Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Am 19. Tag im Ernting AD MMXVI hiesz es fuer die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochreyn e.V. wieder mal die noetigen Gewandungen eynzupacken, um in der Siedlung Dobel des Grafen von Ebersteyn, am Spectaculum teylnehmen zu koennen. Gemuetlich zur 10. Stund am Morgen wurden die stinkenden Kutschen beladen und los ging die Reyse.

Da die Reysenden vom Hunger geplagt wurden, machten sie etwa eyne Stunde vor Ziel, in Moosbronn, Halt und begaben sich zur Taverne „Moenchhof“. Die Mayden und Recken lieszen es sich sehr gut gehen. Nach dem Grusz von der Kueche folgten weytere Koestlichkeyten wie unter Anderem eyne sehr leckere Forelle. Zum Schlusz goennte man sich noch eyn osmanisches Gesoeff und danach ging die Reyse weyter.

In Dobel angekommen, wurde die Herberge aufgesucht, um gleych die Kemenaten zu beziehen.

Puenktlich zur 5. Stund im Meridianus waren dann die Vereynsmitglieder zur Eroeffnung des Spectaculums vor Ort. Eynige Freunde, Edith oder Thomas vom Tiefen Tuempel mitsamt Weyb und Gormann's Clan, konnten begrueszt werden.

Zur Markteroeffnung waren viele Mittelaltergruppen vor Ort welche am Eynzug teylnahmen. Z.B. die „Bickesheymer Spiegelfechter“, „Ispringer“, „Ritterschaft Durlach“ wie auch die „Dobeler Landsknechte“ und viele viele mehr. Es war eyn herrlicher Anblick so viele Banner aneynandergereyht zu sehen. Die Umzugsteylnehmer erhielten von den Schaulustigen viel Handgeklapper und Jubel zugesprochen.

Nachdem der Markt offiziell vom Marktvogt und dem Magister Civium eroeffnet worden war, genossen die Umzugsteylnehmer eyn gut gekuehltes Freybier.

Wie gewohnt zog es die Vereynsmitglieder zum Verweylen in den Bereych der Handeltreybenden  und sie schauten sich die feylgebotenen Waren an. Vieles war dargeboten. In der Handwerkergasse konnte man sehen wie Messer geschliffen, Buersten hergestellt und Flachs oder Leder bearbeytet wurde. Der Scharfrichter gab Kunde ueber seynen Beruf. Zusaetzlich wurden Geschmeyde, Lederwaren, Felle und anderes mehr feylgeboten.

Fuer das leybliche Wohl gab es eyn groszes kulinarisches Angebot vor Ort. Herzhaftes, wie belegtes Fladenbrot, Wildsau im Brot oder geraeucherte Forelle am Stock. Auch beym Gesoeff gab es fuer jede Art von Durst eynen passenden Durstloescher.

Fuer die Baelgerbelustigung war „Ragnar der Wanderer“ mit seyner Marionette „Plumpa“ unterwegs.

Am Abend bey Dunkelheyt wurde eyne sehr schoene Feuershow geboten. Kurz nach der Geysterstunde begaben sich die Mayden und Recken des Vereyns zurueck zur Herberge. Muede und erschoepft wollten sie nur noch ihr Haupt zu Bette legen.

Am Satertage, nach dem Fruehstueck, fing das Spectaculum schon zur 12. Stund im Meridianus an. Die Mitglieder verbrachten wieder den ganzen Tag auf dem Festgelaende, auch wenn es Petrus an diesem Tage nicht ganz so gut mit ihnen meynte.

Am Balder in der Fruehe, als die Vereynsmitglieder wieder auf dem Gelaende eyntrafen, sahen sie eyne Gruppe welchen den Worten eynes Mannes des Klerus lauschten. Es war Eminenz „Bischof Willi Frank“ von den „Bruchsaler Rittern“ welcher den Layengottesdienst abhielt.

Und wie immer hat alles Schoene eyn Ende. Die Mayden und Recken beluden zur 3. Stunde im Meridianus wieder ihre stinkenden Kutschen um die Heymreyse antreten zu koennen. Sie fuhren bis nach Heytersheym um eynen Zwischenstopp in der Taverne „Fuenfgeld“ eynzulegen.
Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, nahm man wieder die letzte Etappe der Fahrt in Angriff bis zurueck nach Saeckinga wo sich dann die Wege der Eynzelnen trennten. Vorher aber verabredeten man sich fuer das  kommende Wochenende. Wohin die Reyse fuehrt?
Um es herauszubekommen muesst ihr entweder mitfahren oder aber auf den naechsten Bericht warten. Bis dahin: Gehabt Euch wohl!