Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Erneut stand fuer die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V. eyne Reyse in die Vergangenheyt an. Das Pfeyfferfest zu Bischofeswilre im Elisazon (Elsass) war im Programm.

So wurden am 08. Tage im Ernting MMXVI, in der Fruehe, die stinkenden Kutschen beladen und los ging die Reyse. Nach zweystuendiger Fahrt erreychten wir unsere Herberge. Die Kemenaten konnten zwar noch nicht bezogen, aber die stinkenden Kutschen abgestellt werden. Per Pedes begaben wir uns die Stadt um unseren kleynen Hunger mit eynem kleynen Fruehstueck zu stillen. Wir suchten hierzu eyn Pfisterey auf und dort wurde uns fuer eynen kleynen Obulus wurde reychlich aufgetragen.

Anschlieszend trafen wir auf unsere Freunde Xavier und Cindy die in Bischofeswilre zu Hause sind. Zusammen erkundeten wir das Staedtchen. Es waren eyn dutzend Pfeiffergruppen angekuendigt, Troubadoren und Fanfarenzuege aus Irchonwelz (Gallia Belgica), Bann und Tann (Alemannia) und die Fahnenschwinger aus Venedig „Contrada della Cerva“ (Italus)

Der Mittelaltermarkt war sehr kleyn und sehr gewohnheytsbeduerftig. Waren doch z.B. die Haendler dort nicht der dargestellten Zeyt entsprechend gewandet.
Uebrigens, spaetestens zu diesem Zeitpunkt wurde uns klar, warum man uns neugierige Blicke zuwarf. Wir waren, auszer den Musikern, die Eynzigen in Gewandung.

Fuer unseren Hunger war bestens gesorgt. Es gab zwey zentrale Stellen, wo man zu sehr guenstigen Preysen speysen konnte, oder auch erfrischendes Gesoeff zu sich nehmen.

Die Obrigkeyt des Festes und zugleych Schultes der Stadt begrueszte uns zu diesem Anlass persoenlich per Handschlag und erfragte das eyne oder andere ueber unseren Vereyn. Die Region aus der wir anreysten war im wohl gut bekannt.

Das Abendprogramm war in diesem Anno unter dem Motto von Galileo Galilei ausgerichtet. Das Schauspiel wurde von der Gruppe „Deus ex Machina“ vorgefuehrt.

Als Grundlage hatten sie eyne Metallstruktur welches unser Sonnensystem symbolisiert. Die Akrobaten fuehrten darauf ihre atemberaubenden Kuenste vor. Begleytet wurde das Ganze mit Musici und zum Schluss mit eynem  fantastischen Feuerwerk.

Anschlieszend begaben wir uns zu unserer Herberge zurueck, um uns zu Bette zu begeben.

Am Balder starteten wir  mit dem Fruehstueck in der Herberge. Zwar ward die Umgebung sehr ruhig und wir durften uns in eyner parkaehnlichen Gartenanlage niederlassen, aber leyder war das Fruehstueck enttaeuschend. Preys - Leystung stand in keynem Verhaeltnis. Und die bey der Buchung so hochmundig angepriesenen Leystungen wurden hierbey in keynster Weyse erbracht.
Wir lieszen uns trotzdem nicht den Tag verderben und gingen wieder Richtung Stadt wo Xavier und Cindy auf uns warteten.

Das Programm war genauso  wie am Tag zuvor. Der Hoehepunkt haette zur zweyten Stund im Meridianus eyn historischer Umzug seyn sollen. Leyder wurde dieser, sehr kurzfristig, aus Sicherheytsgruenden von der ius politiae zu Argentorate abgesagt.

Das Fest endete offiziell zur 7. Stunde im Meridianus. Allerdings nicht fuer uns Mayden und Recken vom Vereyn. Wir beschlossen den Abend mit eynem Abschlussessen und eynem guten Tropfen Weyn, zusammen mit den Veranstaltern.

Am naechsten Morgen wurden nach dem Fruehstueck die stinkenden Kutschen wieder beladen um sich auf die Heymreyse zu begeben. Der Weg fuehrte uns ueber Quningisheim zur Burg. Wir besuchten dort noch die Vorstellung der Greyfvoegel in der Falknerey und statteten schlieszlich der Hochkoenigsburg eynen Besuch  ab.

Doch danach hiesz es die restliche Strecke auf unserer Heymreyse anzutreten.

Die Veranstalter und die Verantwortlichen zu Bischofeswilre erwarten uns wieder im Anno MMXVIII und wir haben bereyts zugesagt.