeuchten konnte. Das riesige Marktgelände reichte bis über die andere Seyte des Sees hinaus, welches über eine Brücke zu erreichen war. Auf beiden Seyten bot sich eine Vielfalt an Handwerkerei, Ständen, Gauklerei und Genüssen für den Gaumen.

Auf 4 Bühnen sorgten Saor Patrol, Metusa, Saltatio Mortis, Rapalje, sowie Zauberer und Akteure für Tanz und Belustigung.

Mit vielen alten aber auch neuen Freunden schlenderten wir über den Markt, erhoben gemeinsam die Gläser und tanzten und feierten zu der Musik der Künstler.

Nach zwei Tagen "Leben im Mittelalter" kehrten wir für eine weiter Nacht in unsere Bleybe zurück, von wo aus wir am 5. des Ernting mit unserem Bündel zu Köln aufbrachen.

Dort angekommen zog es uns zur Altstadt, vorbei an altertümlichen Gebäuden, Statuen und Gebilden, Tavernen und Gasthäusern, aber auch neuzeitigen Boutiquen und Kaufhäusern wo wir einige unserer Taler zurückließen.

Ein besonderes Highlight war natürlich der Dom, der mit seinen zwei riesigen Türmen mehr als 150 Meter in den Himmel ragte. An jeder Säule, Tür oder Bogen konnte man Skulpturen erblicken, die mit viel Liebe zum Detail in Stein gemeiselt wurden.

Im Inneren fand man Gräber mit prachtvollen goldenen Denkmälern vor.

 

Schließlich begaben wir uns zur 3. Stunde zurück zur großen stinkenden Kutsche und fuhren nach vielen ereignis- und kulturreichen Tagen zurück in unsere Heymat, die wir nach vielen Verzögerungen zur späten Abendstunde erreichten.

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Veröffentlicht am Dienstag, 06. August 2013 08:49 | Zugriffe: 4300

Am Balder, dem 14. Tage des Heuert, direkt nach unserem Gelage zu Loufinberg in Helvetien traf sich bereyts wieder eyne Gruppe wackerer Recken, um mit der stinkenden Kutsche die Fahrt in den helvetischen Jura auf sich zu nehmen. Ziel ward die kleyne aber feyne historische Altstadt von St. Ursanne an den Ufern des Doubs.

Saint Ursanne ist eyn schmuckes Staedtchen aus dem Mittelalter im Herzen des helvetischen Jura.

Alle zwey Jahre organisiert die Mittelalterstadt St. Ursanne seyne beruehmten Mittelalter-Festspiele. Die drey Tage dauernde Rekonstruktion der Atmosphaere und der typischen, staedtischen, mittelalterlichen Aktivitaeten zieht jedes mal Zehntausende von Zuschauern an, um dem mittelalterlichen Treyben in den Gassen beyzuwohnen. In diesem Jahr zaehlte man wohl 55.000 Besucher - und das Beste daran - der Mittelalterstammtisch Hochrheyn mittendrin!
In diesem Jahr lautete das Motto des Anlasses "der mysterioese Schatz der Tempelritter".

Das Fest war in der gesamten Altstadt sehr gut in das historische Ambiente eyngepasst. Eyne Heerschar von Handwerkern damaliger Berufe bevoelkerte die Stadt.
Ueberall kleyne Beyzen und Tavernen, aus den Gassen klangen die Weysen verschiedenster Formatios. Eyn wahrlich lebendiger, mittelalterlicher Markt!
Nach eynem langen Marsch ueber den Markt, genossen wir die Pause mit guter Speyse und edlem Trunke. Auf diese Weyse frisch gestaerkt mischten wir uns erneut unters Volk. Der Hoehepunkt an diesem Balder war der Schlussumzug des Médiévales.
Man berichtete uns, dass weytere Hoehepunkte die Nacht der Troubadouren am Friijatag bis spaet in die Nacht war, sowie der grosse Fackelumzug am Satertrage. Beydes konnten wir in diesem Jahre nicht miterleben.
Nach dem Schlussumzug machten wir uns dann aber auch bald auf den Weg zur heymischen Bettstatt.
Was uns an diesem Markt eyndeutig fehlte, waren die altbekannten Gesichter,zusaetzlich hatten wir Verstaendigungsprobleme mit den Menschen aus Frankenlanden oder der Suisse Romande.
Der Wegezoll von 18 helvetischen Talern -fuer eynen Nachmittag- war vom Veranstalter nach unserer Meynung sehr hoch angesetzt.
Vielleycht bestuende ja an eynem der naechsten Médiévales auch die Moeglichkeyt das ganze Wochenende dort zu verbringen und dabey eyn Lager mit Zelten an den schoenen Ufern des Doubs aufzuschlagen.
Denn  dieser bietet bey schoenem Wetter auch die passende Abkuehlungsmoeglichkeyt an sehr heyssen Tagen, wie es in diesem Jahr der Fall war.

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Veröffentlicht am Montag, 05. August 2013 06:40 | Zugriffe: 4231

Die lang angekündigte und von gar sich reychlich regenden Händen vorbereytete Werkeley mit historisch angetaner Speysung aller Anwesenden und Fleyssigen ist bereyts vergangen und nun will ich darüber berichten.

Dies Ereygnis begab sich wohl an eynem heyssen Tage, am Dritten des Ernting AD MMXIII!

Mehr als drey halbe Dutzend reysten an, wenn nicht zum Werken und Kochen, dann um dabey zu seyn.

Die Recken unter „Meyster“ Wolfgangs kundiger Hand gaben ihr Bestes zur Erschaffung eines vereynseygenen Marktstandes. Er war so unermüdlich zu Gange, dass nicht nur die interessierten Helfer, sondern allesamt grosse Bewunderung verkündeten. Er ist eyn rechter Gesell, der zum Mittelaltervereyn passt. So mancher wüscht sich seyne Anwesenheyt immerdar.

Und Culinarius Martin von Halla führte am Feuer den Kochlöffel mit seynen recht schaffenden Mägden, um allen vom Mittag bis in die abendlichen Stunden die Bäuche mit leckeren Schmausereyen zu füllen. Ganz offiziell erhielt Martin seinen Titel „Culinarius“ urkundlich festgeschrieben und alles Volk ward damit zufrieden.

Trotz hitziger und steygender Sonne ging die Werkeley voran und zwey Tische des Marktstandes wurden in traditioneller Bauweyse fertiggestellt.

Dank der guten Kalkulation des Culinarius und seiner Küchenmägde, gab es mit Hilfe unseres Hofbäckers „Olli eynhundertfünf“ und seynes Weybes herrlich mundende Brote, in welchem der frisch zubereytete Eyntopf aus Früchten von Feld und Weyde, eyne würdige Darreychung erhielt. Leckereyen der süssen Backkunst kamen ebenfalls auf den Tisch und ermunterten bey manch´ Becher maurischen Heyssgesöffes zum Weyterwerkeln.

Als die Sonne endlich hinter Baum und Berg verschwunden war, ruhten auch die letzten Hände. Auf dem Feuer hingegen brieten Würste vielerley Art. Es floss Met und Bier. Zur beginnenden Dunkelheyt beschloss der Gesang von Skadefryd die gemeynschaftliche Runde. Eynige fuhren nun zur heymatlichen Bettstatt. Die Wackeren unter uns übergaben sich gerechtem Schlaf unter dem Sternen-himmel zu Prahmbach.

Am Morgen weckten uns noch vor der aufgehenden Sonne die Vögel und eyn kleyner Schauer gefrorenen Wassers , nur erbsengross, erfrischte unsere Geyster geschwinde. Dann lachte die Sonne am Himmel wieder und eyn üppiges Morgenmahl, von den Mägden bereytgestellt, brachte die rechte Stärkung vor der Reyse in die heymatlichen Dörfleyn und Städtchen und tat uns allen Wohl.

Habt Dank Gevatter für das Obdach mit allem was nötig war in eurem Elternhause.

Stets wieder sind gespendete Gaben willkommen. Danke all jenen die ihren Teyl dazu gaben. Es macht die Sachen rund und bunt.

Es waren schöne Stunden, sie erwärmten nicht alleyn Herzen und Gemüter, neyn sie lehrten uns Eyniges für das Leben im Mittelalter „heute“. Wir tragen‘s weyter, Ihr werdet´s erleben! Dies versprechen alle, die werkelten und wirkten. Bis auf eyn glückliches Wiedersehen alsbald.

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Veröffentlicht am Donnerstag, 01. August 2013 06:05 | Zugriffe: 3014

Am Satertage, dem 20. Tage im Heuert AD MMXIII, lud der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. zur monatlichen Tafeley in die Stammtaverne „Krone“ eyn.
Eynmal monatlich treffen sich Vereynsmitglieder, Freunde, Goenner und Mittelalter-interessierte um sich gemuetlich bei einer Speysung und eynem Becher guten Mets ueber das Mittelalter auszutauschen, sich ueber das Mittelalter bzw. den Vereyn zu informieren, ueber Veranstaltungen und Termine zu plaudern, um sich mal naeher kennenzulernen oder eynfach nur um Kameradschaft zu pflegen.
Die Tafeley findet normalerweyse im Felsenkeller der Taverne „Korne“ statt, doch dieses Mal trieb das schoene Wetter die Teylnehmer nach drauszen, auf den Muensterplatz.

Die aktiven Vereinsmitglieder erschienen wie ueblich in Gewandung, was den eynen oder anderen Feriengast Seckingas verwundert dreynblicken liesz.
Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn hat jedoch in seynen Statuten festgeschrieben, jeweyls in der Bekleydung in der Oeffentlichkeit aufzutreten, wie sie im 7. bis 15. Jahrhundert ueblich war.
Und an besagtem Satertage waren eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, Freunden, Goennern und Interessierten erschienen.
Ob es wohl daran lag, dass der Vereyn seyne Spielleute „Skadefryd“ (Schadenfreude) an diesem Abend einem breyteren Publikum zu Seckinga praesentieren wollte und deshalb kraeftig die Werbetrommel geruehrt hatte?

Kurz nach der 7. Stunde im Meridianus erschienen die Spielleute von „Skadefryd“ in der Taverne. Sie kamen frisch von eynem mittelalterlich gestalteten Erscheynungsfest zu Schachen, wo ihre Bardengesaenge gewuenscht und mit viel Lob bedacht wurden.

Mit ihren mittelalterlichen Instrumenten musizierten die Spielleute „Skadefryd“ als Straszenmusikanten etwa eyne halbe Abendstund lang , sangen Lieder ueber Liebe, Tod und Teufel und boten eyn Spektrum von schwermuetigen Liedern bis hin zu Piraten- und Trinkliedern.
Skadefryd stand damit in eynem interessanten Kontrast zu den allabendlich ueber den Muensterplatz ziehenden anderen Straszenmusikanten.
Den vielen Zuhoerern der Stammtaverne und der angrenzenden Taverne schien es zu gefallen, denn lauter Applaus war der Dank an die Spielleute.

Zu einem voellig ungeplanten Kurzauftritt kam es dann doch noch einmal:

Denn der oberste Buettel des Bezirks Waldishuote, Klaus Danner, der an diesem Abend mit Amtskollegen aus der Markgrafschaft Baden zusammen mit dem Bad Saeckinger Nachtwaechter und Urgestein Hans-Martin auf den Spuren des „Trompeter von Saeckingen“ wandelte, kam spontan in den Genuss der Bardengesaenge.
Der Primus tabulam Directores begrueszte Herrn Danner und die restliche „Obrigkeyt der blau-silbernen Zunft“ in der Stammtaverne und lud sie zu eynem kleynen Sangesvortrag eyn.
Dass es den „Herren der blau-silbernen Zunft“ gefallen hatte, war nicht zu uebersehen. Sang man doch die Refrains der Lieder eyfrig mit und das „frenetisch Handgeklapper und Jubel“ war der dankbare Lohn an die Formatio „Skadefryd“.
Beschlossen wurde die Darbietung mit einem hellenischen Scharfgetraenk.

Ihre erste oeffentliche Darbietung gaben die Spielleute „Skadefryd“ eyne Woche zuvor im helvetischen Loufinberg (der sog. mehreren Stadt) im Zuge eynes dort stattgefundenen vortrefflichen Rittermahles.

Die Spielleute von „Skadefryd“ suchen noch Verstaerkung! Wer das Spiel auf dem Marktsack, der Drehleyer oder der Fidel beherrscht und Spasz an mittelalterlichen Auftritten und Weysen hat, wird aufgerufen sich beym Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. zu melden.

 

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Veröffentlicht am Mittwoch, 31. Juli 2013 06:35 | Zugriffe: 3888

An dem 27.Tage im Heuert machten sich einige gut gelaunter Gesellen (und-innen) auf den Weg zur Citadelle de Bitche in Lothringen. Die Buchfinken sangen schon früh ihr Lied, als wir aufbrachen. Auf die pferdestarken Kutschen war meist Verlass und so erreichten wir unsere Herberge nicht lange nach der Terz und erfreuten uns sogleich an der Gastlichkeit unserer lothringischen Herbergsleute. Die Zimmerlein da waren so freundlich hergerichtet, dass keine Sehnsucht nach dem heimischen Strohlager aufkam.

