Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. hat am letzten Wochenende wieder nicht geruht. Die Mayden und Recken beluden am 9.Tag im Heuert AD MMXVI ihre stinkenden Kutschen, um die Reyse gen Niofarun Nessenbrunn anzutreten. Gut gelaunt zur fruehen Stunde starteten wir zu eynem neuen Abenteuer.

Die Reyse verlief ohne Schwierigkeyten und Verzoegerungen, so dass man nach drey Stunden Fahrt am Ziel war und die stinkenden Kutschen vor der Herberge abgestellt werden konnten. Nachdem die Kemenaten bezogen waren, trafen wir uns im Foyer, um uns mit eynem gut gekuehlten Gerstensaft zu erfrischen.

Zur hoechsten Stunde schritten wir in Richtung Festgelaende. Es war eyn kurzer Weg bis dorthin. Der Wegezoll wurde entrichtet und nun konnte das Abenteuer beginnen. Kaum auf dem Gelaende, schon das erste Hallo. Unsere Freunde Geli, die Mittelaterpaparazzi und Roger waren vor Ort.

An vielen Staenden wurde schoene Ware feylgeboten. Fuer das Auge eyn Schmaus.

Petrus beglueckte uns mit strahlendem Sonnenscheyn. Um der Hitze etwas entgegen zu wirken, genehmigten wir uns das eyne oder andere gutgekuehlte Gesoeff.

Gaukler und die musici von tinnitus interruptus belustigten die Anwesenden. Froehlichkeyt allerorten.

Beym Gang ueber den Markt viele bekannte Gesichter. Die Maerchenerzaehlerin Susanne und Edith mit dem Witwen- und Waysenlager. Die Gewuerzhaendlerey die wir in Ascabah kennengelernt hatten, der Gormanns-Clan und natuerlich unser Branntweynhaendler, der uns zu  Germesche so hervorragend versorgt hatte, waren zugegen.

Und unueberhoerbar diese Stimme: Geeeeeeeeebranntes!! Ja die Schnapsdrossel war ebenfalls gekommen um ueberall auf dem Markte herumzudrosseln und zu schnaepseln. Leckeres Gebranntes fuehrt sie wieder mit sich.  

Hier eyn Schwaetzchen – da eyn Schwaetzchen – hier eyn Glaeschen – da eyn Glaeschen – hier eynen Krug – da eynen Krug und so rann die Zeyt dahin wie im Fluge.   

Bey Anbruch der Dunkelheyt fand eyn Feuerspektakel in der kleynen Arena mitten auf der Plane statt.
Zufrieden und muede vom erlebten Tag, begaben wir uns kurz nach der Geysterstunde zurueck in die Herberge um Ruhen zu koennen.

Am Balder dann starteten wir mit eynem groszen Fruehstueck. Wir hatten viele Speysen zur Verfuegung um unsere Waenste zu fuellen.

Anschlieszend wurden die Kemenaten verlassen und die stinkenden Kutschen mit dem Gepaeck beladen. Neyn, die Heymreyse stand noch nicht an. Wir begaben uns nochmal zum Ort des Geschehens und genossen die Stimmung trotz starker Hitze. Alle Schattenplaetze waren gleych belegt.

Doch wie immer hiesz es dann am Nachmittag Abschied nehmen. Standen doch wieder drey Stunden Heymreyse an. Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden und freuen uns schon heute auf baldiges Wiedersehen auf dem naechsten Markte.