Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Sehr frueh in diesem Anno hatte die Obrigkeyt des Zechenwihler Hotzenhauses beym Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V  angefragt, ob es  moeglich waere am 4. Adventus erneut eyne weyhnachtliche Lesung in alemannischer Sprache zu halten.

Die Maerchen- und Erzaehlgruppe „Grex Fabula“ nahm diesen Auftrag gerne an.

Am 16. Tag im Julmond AD MMXVI war es soweyt. Gewappnet mit ihrem groszen Buch der alemannischen Geschichten trafen sich die Mitglieder von „Grex Fabula“ zur 5. und eyner halben Stund im Meridianus am Zechenwihler Hotzenhaus.

Dort wurden sie von der Obrigkeyt des Hotzenhauses auf das Herzlichste willkommen geheyszen. Wie im Jahr zuvor wurden wieder viele selbstgebackene Leckereyen, wie auch etwas gegen den Durst kredenzt.

Die Zuhoerer trafen nach und nach eyn, bis letztlich keyn Sitzplatz mehr uebrig war. Unter Anderem waren Mitglieder der „Muettersproch G‘sellschaft“ anwesend.

Puenktlich zur 6. Abendstund begann die Veranstaltung mit der offiziellen Begrueszung durch Herrn Dr. Georg Kirschbaum.

Die Anwesenden wurden zusaetzlich durch „Grex Fabula“ auf alemannisch begruesst, was gleych die ersten Lauscher zum Lachen brachte.  Danach, lauschten die Anwesenden der musikalischen Darbietung des „Hochsaler Floetenkreyses“.

Bis zur 7. Stund im Meridianus wurden weytere Geschichten und musikalische Darbietungen geboten.  „Grex Fabula“ hatte sich doch die eyne oder andere gar lustige Darbietung ueberlegt.

Zur Belohnung erhielten die Erzaehler am Ende ihrer Lesungen viel Handgeklapper. Die Zuhoerer waren begeystert von der Vorstellung.

Im Anschlusz daran konnte „Grex Fabula“ mit den Anwesenden bey eynem guten Gluehweyn und Suessgebaeck gemuetlich plauschen und die eyne oder andere Anekdote austauschen.

Zur 8. Stund im Meridianus hiesz es dann Abschied nehmen, um die Heymreyse wieder antreten zu koennen.

Eyn herzliches Dankeschoen an die Erzaehler der Maerchengruppe „Grex Fabula“, die den Vereyn Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. wieder von der besten Seyte gezeygt haben.

Ebenso eyn herzliches Dankeschoen an Herrn Dr. Georg Kirschbaum, der es uns wieder ermoeglicht hat, diese Veranstaltung mitzugestalten.