Frisch Gewandet zogen wir zur Burg hinauf und bestaunten die mächtige Anlage und auch einige Sträßlein und Häuser, die wir bis dahin kreuzten und erfreuten unsere Augen mit ihrem schönen Ansehen.

Die wärmende Sonne meinte es, wie schon so oft in diesen Sommertagen, erbarmungslos gut mit allen Wanderern. So haben wir uns gar kühlen Gesöffen hingegeben, sobald wir den ersten Anstieg und den kleinen Wegzoll hinter uns gelassen hatten.

Noch trutziger erschien uns die Zitadelle beim Näherschreiten. Die Historie hatte uns von nun an voll und ganz in ihren Bann gezogen und wir wanderten auf Schusters Rappen mit bedächtigen Schritten rings um den Burggraben und trafen so manche Gleichgesinnte, die dort ihr ordentliches Lager aufgeschlagen hatten und sich im Schatten der Bäume von den Mühen des Tagwerks erholten oder gar kleinen Vorbereitungen für abendliche Schmausereien trafen. Der Ausblick von dieser Höhe auf Wald und Stadt lohnte uns redlich für die Mühe des Aufstiegs. Die Sonne vollbrachte derweil Erstaunliches.

Gar oft hatten wir ein lustiges Wörtlein auf den Lippen und der Sand im Stundenglas rann zügig. So zogen wir schließlich zur Speisung auf den Burgberg, vorbei an Handwerkern und Händlern, welche hier Markt hielten. Zuweilen trafen wir auf Landsleute, Knappen und Ritter, auch Spielleute fanden sich mehr und mehr ein. Gewaltig tat sich die Burg auf. Ja, in ihrem Torgang hätten wohl hundert Mannen und ein paar Ochsenkarren mühelos Platz gefunden.

Wo einst Häuserdächer die Zitadelle schmückten, verweilten nun Händler bei einem warmen Lüftchen. Der Marktvogt, derweil, hatte für das herannahende Volk gute schattige Plätze bereitet und gar treffliche Speisen heraufschaffen lassen. Met, Bier, Wein - es rann im Überflusse. Alles war für nicht allzu großes Marktgeld zu erstehen und mundete uns vorzüglich. Ein Augenschmaus allein war schon der Anblick von brutzelndem Vieh am Spieße. An dem wollten wir uns wohl zur Abendstunde laben.

Zur nachmittäglichen Stunde, es wurde heißer und heißer, so stiegen wir hinab in die Katakomben und lauschten, was es da über die Geschichte zu berichten gab. Viel Menschenschicksal ist wohl mit der Zitadelle verwoben. Wenn die Mauern sprechen könnten- ganze Bibliotheken würde man mit den Geschichten füllen. Nebenbei kühlten unsere durchgewärmten Leiber ab, es war eine Lust, fast wie ein Bad im kühlen Quellwasser.

Wieder am Tageslicht ging es nicht lange, da hörten wir Spielleute. Gar trefflich lockten sie die Töne aus ihren Instrumenten. Uns zog es schnell an Ihre Seite und wir sangen und klatschten zum Takt, wie es uns gefiel. Sie waren erfahrene Spieler und Sänger, gar manche Sommer verbrachten sie schon auf der Burg. Allzu oft war in allen Augen ein strahlendes Lachen und Vorbeigeher und Schauer erfreute sich auch an unserer illustren Runde und dankten mit Freude in den Gesichtern für dieses und jenes Ständchen. Die Sonne neigte sich, die Abendsterne zogen auf und eine feurige Illusion beschloss mit den Musikern von „Heidenspaß“ das Fest auf dem Plateau. --- Die Pest ward ausgebrochen, das Volk trieb es die Burg hinab und noch weit hörten wir die Wehklagen der Mütter um ihre verlorenen Kinder.

Wir betteten auf unseren Lagern die geschundenen Füße und müden Häupter zur Ruhe. Zuerst einmal froh, dass unser Wirt die Kemenaten so gut es ging, gekühlt hatte, schliefen wir den gerechten Schlaf und dankten noch, vor Unbill davon gekommen zu sein. Wohl oft schon waren unsere Wirtsleute Gastgeber für Volk wie unser eines. So gut hatten sie es studiert, dass sie genauestens wussten, was uns am Morgen nach dem Feste so munden könnte.

Nach Schmausen und Plauschen zog es uns wieder hinauf auf die Zitadelle, denn heuer sollten einige Knappen die Schwertleite erreichen. Wir mischten uns beim Aufstieg unter die Gesellschaft. Es war schon ein großes Getue. Dem konnte sich keiner mehr entziehen. Für geladene Gäste gab es hernach eine festliche Tafeley mit Musik und Tanze und auch das übrige Volk labte sich an den Ständen mit Speis und Trank. Unsere Spielleute vom Vortage trafen wir wieder. Heute weinte zwar der Himmel bisweilen. Aber in unseren Herzen war genug Sonne und aus den Kehlen der Musiker erklangen schöne Weisen ohn´ Unterlass. Deus Aie so der Name der Spielleute wurden für die Zeit auf der Zitadelle zu guten Weggefährten. Allesamt hoffen wir auf ein Wiedersehen irgendwo, irgendwann. Besonders hoffen dies unsere Mitgesellen von Skadefryd. Sie waren mit Gesang und Trommelschlag kaum zu bremsen dieser Tage. Und wer weiß es schon, vielleicht ist es das nächste Mal ein Treffen mit Freunden?

Der Abschied in unserer Herberge endete ebenfalls mit dem Versprechen auf eine Wiederkehr. Der Wirt versprach stets frisches Brot bereit zu halten. Notfalls backe er daselbst, um seinem Namen alle Ehre zu machen. Denn er ist ein Herr Bäcker, der einst Maler war.

Es zog uns heimwärts. Müde aber glücklich, fanden wir die Reise in unserer Gesellschaft durchaus sehr lohnenswert und ein recht harmonisches Band knüpfte sich in so mancher Stunde etwas fester. Ihr glaubt es nicht so recht? Dann kommt im nächsten Jahr doch einfach mit uns.

Noch lange schwirrten die Klänge durch mein Gemüt und mein Geist wollte gar nicht ruhen. --- Was es damit auf sich hat, Skadefryd wird’s lesen an der Werkeley am kommenden Sonnenabende oder irgendwann.

Und die mit dem Seelenfänger eingefangenen Bildleyn gibt es für Vereinsmitglieder in der Galerie im FORUM zu sehen.

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 29. Juli 2013 12:13 | Zugriffe: 3966

Am 27. und 28. Tage des Heumondes besuchte eyne Gruppe des MASH das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Karlsruhe.
Unsere Reyse begann am Samstag zur 9. Stunde mit der stinkenden Kutsche unseres Hans-Met-Wurst. Zur Mittagsstunde erreichten wir unser Ziel und starteten erst mal mit einem Stadtbummel durch.
Nachdem wir unsere Bleibe bezogen hatten warfen wir uns in unsere Gewandung und trudelten zum Markt hinter dem wunderschönen Schlossgelände.
Bei brühender Hitze schlenderten wir ohne Schuhwerk über den Markt. Zur Abkühlung boten sich uns zahlreiche Duschen und Sprenkleranlagen an, wo klein und groß freudig hindurchsprangen.

Auch an Speys und Trank mangelte es keineswegs. Von Fleyschbräterei, süßem Gebäck bishin zu einem kühlen Eis war für Jedermann was dabei. Unseren Caela hatte es vor allem der "Elfentau" angetan, welcher als "neues" Getränk angeboten wurde.
Das kleine Met-Würstchen fuhr in seinem eigenen kleinen Marktkarren vor. Auch die Spielleute heitzten die Stimmung ordentlich ein. Zur Musik von Saor Patrol und Metusa tanzten wir unter strahlend blauem Himmel, aber auch am Sontag im strömenden Regen mit alten und neuen Freunden vor der Bühne.
Ein besonderes Highlight war "Bad Holly" bei dem Caela mit Saor Patrol auf der Bühne trommeln durfte.
Leyder ging das Wochenende wieder viel zu schnell vorbei und so fuhren wir zur Abendstunde des 28. Tages des Heumondes mit heisere Kehle vom Singen und schmerzenden Waden vom Tanzen und Springen in Taranis stinkender Kutsche wieder in die Heimat zurück....

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2013 06:55 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3939

So seyd gegrüßt allesamt zur frühen Stund und leset und staunet, was der Gevatter daselbst zu berichten hat!

Am vergangenen Satertage, dem 20. des Manot Ernting trafen sich die Spielleute der Formatio SKADEFRYD zu ihrem ersten offiziellen Auftritt, denn sie waren geladen zur Bereycherung der 30. Erscheynungsfeyerlichkeyt der liebreyzenden Annelie zu Schachen.

Die Spielleute nebst Leopold dem Fugger und Instrumenten scharten sich um die stinkende  Kutsche unseres Schlagwerkers Franck, und dieser steuerte das gar seltsame Gefaehrt zu der Behausing zu Schachen, wo wir schon sehnsuechtig erwartet wurden.

Da es die Sonne sehr gut meynte, waren wir eyner Erfrischung vorab nicht abgeneygt, doch dann draengte es die Spielleute zu den Instrumenten, und das anwesend Volk versammelte sich, um den Weysen zu lauschen... Die Merseburger Zaubersprueche eroeffneten den Liederreygen, und nach 2 Zugaben und Loch Lomond wurden die Spielleute frenetisch gefeyert ob ihrer Darbietung, und es wurde zur gar trefflich reychhaltigen Atzung gerufen. Unsere Gestgeber, die liebreyzende Annelie nebst Ihren Eltern Martin und Marion von Halla, kredenzten eyn Mahl, was ganz nach zeytgemaesser Art zubereytet; Allerley Fruechte aus Feld und Garten, suess, und deftig, erfrischend und würzig, auch eyniges Federvieh war wohl nicht ganz freywillig uebers Feuer geraten, um hernach die Waenste aller zu fuellen. Es war eyne Runde gleych eyner grossen Familie, denn fuer die Kleynsten unter uns ward eyn Kinderhort bereytet, so sich die ganz kleynen Mayden und Recken entfalten konnten. Unser kleyner Ablasseyntreyber Leopold fuehlte sich ausserordentlich wohl, und dies genoss auch Andrea, neben Spielfrau auch Mutter desselben, da dieser sich lieber mit Wasser und Gegend erkunden verweylte als an der Mutter Brust (heda, keyne gar magisch beweglichen Bildleyn im Kopfe)

Nach der vortrefflichen Atzung und eyner grossen Thalerspende im Gepaeck fuehrte uns unser Weg hinab ins Thale zu unserer Stammtaverne zu Seckinga, wo wir, die Spielleute, sehnsuechtig erwartet wurden.

Nach eyner kleynen Pause machten sich die Spielleute daran, ihren Instrumenten und Stimmen die Melodeyen zu entlocken, auf die die anwesenden Mitglieder gewartet hatten, und das restliche Volk war gar sehr erstaunt, neben der trefflichen Atzung auf dem Muensterplatz noch mit Bardengesaengen verwoehnt zu werden. Die Spielleute ernteten reychlich Beyfall und zu vorgerueckter Stunde erblickte unser Gunnar vom Siechenhofplatz den Nachtwaechter zu Seckinga, welcher bald eyne Schar Mannsbilder, allesamt Obrigkeyten der silber-blauen Zunft, in die Geschichte von Seckinga eynfuehren wuerd. Unser Gunnar, gar nicht faul, machte dem Nachtwaechter deutlich, dass es unbedingt erforderlich sey, die hohen Herren schlussendlich mit den Bardengesaengen von SKADEFRYD zu unterhalten.

Es dauerte eyne Stund, da tauchten die Mannen aus der Dunkelheyt auf, um sodann durch unseren Primus begruesst zu werden und was dann geschah, das geht in die Annalen der Historie eyn: die hohen Herren waren aeusserst angetan ob der Gesaenge und sangen, soweyt textsicher, gar frenetisch mit, und schlussendlich ward die Ablass-Schale gefuellt und das Fass Nr. 12 ward eyn wenig leerer. Und so kann es durchaus seyn, dass die Formatio von eynem der hohen Herren eyngeladen wird zu eyner Feyerlichkeyt zu Constantia am Lacus Bodamicus.

Kurzum - eyn gelungener Tag fuer unsere Getreuen vom MASH und auch eyne weytere Feuerprobe fuer unsere Formatio SKADEFRYD, und bestimmt wird die Schwarze Zunft ebenfalls darueber berichten.

So seyd bedankt fuer die Aufmerksamkeyt, der Gevatter wuenscht im Namen der Obrigkeyt des MASH eyne erfolgreyche Zeyt und fuer diejenigen, die sich fuer eynige Tage aus dem Staube machen, der Gevatter meynt, es wird Urlaub genannt, geruhsame Tage, kommt gesund wieder in unsere Gefilde.

So gehabt Euch wohl, bald werden wir uns wiedersehen

Euer Gevatter Tod

Kategorie: Stammtisch

Veröffentlicht am Sonntag, 14. Juli 2013 12:05 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 4460

Seyd gegrueßt allesamt, so leset, was der Gevatter daselbst zu berichten hat!

