Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Es ward der 18. Tag im Julmond AD MMXVI. Der Himmel grau und nebelverhangen. Zur 9. und eyner halben Stund, trafen sich die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn mit ihren Kutschen auf dem Auplatz.

Stand doch eyne Fahrt nordwaerts, nach Ascabah, ins Haus. Nach wenig mehr als eyner Stunde Fahrt traf man in Ascabah eyn und man stellte bereyts reges Treyben fest.
Waren doch die Herren des Festes und die Kraemer noch emsig dabey, den Ort des Geschehens und ihre Waren ins rechte Licht zu ruecken.

Wir stellten unsere Kutschen nach kurzer Suche am Ortsrand ab und schlenderten gemuetlichen Schrittes zum Castell zu Ascabah.

Der Wegezoll wurde uns erlassen und so tauchten wir in das Marktgeschehen, genannt "Historische Bauernweyhnacht", eyn.
Rund um das Castell jede Menge Kraemerey und Voellerey.  Alles was das Herze begehrt ward zu finden. Fuer die Baelger gab es im Keller des Castells Maerchenlesungen.

Mit Musici wurden die Schaulustigen von den Spielleuten Skadefryd unterhalten. Immer dann wenn sie auftraten, scharten sich große Menschenmengen um sie.

Wir besuchten Marktstand fuer Marktstand, scherzten hier und da mit den Haendlern und plauschten mit den Obrigkeyten des Vereyns "Historisches Eschbach"

Da es auf dem Marktplatz an Sitzgelegenheyten mangelte und wir des Trabens muede wurden, zogen wir uns fuer eyn Weylchen in die Orientalische Stube zurueck. Dort lieszen wir uns auf weychen Sitzkissen nieder und nahmen mehrere waermende Becher des maurischen Bohnensuds zu uns. Wie herrlich doch so eyn Tag seyn kann.

Auch in diesem Anno wurden wir zur Teylnahme am Fackelzug geladen. Treffpunkt war zur 5. und eyner halben Stund im Meridianus zum Haus des Bauermeysters.

Gesagt, getan. Als die Nacht hereynbrach, setzte sich eyn groszer Zug von Landsknechten, Bauern, Maegden, Knechten, Gauklern in Bewegung, angefuehrt von den Spielleuten Skadefryd und vom Marktvogt Harald I. und seyner liebreyzenden Gemahlin und der sonstigen Obrigkeyt. Viele viele Fackeln flackerten durch die dunklen Gassen bis hin zum Marktgelaende. Zwischen vielen hunderten Besuchern hindurch begaben wir uns alle zum Castell, nahmen auf der Schlosstreppe Aufstellung und wir lauschten den Worten des Marktvogtes.

Diese Aktion endete mit Weysen der "Spielleute Skadefryd". Zum Ende der Veranstaltung durften wir  die Feuershow  von Odin erleben.
Nachdem die Feuershow beendet war, leerte sich der Marktplatz rasch, die Haendler waren ausverkauft und kratzten ihre Reste zusammen.

Auch wir stiegen auf unsere Kutschen und fuhren unserer Heymstatt entgegen.

Fuer den Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. war es der Abschluss eynes sehr ereygnisvollen und schoenen Anno MMXVI.

Eyn groszes Dankeschoen an Alle, die dazu beygetragen haben, dass sich dieses Jahr so entwickelt hat und den Vereyn stets unterstuetzt haben. Ohne Euch waere es nicht machbar gewesen.

Wir wuenschen allen eyn gesegnetes und frohes Julfest und eynen guten Rutsch ins Jahr AD MMXVII