Am 13. Tage des Manot Heuert, es ist der Satertag, trafen sich viele Mitglieder des MASH zu Seckinga, um gemeynsam zur Kutschenstation zu wandeln, um mit dem schnaubenden Ross gen Laufenburg zu reysen. Puenktlich erschien dann auch die gar seltsame, auf eysernen Straengen fahrende Kutsche (von wegen schnaubend, es ward mit magischen Kraeften gefuehrt) und nahm uns auf seyner Reyse mit und spuckte uns an der Kutschenstation zu Laufenburg aus. Der Kutscher erschien dann auch, und er war erleychtert, nachdem ihm der Gevatter frohe Kunde ueberbrachte und ihm sagte, dass der Gevatter nun nicht weyterreysen würde.

Sodann wandelten wir, schwer bepackt mit Davul, Cajon, Guitarra und Dulcister, zur Taverne, um zunaechst die Instrumente zu lagern, da eyn grosses Ereygnis anstand -  Graf Hans daselbst, seyt ueber 500 Jahren immer wieder unter den Lebenden weylt er, hat es sich nicht nehmen lassen, uns Kunde zu tun ueber die Zeyt des Mittelalters und auch des 30-jaehrigen Krieges. Ja nun ists heraus, das grosse Geheymnis des Gevatters, Graf Hans ist ein Wiedergaenger, der vom Gevatter daselbst die Erlaubnis hat, aus dem Grabe aufzusteygen, um den Menschen zu berichten, was sich zugetragen...

Ueberaus Interessantes wurde berichtet, was sich zugetragen in den alten Zeyten, von Krieg, Liebe, Mord und Verrat, auch ueber das Leben des Grafen daselbst nahm er keyn Blatt vor den Mund, er war eyn gar lustiger Gesell, der lieber in der Taverne weylte, anstatt dem Ruf der Glocken zu folgen, um den hmmm "interessanten" Worten des Pfaffen zu lauschen.

Sodann am Ende der interessanten Geschichten ward der MASH eyngeladen bey eynem Druiden daselbst, der uns Wunderliches über die ganz alten Zeyten zu berichten wusste. Zur allgemeynen Freude ward eyn erfrischendes mystisches Getraenk gereycht, welches nach dieser Wanderung, die leyder auch von Regen begleytet wurde, gerne von uns angenommen wurde!

Der Graf bedankte sich ob des grossen Zuspruchs und wir wandelten zu unserer Taverne, wo wir auch gleych auf eynen Umtrunk von der Kuechenmagd eyngeladen wurden. Anwesende Nichtgewandete rieben sich erstaunt die Aeugleyn und waren entzueckt, unseren bunten Haufen zu sehen.

Bevors jedoch ins Gewoelbe ging, um die trefflich Atzung zu uns zu nehmen, mussten wir nach alter Sitte am Brunnen vor der Taverne die Haende waschen, sonst gabs keynen Zutritt zum Gewoelbe.

Dann war es endlich soweyt, wir fanden eynjeder seynen Platz und setzten uns auf unsere Afterballen naja, der Gevatter daselbst nicht.... und wir harten der Dinge, die da kredenzt wuerden.

Bevor es zur gar trefflichen Atzung ging, wurden wir von der Kuechenmagd aufgeklaert ueber den Unterschied von eynem Gasthaus und eyner Taverne. Das Gasthaus durfte alles an Speysen darbieten, aber die Taverne durfte nur die Speysen darbieten, welche sie daselbst angepflanzt oder erjagt hatte. Nun - wir waren in eyner Taverne, und es ward aufgetischt:

Fleysch vom Hasen, vom Wildschweyn und auch Ente ward gereycht, dazu Sosse vom Steynpilz, Knoedel und Rotkraut, Dazu gar seltsame Speys aus den Landen jenseyts der grossen Berge, der Gevatter meynt, sie wurden Nudeln genannt.

Nach der vortrefflichen Atzung draengte es das Volk vor die Taverne und dann war es soweyt - SKADEFRYD unterhielt das Volk mit seynen Weysen, und nicht nur die Mitglieder vom MASH waren hellauf begeystert, neyn - auch das andere anwesend Volk belohnte die Weysen mit frenetisch Handgeklapper. Nun, wir nutzten die Gunst der Stunde, und unsere junge Caela ward als Ablasseyntreyberin herumgeschickt, die Geldkatzen der Anwesenden etwas zu erleychtern, was diese sich auch gefallen liessen. Nach 4 Zugaben draengte es die Formatio, nachdem sie sich standesgemaess bedankte und sich verabschiedete, zusammen mit den restlichen Mit- und Ohnegliedern des MASH zurück in die Katakomben, um weyter in lustiger Runde den Anekdoten zu lauschen, die der eyne oder andere zu berichten wusste, und es fiel dem Gevatter auf, dass des Oefteren das Wort "Titisee" genannt ward, Eyngeweyhte wissen genau, was hiermit angedeutet ward.

Zu vorgerueckter Stund wurden wir noch eynmal bey Fackelscheyn durch das wunderschoene Staedtchen geleytet um bey der Burg des Grafen Hans eyn trefflich mundendes Getraenk zu uns zu nehmen.

Weyt nach Mitternacht ward die Groszraumkutsche bestellt, und eyn jeder wandelte zurueck in die heymatlichen Gefilde, ohne zu vergessen, dass es bald eyn Wiedersehen geben wird, und zwar am darauffolgenden Satertage, wo der MASH zum allmonatlichen Stammtisch einlaedt, bey dem das ganze Volk herzlich eyngeladen ward. So hoffen wir, dass das Volk zahlreych erscheyne, wird doch die Formatio SKADEFRYD daselbst wieder aufspielen, aber nicht in den Gewoelben, neyn, auf dem Platze vor dem Muenster wird das Volk unterhalten.

Es gaebe noch so Vieles zu berichten, aber der Gevatter meynt, DABEYSEYN ist noch viel besser!!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 09. Juli 2013 20:19 | Zugriffe: 4161

Am Wochenende, dem 06. und 07. Tage des Heuert AD MMXIII gab sich der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. die Ehre, an den Feyerlichkeyten zum Gedenken an die Schlacht zu Sempach / Helvetien (1386) teylzunehmen.
Der Wettergott meynte es nicht nur mit dem Sempachern gut, sondern damit natuerlich auch mit den Mitgliedern unserer Gemeynde.
Bey herrlichstem Sonnenscheyn und Temperaturen von annaehernd 30 Grad trafen wir mit unseren stinkenden Kutschen in Sempach eyn und fanden direkt am See und in unmittelbarer Naehe zum Fest eyne Moeglichkeyt unsere Kutschen abzustellen. Dies wiederum gefiel unseren jungen Knappen, hatten sie doch keyne so grosse Wegstrecke per Pedes zurueckzulegen.

Vom Stellplatz aus gelangten wir unmittelbar zur Wiese Seevogtey, auf welcher die unterschiedlichsten Heerlager zu finden waren, sowie vielfaeltige Haendlerey. Es fanden Bogenturniere, Schaukaempfe, Schaukochen von mittelalterlichen Spezialitaeten und Vorfuehrungen der Handwerker statt. In der direkt anschlieszenden Seeallee waren weytere Heerlager zu finden, so wie eine Vielfalt an Baelgerbelustigung.

Zwischen den Stadttoren fanden sich nicht nur Haendlerey, sondern auch eyne Vielzahl an Tavernen und Spelunken fuer hemmungslose Voellerey.

Die Festivitaeten wurden am Satertag zur 6. Stunde im Meridianus durch die Spielleute "Koenix" eroeffnet, denen bereyts von Anfang an gelang, die Massen in Schwingungen und Tanz zu versetzen. Direkt im Anschluss zogen die Weyber, Baelger und Rittersleut vom Ochsentor her in die Stadt eyn, um den Sieg ueber die Habsburger zu verkuenden. Das Marktgeschehen war damit offiziell eroeffnet.

Der Markt wurde durch verschiedene Theaterszenen, die sich ueber das gesamte Innenstaedtli hinzogen herzhaft aufgelockert. Man konnte hier eyniges darueber erfahren, wie die Menschen damals gelebt, geliebt und gestritten haben. Ueber 40 Laienspielerinnen und -spieler kamen hier zum Eynsatz. Die Szenen spielten inmitten des Publikums, in den Tavernen und Spelunken, sowie auf der Strasze und an markanten Stellen in der Stadt.

Was auch sehr gut gefiel, ist die Tatsache, dass es keyne Buehne fuer Darbietungen gab, sondern diese ebenfalls inmitten des Publikums an zentralen Orten stattfanden. So konnte man die Spielleute von Koenix, Schabernax und Capud Dragonis hautnah erleben. Ebenso die Feuerkuenstler, die eyne beeyndruckende Darbietung zeygten. Bis zur Geysterstunde zeygte sich die Lebenslust in diesem Staedtchen. Von irgendwelchen neumodischen Laermschutzrichtlinien wie die Alemannen sie von der Obrigkeyt auferlegt bekommen, sind die Helvetier weyt weyt entfernt. Hier wurde eynfach nur zu eynem historischen Fest lustvoll gefeyert!

Am darauffolgenden Balder begann der Tag mit eynem gemeynsamen Morgenbrot im gesamten Stadtkern.
Danach zog eine wuerdevolle Prozession, angefuehrt vom Harst der Sempacher Krieger, gefolgt von den Vereynen, eyner Delegation Schweyzergardisten, den Klerikern und Ministranten und den Kriegerharsten aus Schwyz, Sursee und Zofingen sowie der Zunft zu Safran, durchs Luzernertor ins Staedtli eyn. Die Obrigkeyt aus der hohen Politik, die Ehrengaeste und die Bevoelkerung schlossen sich an und marschierten durch die Hauptgasse in die Kirche St. Stefan, musikalisch begleitet von der Musikgesellschaft Harmonie Sempach.

Nach dem Gedenkgottesdienst kam der Auszug aus der Kirche und die Besucherinnen und Besucher tauchten in das Mittelalterfest eyn. Tambouren fuehrten den Festzug aus der Kirche ueber den Kirchplatz, wo die Spielleute von Koenix das Fest mit keltischen Klaengen eroeffnete.
Wie schon am Satertag stuermte eine Gruppe von Weybern, Maennern und Baelgern durch das Ochsentor um wiederum den Sieg auf dem Schlachtfeld zu verkuenden. Auch an diesem Tage wurden im gesamten Festgebiet Theaterszenen vorgefuehrt. Besonders zu erwaehnen sey hierbey die grosze Theaterszene am Brunnen.

Bedauerlich fanden die Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn aber die Tatsache, dass eyn sehr groszer Anteyl der Besucher ohne mittelalterliche Gewandung an den Feyerlichkeyten teylnahm. Hier koennte die Stadt Sempach eyn wenig mehr an die Besucher appelieren. In diesem idyllischen und gechichtstraechtigen Staedtleyn lebt die Gedenkfeyer letztendlich von der Darstellung des Lebens in jener Zeyt.

Alles in Allem eyn sehr schoenes beeyndruckendes Fest. Wir koennen allen die leyder an diesem Wochenende nicht mitreysen konnten, nur empfehlen, sich diese Gedenkfeyer eynmal anzusehen. Der Termin der naechsten Feyer ist im FORUM-Kalender ausgeschrieben.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Freitag, 28. Juni 2013 19:33 | Zugriffe: 3781

Am 15. Tage des Brachet AD MMXIII reyste eyne Abordnung des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. mit eynem groszen dampfenden Teufelsgefaehrt ins schoene Erphesfurt, um dem groessten Altstadtfest Thuringiams beyzuwohnen.
Dabey wurde auch auch der kleyne aber feyne Markt am Rande der Kraemerbruecke an den Ufern des Breytstroms besucht.
Erphesfurt spielte im Mittelalter schon eyne grosze Rolle, zum Eynen fanden zwey wichtige Reychstage im Jahre 1181 und 1183 statt und zum Anderen ist eynigen bestimmt "Elisabeth von Thuringiam" bekannt....

Zu diesem Kraemerbrueckenfest hatten sich viele Handwerker versammelt um ihr Koennen unter Beweys zu stellen, es gab Gaukler, Zauberer und sehr gute Musik! Unter anderem waren zu sehen: Aufwind, Musica Vagantium, Fidelius, Donnertrummel, Mira Mas,Feuertanz, Stelzenkunst, Flamme e fabulee, Feuerschau und Possenspiel, Vox Populi, Die Bertholdin, Michael Jacob und die Ritterschaft zu Erfordia e.V.

 

Fuer das leiblich Wohl wurde ausreychend mit Speys und Trank gesorgt, es gab viele Spezialitäten aus Thuringiam zu verkosten!

Alles in allem eyn sehr gelungener kleyner Markt der mit den Jahren immer groeszer wird und auch fest zum Kraemerbrueckenfest dazugehoert.
Erphesfurt ist auf jeden Fall immer eyne Reyse wert, es hat dort wunderschoene Ecken! Beym naechsten Besuch wird dann sicherlich die Zitadelle erkundet werden.

 

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Freitag, 28. Juni 2013 16:43 | Zugriffe: 3693

Am 22. Tage des Brachet AD MMXIII nahm ein kleynes Grueppleyn des Mittelalterstammtisch Hochrheyn die beschwerliche Reyse in die Grafschaft Greyerz, in West Helvetien, auf sich, um dort in dem schoenen Staedtchen Grueria, welches rundum von Bergketten umgeben ist, dem Johannisfeste beyzuwohnen.
Der etwas anstrengende Aufstieg wurde belohnt durch den Anblick des idyllischen historischen Staedtchens Grueria und des dahinter aufragenden Schlosses.
Grueria hat sich bis heute seyn mittelalterliches Ortsbild bewahret. Es liegt auf eynem Huegel, der sich rund 250 Daumenellen ueber der Ebene der Saane erhebt. Auf dem hoechsten Punkt des Huegels ragt das Chateau des Gruyère in den Himmel empor.
Die Befestigungswerke stammen aus dem 15. Jahrhundert; im Sueden steht der Turm "Chupia-Barba" (auf das 12. Jahrhundert zurückgehend) und im Nordosten der Torzwinger "Le Belluard".
Rechts und Links der Marktgasse, der eynzigen durch den Ort fuehrenden Strasse, zeygen sich beeindruckende Hauserzeylen aus dem 15. - 17. Jahrhundert. Darunter befindet sich das Maison des Chalamala (1531). das den Namen eynes bekannten Hofnarren des 14. Jhdts. traegt. Inmitten des Ortes erhebt sich der Calvaire (Kalvarienberg) von 1705.

Mit gewaltigem Kanonendonner wurden die Besucher sogleych begrueszet,wodurch sich der Magen prompt in Richtung Kniescheyben verabschiedete.

Spielleute trugen ihre Weysen auf historischen Instrumenten vor; Stoffe, Felle, Muenzen, Gebaeck, Tonwaren und vieles mehr wurde feylgeboten.
Die Marktleute trugen dem Gesinde geziemende Gewandungen. Die Naechte verbrachten sie auf Strohsaecken, auf der Galerie im Innenhof des Schlosses, oder in den Gesinderaeumen. Die Raeume der Schlossherrschaft waren sehr prunkvoll gestaltet.

Companie Basilisk, Quatre Lunes und Les Tours, sowie die aus dem fernen Reiche des Samo (Tschechien) angereyste "Faehnleyn Rattenschwanz" sorgten dafuer, dass auch erwachsene Mittelalterfreunde auf diesem feste voll auf Ihre Kosten kamen.

Emsiges Treyben in Schlosskueche und auf dem Markte wurden mit szenischen Eynlagen unterlegt. Musik und Tanz variierte mit kriegerischen Scharmuetzeln, Bogenschiessen und Kanonendonner.
Der feyerliche Hoehepunkt des Abends war die Entzuendung des Johannisfeuers. Der Besuch dieses Festes war wahrlich eyn Erlebnis.
Was wir mit unserem Seelenfaenger so alles eyngefangen haben, sehet im FORUM!

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 23. Juni 2013 09:29 | Zugriffe: 3954

Am 22. Tage des Brachet AD MMXIII liesz es sich eyne grosze Schar von Angehoerigen unserer Gemeynschaft nicht nehmen mit ihren stinkenden Kutschen nach Rieden vor dem Swartzwalde zu reysen.
Hatte doch der dortige Prior des Klosters St. Leodegar es sich nicht nehmen lassen, zu eynem Markte aufzurufen.
Seyn Draht nach "Oben" funktionierte praechtig, so dass die hehren Recken, die edlen Damen und die liebreyzenden Mayden des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. bey goettlichem Sonnenscheyn eynen wunderbaren Tag hinter Klostermauern verbringen konnten.
Neben den Marktstaenden fuer Handel und Handwerk, sowie den Tavernen und Staenden fuer Suff und Voellerey, konnte auch die Lagerey des Hochmeyster Deutschordens aus Berlin, der sich auf die Darstellung  des 13. Jahrhunderts festlegte, sowie die Lagerey von Gibor Alaman aus Clecgouva, welcher den Spagat zwischen  1100 und 1250 machte, bewundert werden. 
Zur Unterhaltung spielten die Spielleute von Heydenspass auf und zur abendlichen Stund bis hin zur Dunkelheyt wurden wir von den Darbietungen von Kel Amrun begeystert. Dazwischen belebten Gaukler, Geschichtenerzaehler und die Tanzgruppe "Springkraut" den Tag. Die Soeldner derer von Berowe luden zum Armbrustschieszen fuer Jedermann eyn.
Wie es sich zu eynem traditionellen Markte gehoert durfte zur Nachtstund auch das Spiel mit dem Feuer nicht fehlen. Grisu Alaman aus Clecgouva gab seyn Bestes und wurde dafuer mit lautem Jubel und unedlich scheynendem Handgeklapper belohnet.
Unsere Mayden und Recken liessen es sich wirklich gut gehen, es wurde viel gelacht.
Interessant wurde ein Gespraech bey eyner Tasse maurischen Bohnensuds und eynem Stueck schmackhaften Kuchens mit der Tanzgruppe "Springkraut". Hier koennte sich eyne naehere dauerhafte Verbindung herstellen. Die entsprechenden Gespraeche und Abstimmungen werden hierzu zwischen den Obrigkeyten noch gefuehrt.
Zur fortgeschrittenen naechtlichen Stund war schlieszlich der ganze Ochs, der fuer dieses Fest seyn Leben aushauchen musste, verspeyst und der erste Tag des Marktes neygte sich seynem Ende zu. 
Zur Ueberraschung Aller liesz der Prior Thomas der Unerschrockene noch kurz vor der Geysterstunde mit Teufelswerk bunte Lichter und Feuer an das Himmelszelt zeychnen. Das Spectacel rief erstaunlicherweyse keyne Angst, sondern Begeysterung bey den Anwesenden hervor. Die Menschen starrten wie gebannt gen Himmel. Vor diesem Feuerzauber wird man sich in den kommenden Jahrhunderten wohl sehr in Acht nemen muessen. Teufelswerk, dass die Menschen in seynen Bann zieht!!
Kurz nach diesem Spectacel verbot sodann der Prior den Ausschank weyteren leckeren Bieres und Weynes und auch die Voellerey wurde beendet. Die Menschen stroemten zu ihren Kutschen und fuhren mit leuchtenden Augen und der Erkenntnis eynen wunderbaren Tag unter Freunden verbracht zu haben nach Hause.

Und was Rieden vor dem Swartzwalde mit dem Titti-Seh zu tun hat, wird sich nur all denen erschliessen, die diesen Tag mitgenossen hatten. Andere werden versuchen die Landkarte zu befragen oder sie gar umzuschreyben. Viel Spasz dabey.

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Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juni 2013 21:28 | Zugriffe: 3823

 

 

Wie bereyts an anderer Stelle erwaehnet, reyste eyne Abordnung des Mittelalterstammtischs Hochrheyn bereyts am 14. Tage des Brachet AD MMXIII nach Horva, in die Stadt des Pfalzgrafen zu Tübingen, um dort den 17. Maximilian Ritterspielen beyzuwohnen.

Bey traumhaftem Wetter konnten  unsere Mayden und Recken die vielen Gaukler, Taenzer, Artisten und Spielleute, die auf der Buehne und in den Gassen von Horva ihren Schabernack trieben, genieszen.
Das Mittelalterabenteur begann zur 6. Stunde im Meridianus im Luzifer Turm, dem letzten verbliebenen Stadttor von Horva, mt eynem vortrefflichen Rittermahl, bey welchem weder der Gaumen, noch die Seele zu kurz kamen.
Der Herold gab Geschichten und lustige Anekdoten zum Besten, die Spielleute von Fortunatus untermalten das Rittermahl mit ihrem Minnesang.
Nach dieser Völlerey schien es wichtig sich etwas zu bewegen. So schlenderte man im Anschluss an das ueppige Mahl noch ueber den Markt am Floesserwasen und lauschte den Darbietungen von Tinitus Brachialis, Metusa und vielen anderen Formatios.

Am Satertag, dem 15. Tage des Brachet genoss man die wunderschoene mittelalterliche Kulisse der Altstadt zu Horva,in deren Gassen sich die Marktbuden, bis hoch zum ehemaligen Kloster und dem Schurkenturm schlaengelten.

Auch bey den Ritterspielen  gab es gar vieles zu sehen. Ob hoch zu Ross oder zu Fuss, zeygten die edlen Rittersleut ihr Koennen auf spektakulaere Art.
Bis spaet in die Nacht hineyn genoss man den weitlaeufigen Markt und die dargebotenen Weisen der Formatios. Man gab den eynen oder anderen Taler aus und machte sich sodann am Balder, dem 16. Tage des Brachet wieder auf den Weg zu seyner Heymstatt.

 

Im FORUM koennt ihr in dem Buch der magischen Bildleyn eynen kleynen Eynblick nehmen.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 16. Juni 2013 18:15 | Zugriffe: 3615

Am 15. Tage des Brachet AD MMXIII hatte der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. "Groszkampftag". So waren Entsandte des Vereyns im Bistum Erphesfurt, sowie zu Horva, der Stadt der Pfalzgrafen zu Tübingen. Aber hierueber werden wir noch berichten.

Die zu Seckinga gebliebenen Mayden und Recken veranstalteten ihre monatliche Tafeley. Es war eyn gar harmonischer Haufen der sich traf. In unserer Mitte konnten wir die edle Tatjana aus Helvetien, begrueszen, welche auf dem Spectaculum zu Willa, Kontakt zu unserem Vereyn gefunden hatte. Die Edle Tatjana hat sich in unserer Mitte sehr wohl gefuehlt, so duerfen dies annehmen, da auch sie die Reyhen der Tapferen erst spaeten oder besser fruehen Stund verliesz.
Es gab an diesen Abend viel Neues zu erzaehlen; aber man erzaehlte auch Schwaenke und Zoten. Es wurde auch fleiszig am neuen Trinkspruch geuebt.
Nachdem die Gelueste nach Fleyschlappen und Tartuffel nicht mehr zu bremsen waren, verliessen wir das Gewoelbe in welchem wir tagten und mischten uns unter das niedere Volk.
Diese schienen voellig beeindruckt und sprachlos ob der wahren Pracht an Gewandeten, die sich ploetzlich unter Ihnen befand.
Verstohlen wurden wir von den Eynen gemustert, aber von den Anderen auch mit freundlichen Grueszen empfangen. Und so tafelten wir unter freyem Himmel und schmatzten was das Zeug hielt. Auch eyn gutes Troepfleyn des guten Mets oder Bieres ward nicht verachtet.
Nach eyniger Zeyt bemerkten wir, wie ploetzlich Engelspisse zu Boden fiel und so waren wir dazu gezwungen uns wieder in die Katakomben zurueckzuziehen, wo wir das gar fuerstliche Gelage fortsetzten.
Erst weyt nach der Mitte der Nacht machten sich die Wackersten unter uns auf den Weg zur Heymstatt, nachdem auch unser Tavernenwirt Konstantinos aus hellenisch Landen, vor Schlaf fast vom Stuhle fiel.

Es bleybt auch diesmal festzuhalten, eyne gar vorzuegliche Tafeley! Wir duerfen fuer die naechste Tafeley am 20. Tage des Julmondes bereyts etwas Besonderes ankuendigen, sofern Taranis, der Gott des Himmels, des Wetters und des Donners uns wohlgesonnen ist. Lasst Euch ueberraschen.

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 11. Juni 2013 22:15 | Zugriffe: 3610

Am 11. Tage des Brachet AD MMXIII reyste eyne Abordnung des Vorstandes zusammen mit unserem Met-Wuerstchen in die Stadt derer von Klingen, deren bedeutendster Spross Walther von Klingen, Grundherr und Minnesänger war.
Daselbst suchten wir die Heymstatt unserer Gemeyndeangehoerigen Martina auf, die Erscheynungsfeyerlichkeyten anlaesslich ihres runden Wiegenfestes ausrichtete.
Mit eynem Gedicht wurde dem Geburtstagskinde zu diesem Feste gratuliert und eyne gar wunderbare Heuchlerstude ueberreycht. Eyn koestlicher Tropfen Koboldfeuer und ein Pergamenthum, welches zum Tausch gegen eynen Trinkbecher berechtigt, durften als  Gabe nicht fehlen.
Zur allseytigen Ueberraschung gaben sich unsere Spielleute "Skadefryd" die Ehre und spielten fuer unser Geburtstagskind auf. Frenetisch Handgeklapper war die Folge.
Eyner Invitatio zu Speys und Trank waren wir sodann nicht abgeneygt und wir verbrachten so noch das eyne oder andere Stuendchen in Kumpanei mit den uebrigen Gaesten. Man darf es nicht verhehlen, aber unsere Martina schien ergriffen von diesem Ueberraschungsbesuch.

Nachdem der Worte genug gewechselt waren, machten sich die Mitglieder des Vorstandes Nephilim, Gevatter Tod und Gunnar, mit Met-Wuerstchen wieder auf die Heymreyse.
Wir wuenschen an dieser Stelle unserer Martina nochmal alles alles Gute und viel Gesundheyt, Glueck und Erfolg auf all ihren Wegen. Dass sie noch lange in unserer Gemenschaft sich wohlfuehlen moege.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 10. Juni 2013 13:59 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 2621

Seyd gegrüßt allesamt,

so hat der Gevatter Euch frohe Kunde zu überbringen von eynem Ereygnis, dass allezeyt seynesgleychen sucht!
So hatte der Gevatter daselbst die große Ehre, 2 Sterbliche nicht auf ihrem letzten Wege zu begleyten – neyn – er führte sie daselbst in eyn neues Leben in Zweysamkeyt.


So leset und staunet, was sich zu Tabernae Montanae im Wonnemond am 29. Tage zugetragen hat.


Das Volk versammelte sich, gewandet und nicht gewandet, um eynem Ereygnis der besonderen Art beyzuwohnen! Irmelie von Tabernae Montanus und Clauß vun Tabernae Montanus  gaben sich an diesem Tage das JA-Wort, und um dies zusätzlich zu der  Obrigkeyt Segen zu bekräftigen, ward der Gevatter daselbst beauftragt, den Bund fürs LEBEN der Beyden zu bekräftigen, denn der Gevatter sagt, entgegen der Worte in dem dicken Buch die da lauten „Ich bin der Anfang und das Ende“  „ICH BIN DAS ENDE UND DER ANFANG“ und so geschah es, dass unter dem Staunen des nichts ahnenden Volkes des Gevatters Engel  den Sterblichen erschienen, der Eyne ganz in Weyss, und der andre in Schwarz, um den Gevatter daselbst zu rufen, da er benötigt wurde.


Eyn Raunen ging durch der Sterblichen Reyhen (oder wars nur das Surren der gar magischen Apparatur, welche die beweglichen Bildleyn für die Ewigkeyt eynfing??), und der Gevatter daselbst erschien unter den Sterblichen, und 2 Menschen erblickten ihn voller Erwartung, was nun geschehen würd..
Der Gevatter erklärte sich und stellte seyne beyden Engel vor, die wohl alle Blicke auf sich vereynen konnten, nun – die Schönheyt  der Beiden liess so manchen jungen Recken unruhig werden, aber das ist eyne andere Geschichte…

Sodann erzählte der Gevatter aus dem Leben der Irmelie und des Recken Clauß, und das Volk lauschte andächtig, auch nickte der Eyne oder Andre ob der vergangenen Wahrheyten, die nun vom Gevatter daselbst wieder ins Licht gerückt wurden.

Sodann bat der Gevatter das Hochzeytspaar zu sich, um Ihnen den Schwur abzunehmen, welcher wie folgt lautet:
Clauß vun der Siedlung zu Tabernae Montanae, seyd ihr bereyt und aus freyen Stücken willens, dies hier anwesend Weyb, genannt Irmelie vun Tabernae Montanus, zu Eurem Eheweyb zu nehmen, sie stets zu ehren und zu beschützen, allzeyt bey ihr zu seyn und niemals um eyn anderes Weyb zu buhlen, sie stets vor Schaden zu bewahren, allzeyt sie zu lieben in guten und auch in schlechten Tagen, so antwortet dem Gevatter und dem hier anwesenden Volke mit eynem laut vernehmlichen JA ich gelobe es!!

Und nun zu Euch Weyb:
Irmelie vun der Siedlung zu Tabernae Montanae, seyd ihr bereyt und aus freyen Stücken willens, diesen hier anwesenden Recken, genannt Claus von Tabernaemontanum, zu Eurem Ehemann zu nehmen, ihn stets zu ehren und stets für ihn da zu seyn, niemals eynen anderen Recken zu begehren, ihn stets vor Schaden zu bewahren, ihn stets zu lieben in guten und in schlechten Tagen, so antwortet dem Gevatter und gegenüber dem hier anwesenden Volke mit eynem laut vernehmlichen JA ich gelobe es!!

So denn, ihr habt Euch Beyde vor dem Gevatter und dem versammelten Volke ewige Treue, Liebe und gegenseytige Hochachtung geschworen. Große Verantwortung lastet auf Euch, so gebt Euch gegenseytig Kraft, wenn Eyner sie braucht, und vor allem - erhebt niemals die Hand gegen den Ehepartner.


Und der Gevatter daselbst, der die Seelen auf ihrem Weg vom Irdischen zum neuen Ziel geleytet gelobt, über diese Verbindung zu wachen, und sollte der Gevatter Unbill oder Ungemach vernehmen oder gar dass die Hand im Zorn erhoben wird, so wird er in persona erscheynen und Euch auf den rechten Weg zurückführen!!
So spricht der Gevatter – so soll man es schreyben, so soll es geschehn.. wo hat der Gevatter diesen wohlwollenden Spruch gehört??? Eyn Pharao hat dies ausgesprochen vor vielen tausend Jahren…
So vernehmt nun eyn letztes Wort, welches ebenso begründet, warum der Gevatter Tod diese Zeremonie vollzogen hat:
Liebe überdauert auch den Tod…!!
Und so ward eyn neuer Bund fürs Leben bis in alle Ewigkeyt geschlossen, das anwesend Volk feyerte die Beyden bis in die späte Nacht !
Vom MASH waren 2 weytere Mitglieder daselbst zugegen, und diese unterstützten das Brautpaar bey den Vorbereitungen, eyne Hochzeytstorte ward gebacken vom kühnen Recken Oliver in Form eyner Burg, die eyn vernehmliches AHHHHHHH den Gästen entlockte.
Für Speys und Trank ward reychlich gesorgt, und der Gevatter hält schützend seyne Knochenhand über dem Brautpaar, auf dass es noch lange und über das Leben hinaus glücklich sey!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 09. Juni 2013 20:27 | Geschrieben von Michael Poppe | Zugriffe: 3530

Am 01.und 02.Tage des Brachet AD MMXIII machte sich eyne ansehnlich grosse Horde von "MASH"-Jüngern auf den Weg nach Willa...
Nach vielen Tagen voller Regen, erwarteten wir nicht viel. Ausser aufgeweychtem Boden, Matsch und wenig Besucher.

Am Satertag zur mittäglichen Stund hörte der Regen auf, es blieb bewölkt aber Trocken, welch Glück. Zu aller Überraschung, waren gar viele dem Ruf des MPS gefolgt.

Nachdem das Wetter also mitspielen wollte, konnten wir uns ganz dem Genuss des Wochenendes hingeben.

Schön zu sehen war, das man immer wieder kleyne Gruppen des MASH antraf, die sich dann an eyner Taverne zu eyner großen Ansammlung "MASH" zusammenfanden. Eyn sehr beeyndruckender Anblick.

Bei Musik, Met und gebotenen Speysen, frönten wir dem süßen Leben in geselliger Runde.

Man traf allerley Gestalten und und lustige Gesellen. Besonders möchte ich hier "mezzoMix" erwähnen, der erste Stalker unseres Schnitters, der immer wieder, einem Troll gleych, für den eyn oder anderen Lacher sorgte ..(Eynzelheyten erfahret ihr beym Gevatter, Hans Met-Wurst oder Nephilim)

Die Nachtruhe genossen wir in unserem Lager, bey welchem wir mit den Platzverhältnissen Glück hatten, mehr oder weniger trocken und auch wildes Gelage aus der Nachbarschaft war nicht zu vernehmen (Schade eygentlich :P)

Am Balder durften wir dem MPS bei herrlichstem Wetter beywohnen, was die Gruppe sichtlich genoss.

Aber auch hier ist es wie immer, wenn es am Schönsten ist, geht die fröhliche Lagerey dem Ende entgegen.

Das Lager war, mehr oder weniger, Zeitnah abgebrochen und wir machten uns mit vielen Eyndrücken und Erlebnissen mit unseren stinkenden Kutschen auf den Weg zu unserer Heymstatt.

So dass dazu .. in diesem Sinne, Hans Met-Wurst

 

 

 

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 28. Mai 2013 09:04 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 176

WAAAAAS????? Ihr kennt den Mittelalterstammtisch und seyd noch nicht Mitglied??? Na dann nichts wie los zum Spectaculum am kommenden Wochenende!!

Der Gevatter daselbst und seyne Vorstandskollegen nebst vielen Mitgliedern werden zugegen seyn.

Sperrt Eure Äugleyn auf und achtet auf unser Wappen, sprecht uns an, und ihr werdets nicht bereuen!!

 

Alsdann, sputet Euch, wir freuen uns, Euch beym Spectaculum zu Weyl am Rheyne begrüssen zu dürfen. Trefft uns in geselliger Runde und informert Euch über unsere Arbeyt

 

Gehabt Euch wohl

 

Der Schnitter

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Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Mai 2013 06:33 | Zugriffe: 3682

Seyd gegrueszet liebe Freunde (und die, die es noch werden wollen),
am Satertag, dem 18. Tage des Wonnemondes, trafen sich Mitglieder, Freunde und Gönner des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. in der Stammtaverne "Krone", zur 7. Stunde im Meridianus, zur monatlichen Tafeley.
Es war dies unsere erste Tafeley als "e.V.".

Nach der Begrueszung der Gaeste (auch aus dem fernen, in der Markgrafschaft Brandenburg gelegenen, Berlin) und eynes kleynen Austausches wichtiger Informationen, wurde es sehr schnell gemütlich.

Nach der Atzung, die wie immer vortrefflich war, disputierten wir in lustiger Runde, bei eynem Becher Met, über das was kommt und das was wir in naechster Zeyt planen. Die Zeyt verrann bedauerlicherweyse viel zu schnell.


Es hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf eyn Wiedersehen mit EUCH bey unserer naechsten monatlichen Tafeley am 15. Tage des Brachet AD MMXIII (15.06.2013)

Gehabt euch wohl!

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 20. Mai 2013 11:55 | Zugriffe: 3651

Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. machten sich am 18. Tage des Wonnemondes auf zur Burg Novum Ravinspurch, um dort dem Markte beyzuwohnen.
Der Besuch am Burgspectaculum war die weyte Reyse mit der stinkenden Kutsche wahrlich wert. Der Wettergott meynte es gut mit unseren Mayden und Recken. Keyn Wölkleyn trübte das Himmelszelt und der Anblick der Alpen im Hintergrund war traumhaft!
Die erhaben stehende Burg mit ihrem Baumbestand bot eyne ausgesprochen eyndrückliche Kulisse für das Marktgeschehen.
Die vielen Händler, die ihren Waren feylboten und die diversen Heerlager hauchten der Burg neues Leben eyn. Der Schwertkampf um die Arthur Saga rundete das Ganze ab.
Mitten auf dem schattigen Marktplatz konnten wir dem Tavernenspiel mit Musik, (u.a. von Metusa), Gaukeley, Akrobatik und dem Marktgericht beywohnen. Sobald die Dunkelheyt sich breytmachte, erfreuten wir uns an der gelungenen Feuershow.
Die orstansässigen Vereyne boten eyn gelungenes und reychhaltiges Treyben. Der Tag mit eynigen bekannten Gesichtern ging leyder wieder eynmal viel zu schnell vorüber.

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Samstag, 11. Mai 2013 09:33 | Geschrieben von Andrea Griesser | Zugriffe: 3995

Seyd gegrüsst, werte MASH-Gemeinde,

 

am 10. Tag des Wonnemondes machte sich eine Schar wackerer Mitglieder auf den Weg nach Uhldingen-Mühlhofen am schönen Bodensee. Obwohl das magische unsichtbare Netz bereits orakelte, dass der Wettergott uns nicht gewogen sein würde, stiegen wir in die edle pferdelose Kutsche unserer Josefin, die uns zuverlässig an unseren Bestimmungsort führte.

An den Gestaden des Bodensees angekommen, mussten wir feststellen, dass auch viele andere die Absicht verfolgt hatten, ihr Kutschen dort abzustellen. Nach einer endlos anmutenden Suche, konnten wir unser treues Gefährt allerdings an einer angemessenen Stelle stehen lassen.

Der Wettergott schien zu glauben, dass der Bodensee zu wenig Wasser führt, weswegen er es ausdauernd und heftig regnen ließ. In der Zwischenzeit ließen wir uns die feilgebotenen Speisen schmecken und die Tränke des Seehaufens unsere trotz des Regens trockenen Kehlen benetzen.

Der Seehaufen bot uns dann auch Unterschlupf vor dem Unwetter und gab uns die Möglichkeit, unsere Kopfbedeckungen (zumindest die vom Met-Würstchen) über dem Feuer zu trocknen.

Einige Händler hatten wohl den Eindruck, der Himmel würde ihnen auf den Kopf fallen, weswegen sie ihre Stände erst zur vierten Nachmittagsstunde öffneten.

Unsere kleine Gruppe beschäftigte sich indes mit der Geschichte des Ortes und besuchte die Nachbauten der Siedlungen aus der Stein- und Bronzezeit, die Pfahlbauten.

Währenddessen hatte der Wettergott erbarmen und schickte und ein wenig Sonne und trockene Häupter.

Ein wirklich schnuckeliger Markt, der auch durch das schlechte Wetter nichts an Charme verloren hat (vielleicht ein bisschen an Reiz). Wir haben wieder sehr nette Menschen kennengelernt und durften uns auf der Rückfahrt über grüne Wiesen, Rapsfelder und eine wirklich schöne Landschaft freuen :)

 

Die Beute unseres Seelenfängers findet ihr in der Galerie im Forum.

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Veröffentlicht am Dienstag, 07. Mai 2013 16:19 | Zugriffe: 3804

Liebe Besucher unserer Webpräsenz,

unser Webmaster erhält zur Zeit eMails in welchen man den Unmut über die Beschränkung des Zugangs zu Inhalten unserer Webseite und unseres Forums äußert.
Dies gibt mir Veranlassung auf folgendes hinzuweisen:
WIR SIND NICHT FACEBOOK UND WOLLEN AUCH NICHT FACEBOOK WERDEN!

Die Gründungsmitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V. haben am 09.03.2013 eine Satzung verabschiedet die beim Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Säckingen hinterlegt ist. Die Inhalte dieser Satzung sind für Vereinsmitglieder und im Besonderen für die Mitglieder des Vorstandes bindend.

Die Satzung enthält in ihrem § 8 Regelungen zum Persönlichkeitsschutz. Diese Regelungen sind von allen Mitgliedern zu beachten, nicht zuletzt natürlich vom Vorstand als Webseitenbetreiber.

Auf Basis dieser Regelungen des § 8 der Satzung waren somit die Zugriffe zu den Inhalten der Webseite und des Forums zu beschränken. In einer Vorstandssitzung wurden diese Beschränkungen auch festgelegt. So haben:
- AKTIVE Mitglieder, sowohl auf der Webseite als auch im Forum, vollen
Zugriff auf sämtliche Bereiche.
- PASSIVE Mitglieder (Fördermitglieder) haben einen eingeschränkten Zugriff auf Informationen rund um den Verein und das Mittelalter. Sie haben z.B. keinen Zugriff auf den Anmeldekalender, Blog und Galerie
- REGISTRIERTE USER haben eine Grundversorgung an Informationen rund um das Mittelalter.

Möchte der REGISTRIERTE USER erweiterte Informationen rund um das Thema Mittelalter oder den Verein haben, so steht ihm die Türe zu einer Fördermitgliedschaft oder Aktivmitgliedschaft weit auf. So kann man auf dieser Startseite im linken Frame den Link "Mitglied werden" finden. Schreibt uns eine Nachricht und das Anmeldeformular geht Euch zu. Sobald ihr durch Beschluss des Vorstandes als Mitglied aufgenommen seid, werden Euch die entsprechenden Zugangsberechtigungen auf die Inhalte der Webseite und des Forums erteilt.

Ich hoffe ich konnte hiermit zur Klärung der Sache beitragen und ihr bringt für unsere Einstellung zum Persönlichkeitsschutz Verständnis auf.

In diesem Sinne
Gehabt Euch wohl

Günter Butz
(1. Vorstand)

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 06. Mai 2013 23:43 | Zugriffe: 3506

Gott zum Grusze liebe Aktivmitglieder,

ich möchte Euch auffordern, meyne an Euch gerichtete Begruessungsmail hinsichtlich des Anmeldeverfahrens fuer unsere magischen Seyten nochmals genau durchzulesen.
Wie ich bisher feststellen kann, haben sich neue Mitglieder zwar für diese magische Seyte registriert, aber NICHT FUER DAS FORUM. Und damit entgehen Euch wichtige Informatios.
Anmeldungen fuer Veranstaltungen koennt ihr nur vornehmen, wenn ihr Euch auch fuer das FORUM neu registriert habt.
Paare muessen im FORUM jeweyls eynen eygenen Account anlegen, sonst lassen sich die Teylnehmerzahlen fuer Veranstaltungen nicht nachvollziehen. Bitte habt Verstaendnis, aber wir muessen dies so handeln.
Wie ich bereyts an anderer Stelle erwaehnt habe, wird jede unterbuchte Veranstaltung abgesagt.

Im Speziellen darf ich noch auf die Teylnahme am Rittermahl, am 13. Tage des Heuert (13.07.2013) hinweysen. Anmeldungen sind noch möglich.

Gehabt Euch wohl

Gunnar
Primus tabulam Directores

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 06. Mai 2013 17:23 | Zugriffe: 3670

Seyd gegrueszet ihr Besucher unserer magischen Seyten,
leset in der Folge, was sich am 4. und 5. Tage des Wonnemondes in unserer Gemeynschaft zugetragen hat.

Just an diesen Tagen reysten die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisches Hochrhein in die Heymat des Gaugrafen Adalbert des Erlauchten, um dort das Staedtleyn Engen aufzusuchen.
In diesem Orte hatten sich viele Haendler, Gaukler und Spielleute zu eynem bunten Markt zusammengefunden.
Niedergelassen hatten sie sich, zusammen mit verschiedenen Heerlagern im historischen Stadtkern inmitten eines idyllischen Parkes.
Waehrend nun Petrus glaubte, am Sambaztac die Schleusen öffnen zu müssen, um die Erde von allem Unreynen zu reynigen, schenkte er allen am Frônotag erschienen Mitgliedern Sunna satt!

Das Marktglaende war vortrefflich gewaehlt und es gab nicht nur Staende mit Fressen und Saufen, sondern es ward auch vielseytiges Handwerk dargeboten. So konnte man Eynblick nehmen in die Kuenste des Drechselns, des Papierschoepfens, der Lederbearbeytung, der Toepferei, des Geschmeydemachens u.v.m.

Fuer das leyliche Wohl war natuerlicherweyse ebenfalls gesorget. So konnte man sich verbigratia ergoetzen an Fleyschbrocken am Spieß oder an gar feynem in Butte gepresstem schierem Fleysch mit gebratenen Tartuffeln; Nudeln mit fermetiertem Labquark oder sehr dünn ausgerolltem Boden aus Brotteig, belegt mit Spec vom Porcus, Zwibolle, Roum und wuerzigen Kraeutleyn. 
Fuer die Schleckermaeuler waren Staende mit Marzapane, Nuessen und vielen anderen Suessigkeyten geboten.
Um der Trunksucht zu froehen standen mehrere Tavernen zur Verfuegung. Besonders sollen hier unsere Freunde von der "Fahrenden Spelunke" oder von der "Metkutsche" Erwaehnung finden.

Die Ritter unseres Ordens, Daniel von Drachenkluft, Freiherr von Greifenburg und Eymar von Urberg versuchten sich in der Schwertkunst. Hierbey ereylte unseren Eymar die Gunst, sich mit eynem Groszmeyster der Schwertkunst messen zu duerfen. Nach Beendigung des Kampfes zeygte das Kettenhemd unseres Eymars deutliche Anzeychen dafuer, wer den Kampf wohl gewonnen hatte. Als Eymar gezeychnet zu Boden sank, liess der Groszmeyster Gnade walten und fuehrte den letzten Streych nicht aus.

Besonders aufschlussreych waren die Ausfuehrungen des Medicus und des Scharfrichters die über ihre Berufe Zeugnis ablegten. Bis in alle Eynzelheyten erklaerten sie ihr Handwerkszeug. Vieles davon, was der Scharfrichter zeygte, waere fuer eynen Mann heute noch sinnvoll, wenn er es in seyner Heymstatt  verwahren wuerde. Streytereyen, ob mit dem Nachbarn oder dem eygenen Weybe liessen sich schnell und nachhaltig beseytigen.

Der Marktvogt mit Weyb und Leybwache liess es sich nicht nehmen, den Markt zu eroeffnen und sich bis zur Schliessung des Handels auf dem gesamten Marktgelaende zu zeygen. Es ward ihm auch eyn Anliegen, eynen besonders unangenehm mueffelnden Zeytgenossen von seyner Leybwache ergreyfen zu lassen, ihn zum Bader zu schleyfen und ihn dort eynem Zwangszuben zu unterwerfen.

Die auf dem Marktgelaende angebotene Vergroesserung der Weyberbrueste war viel Fortschrittlicher und Billiger als in der Neuzeyt. Geschah diese doch nur durch "Handauflegen" und kostete auch nur eynen Taler. Die flachbruestigen Weyber standen Schlange. Ob sie von ihren Mannen geschickt wurden oder aus freyen Stuecken erschienen sind, konnte nicht geklaert werden, ebenso wenig ob es denn tatsaechlich half!

Zur naechtlichen Stunde wurde dem Volke eyn Feuerzauber dargeboten, bey welchem es vierl Jubel und Handgeklapper gab.
Für den Ohrenschmaus sorgten die Spielleute "Heydenspass", was auch eyn solcher war.
Als sehr angenehm wurden auch die kleinen Gruppen von Spielleuten empfunden, die beym Wandeln ueber das Marktgelaende ihr Kunst darboten.

Erwaehnung soll auch noch eyn lustiger Gesell hier finden, der mit seynem elektrisch angetriebenen Streytross mehrfach ueber den Platz galoppierte. Dass seyne Beyne ihm wohl schon seyt Langem den Dienst versagt hatten, schien ihn absolut nicht zu belasten. Eyn witziger Gesell der nicht mit seynem Schicksal haderte, sondern eine Lebenslust an den Tag legte, die eynem mitreissen musste.

Und zum Schluss sey bemerkt, dass natuerlich auch die Baelger nicht zu Kurz kamen. Nahezu an jeder Ecke Gaukeley und Belustigung für die Rotznasen. So konnten die Maenner und Weyber ihren eygenen Belustigungen nachgehen.

Alles in Allem sey gesagt, eyn Markt, den es unbedingt weiter zu empfehlen gilt. Idyllisch gelegen, mit historischen Ausblicken. Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde. Wir kommen auch gerne wieder, dessen seyd gewiss.




 

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Veröffentlicht am Freitag, 03. Mai 2013 22:00 | Geschrieben von Hsns Met-Wurst | Zugriffe: 3682

 

Am 27. Tage des Ostaramondes machte sich eine kleine Schar vom MASH auf den Weg ins ferne Weeze. Wir, Hans Met-Wurst, das Met-Würstchen und Nephilim, bedienten sich einer pferdelosen Kutsche, Cecilie vom Wiesenthal und ihre kleine Caela liessen sich todesmutig von einem Lindwurm namens „ICE“ verschlucken, der sie am nächsten Morgen an Ort und Stelle des Geschehens wieder ausspuckte.

Die Maid, die wir in einen kleinen Kasten gesperrt hatten, um uns den Weg zu weisen, hielt es für eine gute Idee, uns durch das Gebiet der niederländischen Nachbarn zu führen, ansonsten verlief die Fahrt aber problemlos.

In Weeze angekommen entrichteten wir den, unserer Meinung nach sehr günstigen, Wegzoll für uns und unsere Kutsche und konnten uns dann auf dem riesigen Gelände einen geeigneten Platz für unsere mobile Heimstatt suchen.

Regelmässig konnten wir Drachen sichten, dort musste irgendwo ein Nest sein.

Schon am ersten Tag fiel uns auf, dass „der Hiller“ viele Knechte beauftragt hatte, die sich mehrmals am Tag um die Abtritte kümmerten.

Auch sonst war das Gelände sehr gepflegt, gut ausgeleuchtet, ausreichend ausgestattet und von furchtlosen Recken bewacht.

Selbst die Möglichkeit der täglichen ausgiebigen Körperpflege war gegeben, dafür mussten wir aber unsere Kutsche bemühen.

Das Fest des „Hillers“ fand auf einem weitläufigen Gelände, das zu früheren Zeiten Kriegsherren als Stallung für Ihre Drachen diente, statt.

Viele Händler boten ihre Waren feil, Speis und Trank waren im Überfluss erhältlich und auch für den Fall, dass die Beine müde wurden, waren viele Gelegenheiten zum Ausruhen geboten.

Wärmende Feuer machten die kalten Abende erträglicher.

Den ganzen Tag lang konnte man verschiedenen Formatios, wie Saor Patrol, Metusa, Reliquae oder Duivelspack lauschen.

Die Nächte waren so kalt, dass uns die Getränke in den Flaschen gefroren, doch mit Fellen und den entsprechenden Schlafutensilien, haben wir überlebt.

Am Ersten Tage des Wonnemondes machten wir uns müde, aber wehmütig mit vielen Eindrücken schönen Momenten und neuen Freunden im Herzen auf den weg ins heimische Seckinga.

 

Alles in allem und trotz des Wetters eine sehr gelungene und gut organisierte Veranstaltung. Die Ausbeute unseres Seelenfängers kann man in der „Seelenfängerey“ bewundern.

 

Gehabt Euch wohl!

Euer Hans

 

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Veröffentlicht am Sonntag, 28. April 2013 08:05 | Zugriffe: 3641

Am 27. Tage des Ostaramondes AD MMXIII begaben sich tapfere Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. auf eyne Reyse nach Bratello in Helvetien.
Zur 5. und eyner halben Stunde in Meridianus trafen wir in der concentus officinas genannt Z VII eyn, um dort eynem concert der Spielleute "Eluveitie" beyzuwohnen. Dort wurden wir und viele hundert andere tapfere Recken und Mayden von der Securitatem bis zur 7. Stunde vor dem Betreten der concentus officinas zurückgehalten, obwohl der Himmel seyne Pforten öffnete, die Visitatores stark benetzte und die Temperaturen auf bescheydene 5 Grad herabsanken.
Nachdem wir letztlich durchgefroren und durchnässt in die Hallen vorgedrungen waren, mussten zunächst eynmal wärmende Getränke helfen.

Ab der 7. und eyner halben Stunde schließlich half die Musik den Körper zu wärmen und zum Glühen zu bringen.

Mit den Aufheizspielleuten Krampus und Lunatica , sowie dem Höhepunkt "Eluveitie" wurde ein 3,5 stündiges Folk-, Symphonic- und Celtic-Metal Feuerwerk gezündet, dass die 1.400 Visitatores in Verzückung versetzte. Eyne gelungene Darbietung sämtlicher Spielleute fürwahr. Auch das Lichtspiel war vortrefflich ausgearbeytet.
Die Massen gerieten in Wallung und Verzückung und wir Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn immer tapfer mittendrin.

Diese Reyse nach Bratello zählt mit Sicherheyt mit zu den  Höhepunkten der bisherigen Aktivitäten des Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V.

Euer Gunnar

 

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Veröffentlicht am Mittwoch, 24. April 2013 16:45 | Zugriffe: 3518

Seyd gegrueszet Gemeynde,

Aufruf an alle Aktivmitglieder des Vereynes, insbesondere an die Neumitglieder.

Bitte registriert Euch für das Forum, sehet in den Terminkalender und tragt Euch dort zur Teylnahme an den ausgeschriebenen Veranstaltungen eyn.

Jede unterbuchte Veranstaltung wird aus dem Veranstaltungskalender gestrichen und findet damit nicht statt.

Ergo: Ihr alleyne entscheydet wie aktiv unser Vereyn in seynem Vereynsleben ist!

Gehabt Euch wohl

Gunnar
Primus tabulam Directores

Anmerkung des Gevatters - zum Eynen - füllt euer Profil vollständig aus, nur dann kann Euch der Gevatter den Aktivmitgliedsstatus im Forum erteylen. zum Zweyten - es gibt bey uns keynen Anwesenheytszwang, wir schlagen vor, und wenn genug Interessenten da sind, dann ist der Vereyn als Abordnung zugegen, wenn nicht, dann wird die unterbuchte Veranstaltung aus dem Kalender gestrichen, so unser Primus tabulam Directores Gunnar es darnieder geschrieben hat..

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 23. April 2013 16:08 | Zugriffe: 3509

Höret, Höret, Höret,

am 22. Tage des Ostaramondes AD MMXIII wurden wir unter der Nummer VR 764 beim Amtsgericht zu Seckinga als Vereyn eyngetragen!! Damit sind wir nun juristische Person, Körperschaft des privaten Rechtes und voll rechtsfähig.

Davon will ich Euch Kunde geben.

Gehabt Euch wohl
Euer Gunnar vom Siechenhofplatz
Primus tabulam Directores

 

 

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Veröffentlicht am Sonntag, 21. April 2013 19:46 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3274

Seyd gegrüßt zur abendlicher Stund,

 

das MPS zu Seckinga ist Geschichte, und unser Vereyn hat sich von seyner allerbesten Seyte präsentiert!!

Das "stille MPS" ist aus unserer sicht eyn voller Erfolg, und dies wurde von vielen Gästen auch dem Hiller zugetragen, wie dem Gevatter berichtet wurde!

Aber nun - viel Interessierte haben sich an unserer "Stammtaverne" im Schlosspark und auch auf dem Gelände getummelt, die unserem Vereyn beygetreten sind bzw, es in Erwägung gezogen haben. So begrüssen wir unser Neuankömmlinge allerherzlichst, und es erfreut uns, wenn ihr Euch am Vereynsleben rege beteyligt. Wie durch unseren Gunnar schon berichtet, sind unsere Veranstaltungen keyn Zwang, sondern eyn Vorschlag, dem ihr Euch anschliesst oder eben nicht. Auf jeden Fall sind ALLE Interessierten an unseren Stammtischen, jeweyls an jedem 3. Satertage im Manot, herzlich willkommen!!

So werden wir uns spätestens am 18. Tage des Wonnemondes in unserer Stammtaverne sehen; für eyne treffliche hellenische Atzung nebst Metgenuss ist gesorgt.

So gehabt Euch wohl

 

Euer Gevatter

 

 

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Veröffentlicht am Donnerstag, 18. April 2013 20:37 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3332

Mittelaltermarkt zu Luciaria (Luzern)

 

Am 13. Und 14. Tage des Ostaramanots besuchten der Gevatter daselbst mit einigen Getreuen vom MASH diesen wunderbaren Mittelaltermarkt!

Am Satertag um die 10. Stund ward die Eröffnung gefeyert, und um die 11. Stund traf dann auch der Gevatter eyn. Da die Arebeyt trotz alledem vorgeht, trafen die anderen Mitglieder nach und nach auf dem wunderschön gelegenen Gelände eyn.

Es war ein Markt nach des Gevatters Geschmack, und auch die zahlreychen Besucher, auch sehr viele nicht gewandete, strömten von der Endstation der Linie 10 der grossen stinkenden Kutsche durch die Lager, genossen allerley Gaukeley, Zauberey und Musici. Für das leybliche Wohle ward gesorgt, aber es kam wie in alten Zeyten – keyne Speys im Überfluss, und so wurde gekämpft, auf dass die Fleyschkrämer ihre Würste zum Verkauf frey gaben, so dass das Volke satt ward.. jaaa, eyne kleyne Hungersnot wie in alten Zeyten, aber keynen musste der Gevatter auf seynem letzten Weg begleyten, da keyner des Hungers starb.

Die verschiedenen Formatios brachten Weysen aus den alten Zeyten – Than da ra dough, Duivelspack , die Harfenspielerin und Schellmery unterhielten das Volk prächtig, und sie ernteten allerhand Handgeklapper..

Die Marktstände boten für eyn jeden etwas, Schwert und Rüstung für grosse Recken, und auch die kleynen Knappen kamen nicht zu kurz. Sirup, Seyfen, Met, Gedrechseltes, Geschmiedetes, Gewandungen, um nur eynige zu nennen, boten ihre Waren und Dienste an.

War doch der erste Tag noch nicht so arg von der Sonne verwöhnt, genossen die Besucher bey der abendlichen Feuerdarbietung den Ausklang des ersten Tages.

Der 2. Tag verlief ebenso erfolgreych, die Sonne lachte vom blauen Himmel, und in der Ferne thronte wie auch am Vortage der Pilatus, und erinnerte die Flachländer daran, dass sie nunmehr im Alpenland zu Gast waren.

2 Tage ohne Zank und Streyt, viel Gaukeley und Musici, Speys und Trank, das ruft nach eyner Wiederholung, und seyd versichert, dass unser Mittelalterstammtisch auch im kommenden Jahre dabey seyn wird.

Eyn grosses Lob an die Veranstalter, sie haben eyn gutes Werk getan, sie haben das Risiko nicht gescheut, und es hat sich gelohnt für Alle!!

 

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Veröffentlicht am Donnerstag, 18. April 2013 19:34 | Geschrieben von Hans Met-Wurst | Zugriffe: 1122

Seyd Gegrüßt,

am  18.04.2013 versammelte sich ein Großteil der Mitglieder im Schloßgarten zu Säckingen, um die Trauung zweier Mitglieder (Armin Schlachter & Martina Abelshausen) zu feiern.

Nach der Trauung empfingen die Abgesandten des "MASH" die frisch Getrauten mit einem stylvollen Vortrag und einem kleinen Präsent. Abgerundet wurde unser "Besuch" mit einer "innerlichen" Reinigung, der sich das Brautpaar mutig stellte. Zu diesem Zwecke wurde den frisch Vermählten je ein Löffel mit "Kehlenschneider" gereicht.

So gestärkt und "gereinigt" wünschen wir dem Paar für die Zukunft alles erdenklich Gute und viele schöne Momente.


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Kategorie: Der Ausrufer fürs gemeyne Volk

Veröffentlicht am Dienstag, 16. April 2013 04:36 | Zugriffe: 3321

Seyd gegrüszet zur morgendlichen Stund,

die Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn treffen sich am Feria Septima, 20. Tag des Ostaramondes AD MMXIII, zur 10ten und einer halben Stunde (Samstag, 20.04.2013, 10:30 Uhr) in der Taverne "Kater Hiddigeygey" zu Seckinga (direkt gegenüber dem Haupteyngang zum Schlosspark) zum gemeinsamen Eynmarsch beym Mittelalterlich Spectaculum. Bitte Vereynsabzeychen an der Gewandung nicht vergessen!!

Gehabt Euch wohl

Euer Gunnar

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Montag, 15. April 2013 19:36 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 915

Seyd gegrüßt zu abendlicher Stund,

 

soeben erreychte den Gevatter diese unsichtbare Verbindung, sehet und staunet!!!

 

Bei schönstem Wetter wurde am Wochenende zum «Mittelalter-Markt zu Luzern» gerufen. Damit es soweit kommen konnte, musste das Organisationskomitee einiges auf sich nehmen. Der Event stand bei den Behörden seit der letzten Durchführung im Jahr 2010 in der Kritik. Damals führten schlechtes Wetter und ein Fehlkonzept zum Konkurs des Organisationsvereins. Das neue Komitee konnte nun beweisen, dass sich vieles geändert hat: Laut OK-Mitglied Lukas von Moos kamen «etwa drei bis vier Mal so viele Besucher wie erwartet». Budgetiert wurden für die beiden Markt-Tage 2000 Gäste.

Eine willkommene Flucht aus dem Alltag

Einige der Besucher kamen in stilgerechten Mittelaltergewänden. «Uns geht es vor allem um das historische Interesse», begründet Besucherin Jeannette Mauron (30) ihre Faszination fürs Mittelalter. Auch «Märlifee» Iris Meyer sieht das so: «Hier kann man Geschichte live erleben. Alles ist sehr sinnlich.» Dass die Mittelalterfans an solchen Events teilweise auch in Zelten übernachten gehöre bei manchen einfach dazu. Denn laut von Moos geht es oft darum, aus dem hektischen Alltag flüchten zu können.

Die Veranstaltung ist auch nächstes Jahr wieder geplant. Von Moos: «Wir haben gewisse Attraktionen bewusst zurückgehalten, damit wir uns künftig noch steigern und den Besuchern Abwechslung bieten können.»

 

und hier ist die Informatio

 

und auch hier

Kategorie: Helvetische Boten

Veröffentlicht am Montag, 15. April 2013 06:44 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 1085

Seyd gegrüßt zu früher Stund,

 

damit alle Welt wisse, wer nun diese Obrigkeyt sey, haben wir eyn Konterfey, welches bey der Gründungsversammlung vom Seelenfänger festgehalten ward:

 

Michael Poppe (Ausrufer), Andrea Griesser (Ablasseyntreyberin), Thomas Reinacher (Secundo tabulam Directores), Silke Klein (Actuarius), Günter Butz (Primus tabulam Directores) (v.l.n.r)

Kategorie: Der Ausrufer fürs gemeyne Volk

Veröffentlicht am Freitag, 12. April 2013 06:36 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3557

Seyd gegrüßt zu früher Stund und leset, was der Gevatter Euch zu berichten hat:

 

nur noch wenige Stunden, und zu Luciaria wird das Mittelalter wieder lebendig! Bey den Chatzestreckern, wie die Bewohner in alten Zeyen auch genannt wurden, am Ort, wo viele Hechte sind, findet nun wieder eyn Markt statt, der sicher seynsgleychen sucht.

So sehet hier daselbst, was Euch alles an Attraktionen erwartet -und was den Gevatter ungemeyn erfreut ist die Anwesenheyt seynes Freundes der HÄSSLCHE HANS, der diesen hoffentlich vom Wetter verwöhnten Markt mit seyner Anwesenhyt bereychert. Aber auch viele andere Attraktionen, Lager, Gaukler, Formatios, Krämer und Handwerker werden das angereyste Publikum in Staunen versetzen.

So gehet hin und besucht an diesen 2 Tagen im Ostaramond diesen Markt, und ihr werdet sehen, dass auch der Mittelalterstammtisch Hochrhein zahlreych vertreten ist!!

Gehabt Euch wohl und - WIR SEHEN UNS DIESMAL FRÜHER!!!!!

 

Kategorie: Märkte Schweiz

Veröffentlicht am Sonntag, 07. April 2013 18:19 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 939

Heute in dem gar magischen Kasten, welcher bewegliche Bildleyn in die Behausungen bringt:

HEUTE ABEND zur achten Stunde und einer viertel bey Informatio N24

Im saarländischen St. Wendel trafen sich die besten Lanzenkämpfer der Welt zum Turnier der Superlative: Beim sogenannten "Tjosten" wurde zum ersten Mal seit 500 Jahren mit echten Lanzen, echten Rüstungen und eigens gezüchteten Schlachtrössern gekämpft. Die besten Ritter der Welt kamen aus Norwegen, Neuseeland, Großbritannien und Deutschland. Die N24-Reportage begleitet mutige Ritter und edle Knappen zu ihren Wettkämpfen und geht der Faszination Mittelalter auf den Grund.

zu N24

 

Kategorie: Der Ausrufer fürs gemeyne Volk

Veröffentlicht am Donnerstag, 04. April 2013 18:09 | Zugriffe: 3297

Gott zum Grusze ihr da drauszen in der groszen weyten Welt.
Wie wir im Boten des Südens und im Boten des Markgrafen zu Baden bereyts die Kunde verbreytet haben, hat sich am 09. Tage des Lenzing AD MMXIII, im Rahmen der Versammlung zur Vereynsgründung auch gleychzeytig die Formatio "Skadefryd" gegründet.
Zur Verstärkung unserer Formatio suchen wir noch Mitglieder, die eyn mittelalterliches Instrument zu spielen beherrschen. Von besonderer Wichtigkeit waeren Vloite (Flöte) und Fidel.
Fühlt Ihr Euch mit diesem Aufruf angesprochen, benutzt bitte den unsichtbaren Boten auf der Kontaktseyte "Obrigkeyt".

Wir würden uns über das Interesse und Nachricht von Euch sehr freuen.

Behüt' Euch Gott

Gunnar vom Siechenhofplatz
Primus tabulam directores

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Freitag, 29. März 2013 10:37 | Zugriffe: 884

Im Namen aller Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn möchte ich allen Besuchern unserer magischen Seyten "Frohe Triduum Paschale" wünschen. Auf dass Ihr die Ruhe dieser Tage zur Erholung nutzt und danach wieder frisch gestärkt ans Werke geht und Eurer Herrschaft dienet.
Ich hoffe der Hase lässt bei Euch allen ein paar bunte Eyer liegen.

Behüt' Euch Gott
Euer Gunnar
Primus tabulam Directores

 

Kategorie: ROOT

Veröffentlicht am Mittwoch, 20. März 2013 06:51 | Geschrieben von Gevatter Tod | Zugriffe: 3252

Seyd gegrüßt zu früher Stund,

wie als Informatio auf der unsichtbaren Heymstatt des Gisi Hiller zu lesen ist, wurden wohl aus Albanien die grosse Behausung der Heymstatt SPECTACULUM von Muselmanen bekriegt. Das ist nicht sehr schön, aber zwischen den Zeylen myne ich zu lesen, dass der Überfall nicht dem Gisi an sich galt, sondern die Tatsache, dass das gemeyne Volk in grosser Zahl hier Informatio bezieht, und so wurde des Gisi Informatio durch muselmanische ersetzt, auf dass diese Botschaften viele erreychen möge. Auch ist anzumerken, dass andere, welche in der grossen Behausung ihre unischtbare Heymstatt nieder liessen, betroffen waren..

Der Gevatter als Netzmeyster weyss um dererley Dinge, die da sich ereygnen, nach dem Schwarzen Tod ist dies eyne Plage, die weyt schlimmer ist als alles andere, da niemand davor gefeyt, und kaum eyner hat so viele Thaler, auf dass er geschützt sey, und auch dann ist er nicht sicher, und so schwebt dieses Schwert des Damokles immer über unseren Häuptern.

Mögen wir verschont bleyben von dererley Unbill.

Für die Obrigkeyt des M.A.S.H

Gevatter Tod

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Sonntag, 10. März 2013 08:42 | Zugriffe: 3666

Es ist vollbracht! Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn ist nun eyn Vereyn und hat am Abend des 09.03.2013 in der Stammtaverne "Krone" eynstimmig eyne ordentliche Satzung, eyne Geschäfts- und Beytragsordnung verabschiedet.
Dem Vereyn gehören derzeyt 25 Mitglieder an, davon stammen 6 Mitglieder aus dem benachbarten Helvetien und die restlichen Mitglieder kommen aus dem gesamten Landkreys Waldshut und dem benachbarten Landkreys Lörrach.

In das Vorstandsteam wurden gewählt:

Primus tabulam directores (1. Vorstand): Günter Butz aus Bad Säckingen
Secundo tabulam directores (2. Vorstand): Thomas Reinacher aus Steinen
Ablasseyntreyberin (Kassiererin): Andrea Griesser aus Bad Säckingen
Actuarius (Schriftführer): Silke Klein aus Weil am Rhein
Ausrufer (Presse/Öffentlichkeytsarbeyt): Michael Poppe aus Rupperswil / CH

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Donnerstag, 07. März 2013 06:25 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 3251

Seyd gegrüßt zur frühen Stund,

der Gevatter zählt die Stunden, und bald ist es soweyt - der MASH wird geadelt durch das Prädikat e.V. Bisher 17 wackere Recken und Maiden werden sich am Satertag zusammenfinden, um eynen wichtigen Beschluss zu fassen! Gerne erwarten wir noch die Unentschlossenen, welche am Satertag daselbst sich eynfinden wollen, dem Treyben bey zu wohnen und als Vereynsmitglied die Taverne zu verlassen. Es ist schön, dass wir auch Helvetier unter uns haben, dies zeygt die Verbundenheyt unserer Völker, die in den alten Zeyten noch nicht getrennt waren und auf diese Weyse wieder eyn Stück näherrücken. So freut sich der Gevatter und der designierte Vorstand auf euer Erscheynen!

Kategorie: Stammtisch

Veröffentlicht am Sonntag, 03. Februar 2013 17:12 | Zugriffe: 3401

Am 2. Tage des Hornung AD MMXIII fand im Kammgarn zu Scafhusun in Helvetien (www.kammgarn.ch) die erste Mittelalternacht in Form eines Konzertes statt.
Eyne Abordnung des Mittelalterstammtisch Hochrheyn gab sich die Ehre zu diesem Anlass dort zugegen zu seyn.
Ich darf vorwegnehmen: Jeder der zu diesem Anlass nicht zugegen war, hat definitiv etwas verpasst.
Bereyts am Eyngang wurde man von Marktfrauen und edlen Rittersleut empfangen.
In der Aktionshalle wurde ausser den gängigen Getränken wie Bier und Weyn auch Met (heyss und kalt), sowie Winkingerblut feylgeboten.

Begonnen hat an diesem Abend die Formatio "Heidenspass" aus Friburch in Germanien und sie verbreytete auch sogleych denselben. Sie nahmen die zahlreych erschienenen Zuhörer mit Minneliedern, Balladen, selbst komponierten Stücken und Versen, sowie zum Tanze sehr förderlichen Rhythmen mit auf ihre Zeytreyse. Jubel und Handgeklapper war ihnen am Ende ihrer Darbietung sicher!

Eynes Königs jedoch sehr würdig, war die helvetische Hauptformatio des Abends, genannt "Koenix" . Sie begann mit eynem beeyndruckenden Auftritt als "Bärggeischter" (aus den Sagen des Tessins) mit mittelaterlichem helvetischen Liedgut.
Sie verstanden es im Verlauf des Abends die Aktionshalle zum Tosen und Tanzen zu bringen mit ihren Rhythmen.

Eyn fürwahr gar vortrefflicher Genuss war auch der Auftritt der Tänzerinnen von "Mirimah" die zu den Weysen der Formatio "Koenix" ihre Hüften und wallenden Busen in Form eyner Bauchtanzdarbietung in Bewegung versetzten.
Es kam wie es kommen musste: Die Formatio durfte nicht ohne Zugabe zu ihrer Heymstatt zurückkehren.

Wie ich mit Freude im großen unsichtbaren Netz feststellen konnte, wird die Formatio "Koenix" am 20. und 21. Tage des Ostaramond beym MPS zu Seckinga ein Gastspiel geben!!

Wie bereyts zu Beginn erwähnt, jeder der nicht zugegen war hat etwas verpasst.



Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 29. Januar 2013 18:28 | Zugriffe: 3821

Seid gegrüsst liebe Gemeinde,

am Samstag den 26.01.2013 trafen wir uns erneut in unserer angestammten Taverne "Krone" in Bad Säckingen.

In lustiger Runde erfreuten wir uns an Speis und Trank. Ein besonderer Genuss war der Metwein, von dem es 6. Sorten zur Auswahl gab.

Neben mittelalterlichen Veranstaltungen und Handwerk war natürlich die bevorstehende Vereinsgründung ein wichtiges Thema.


Zahlreiche Formulare wurden bereits gedownloaded. Wir freuen uns über jedes weitere Mitglied und blicken dem 09.03.2013 erwartungsvoll entgegen.


Es hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit EUCH!

Gehabt euch wohl

Eure Angelheart

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Dienstag, 29. Januar 2013 09:55 | Zugriffe: 4150

 

Gott zum Gruße,

für all diejenigen die Zögern unserem "Verein" beizutreten, sei hier nochmal erklärt, dass unser Verein mit Sicherheit nicht so strukturiert sein wird, dass es heißt "Arbeitsdienste, Arbeitsdienste, Arbeitsdienste". Auch die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kein "Muss"! Sicherlich ist es immer schön, wenn soviele wie möglich zusammen an einem Markt o.ä. teilnehmen, aber es wird keiner gezwungen.

Uns geht es bei der Vereinsgründung einerseits um einen rechtlichen Aspekt, andererseits ist die Wirkung "nach außen" eine völlig andere, als bei einem nur zusammengewürfelten Haufen. Eine e.V. bringt Vorteile im Hinblick auf die Erhebung von Gebühren seitens Behörden etc. (in aller Regel Gebührenfreiheit und vieles mehr. Hier mal die amtliche Definition für den Begriff Verein:

1. Was ist ein Verein?
Ein Verein ist ein Zusammenschluss mehrerer Personen, die ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen. Wenn Ihr Verein in das Vereinsregister eingetragen werden soll, müssen ihm mindestens sieben Mitglieder angehören.

2. Warum ein "eingetragener" Verein?
Der Verein wird mit der Eintragung in das Vereinsregister rechtsfähig.
Er hat dann eine eigene Rechtspersönlichkeit, ist also eine sogenannte juristische Person.
Dies bedeutet, dass er z.B. Verträge abschließen, Vermögen erwerben, Erbe oder Vermächtnisnehmer werden, klagen oder verklagt werden kann.
Die Haftung der Mitglieder ist in der Regel auf das Vereinsvermögen beschränkt.

Anders ist es beim nicht eingetragenen Verein. Dieser ist keine rechtlich selbständige juristische Person; die Mitglieder stellen lediglich eine rechtliche Einheit dar. Das Vereinsvermögen steht dieser Einheit gesamthänderisch zu.
Hinsichtlich der Haftung wird beim nicht eingetragenen Verein unterschieden zwischen einem solchen Verein, der wirtschaftliche und einem solchen der ideelle Zwecke (Idealverein) verfolgt.
Die Mitglieder des wirtschaftliche Zwecke verfolgenden Vereins haften zur gesamten Hand und uneingeschränkt.
Beim Idealverein ist die Haftung grundsätzlich auf das Vereinsvermögen beschränkt. Danach haftet jedes Mitglied nur noch in Höhe seines Anteils. Eine besondere Klausel in der Satzung ist nicht erforderlich, da die Geschäftspartner eines nicht eingetragenen Vereins wissen müssen, dass sich die Mitglieder nicht persönlich verpflichten wollen.

Da eines unserer Ziele ist, künftig auch mit den Schulen zu kooperieren und dort Kindern über das Mittelalter, das damalige Handwerk u.ä. zu erzählen, werden wir als "eingetragener Verein" eine andere Stellung haben und eher den Zugang zu den Rektoren finden, als ein loser Zusammenschluß von Interessierten.

Also unterstützt die Ziele des Vereins durch die Erklärung Eures Beitritts. Auch Passivmitglieder sind gerne gesehen.
Für die Aktiven werden wir dann Vereins-Stickabzeichen u.ä. beschaffen, damit wir uns künftig auf den Märkten als Verein präsentieren können.

Nochmals: Arbeitsdienste werden von völlig untergeordneter Natur sein. Wir setzen bei unseren Aktionen jeweils auf die Freiwilligen. Solltet ihr noch Fragen konkreter Natur haben, schreibt uns eine Mail.

Danke Euer Gunnar

Kategorie: Neuigkeiten

Veröffentlicht am Freitag, 18. Januar 2013 06:44 | Geschrieben von Administrator | Zugriffe: 109

Von Gunnar geschrieben im Forum, vom Gevatter hier veröffentlicht

AUFRUF zur Abgabe der Beytrittserklärungen

Und noch eynmal Gott zum Gruße,
und noch eyn Aufruf der Hüter des Netzes: Wer bey der Vereynsgründung dabey seyn möchte, bitte dringend die Beytrittserklärungen ausfüllen und abgeben. Dies gilt auch für Personen, die unserem Vereyn nur Passiv beyzutreten gedenken. Die Adresse, wo die Erklärung hin soll, steht in der Fußzeyle der Erklärung.
Alternativ: persönliche Abgabe am 26. Tage des Hartung (Stammtisch in der Stammtaverne).
An der Gründungsversammlung können nur Personen teylnehmen, die entweder ihre Beytrittserklärung im Vorfeld abgegeben haben, oder solche die vor Beginn der Sitzung ihren Beytritt erklären.
Also legt Euren Winterschlaf ab und schickt uns die Beytrittserklärungen.
Am 2. Stammtisch hatten wir 25 Ja-Stimmen bey der Abstimmung zur Vereynsgründung! Mindestens soviele Erklärungen sollten nun eygentlich vorliegen!
Gehabt Euch wohl!

Für die Hüter des Netzes Gunnar

Kategorie: Stammtisch

Veröffentlicht am Dienstag, 01. Januar 2013 16:54 | Zugriffe: 1101

 

Die Obrigkeyt des unsichtbaren Netzes wünscht allen Besuchern unserer Seyte, sowie allen registrierten Mitgliedern unserer Gemeynde, eyn gesundes, glückliches, zufriedenes und erfolgreyches Jahr MMXIII.

Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr viele gemeynsame Unternehmungen durchführen und hierbey viel Spaß haben können und unser neu zu gründende Vereyn eynen ebenso erfolgreychen Start in seyn neues Leben haben wird.

 

Für die Obrigkeyt

Gunnar

Kategorie: ROOT