Taverne Aderl Laufenburg (CH)

Am Wochenende, vom 09. bis zum 11. Tage im Scheyding, fuehrte der Mittelalterstammtisch-Hochrheyn e.V. seyne jaehrliche mittelalterliche Lagerey durch.
In diesem Anno fuehrte uns unser Lager ans Ufer des Flusses zu Swestat.

Am Freytagmittag trafen nach und nach die vielen Mayden und Recken des Vereyns eyn, um ihre mittelalterlichen Behausungen aufzubauen.

Ritter Eymar von Urberg war auch in diesem Jahr in seyner Funktion als Lagervogt taetig. Somit stand er fuer alle aufkommenden Fragen zur Verfuegung.

Die Lagerkueche, Feuerstelle und Feuerkoerbe wurden hergerichtet. Die Gesoeffe gekuehlt, die Lebensmittel verraeumt und und und.

Auch unsere Gaeste waren zwischenzeytlich eyngetroffen. Wir durften wieder Mitglieder des „Comitatus 1280“ aus Fribourg in Brisgowa herzlich willkommen heyszen, wie auch unsere Freundin Simone Thiel alias, Bella die Waescherin, vom Musiktheater Filstal.

Zur 8. Abendstunde wurde das Abendessen zubereytet. Das Feuer wurde entfacht und so konnte man wunderbare Fleyschlappen oder in Darm gepresstes Fleysch ueber dem Feuer grillen. Dazu gab es selbstgemachte Salate welche nach mittelalterlichen Rezepten zubereytet worden sind.

Natuerlich war auch gegen den Durst eyniges geboten. Weyn, Bier, Met Saefte und natuerlich auch prickelndes Wasser. Fuer jeden wurde etwas geboten.

Nach Eynbruch der Dunkelheyt wurde die Lagerflaeche mit Fackeln und Feuertoepfen bestueckt.

Die Anwesenden saszen an den Tischen und unterhielten sich ueber dies und das, bis sie muede wurden und sich in ihre Zelte begaben, um vom anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

Zur fruehen Morgenstund am Satertage wurde wieder das Feuer entfacht. Benoetigten die Lagernden doch Wasser um eyn maurisches Gesoeff oder um eynen Aufguss aus Pflanzenblaettern zuzubereyten.

Auch in diesem Jahr wurden frische kleyne, wie auch grosze, Brote beym Pfister geholt. Die Tische wurden reychlich gedeckt und jeder konnte seynen Hunger mit Brot, Wurst, Kaese, Honig, Fruechtemus und Ruehreyer mit und ohne Speck stillen.

Da Petrus es sehr gut mit uns meynte in diesem Anno, war keyn besseres Angebot da, als sich eyne  Abkuehlung am Ufer des Flusses zu genehmigen. Mit der Ausrede dass die Baelger zubern wollten, entschwanden die Vaeter und Muetter von ihnen ebenfalls hin zum Wasser.

Nach der Mittagsstund konnten wir weytere Gaeste begrueszen. Unsere Freunde von „Historisches Eschbach e.V“ beehrten uns mit ihrer Anwesenheyt.

An diesem Tag weylte eyn Geburtstagskind unter uns. Leopold feyerte seynen 4. Erscheynungstag. Daraufhin wurde am Nachmittag mit eyner selbstgemachten Torte von Nephilim gefeyert.

Zur sechsten Stund im Meridianus, wurde begonnen das Abendmahl zu richten. Es gab Gulasch in Brotteygtaschen und Couscous als Beylage.

Was soll ich sagen, der Culinarius hat wieder Hervorragendes hergezaubert. Allen Anwesenden hat es vom Feynsten geschmeckt.

Auch an diesem Abend, wurde so wie Dunkelheyt eynbrach, das gesamte Lagergelaende wieder mit Fackeln und Feuertoepfe bestueckt. Wiederum saszen die Mayden und Recken an den Tischen und vieles wurde erzaehlt.

Nach der Geysterstunde begaben sich auch die letzten in ihre Schlafgemaecher, um zu schlafen.

Frueh morgens am Balder: das Feuer wurde wieder entfacht; Brote beym Pfister geholt; Tische gedeckt - um dann wieder den Hunger stillen zu koennen.

Wie auch schon am Satertage nutzten viele von uns die Gelegenheyten im Fluss zu zubern.

Zur Mittagsstund dann, wurde erneut das Feuer entfacht um die letzte Atzung des Tages zuzubereyten. Geboten waren wieder Fleyschlappen und in Darm gepresstes Fleisch gegrillt mit Salate als Beylage.

Danach hiesz es wieder alles abbauen und verraeumen. Wo war die Zeyt nur geblieben? Drey Tage waren sehr schnell vergangen.

Die Wege der Eynzelnen trennten sich. Jeder begab sich zu seyner Heymstaette zurueck.

Da es allen Anwesenden an diesem Lagerplatz sehr gut gefallen hat, hat die Obrigkeyt kurzer Hand entschlossen (nach Absprache mit den anderen Vorstaenden) im kommenden Anno wieder dort die Lagerey durchzufuehren.

Eyn herzliches Dankeschoen an alle Vereynsmitglieder die unsere Lagerey wieder so erfolgreych gemacht haben.

Eyn herzliches Dankeschoen an all unsere Gaeste, dass ihr uns mit eurer Anwesenheyt beehrt habt.

Eyn herzliches Dankeschoen an alle die in der Organisation taetig waren.

Eyn herzliches Dankeschoen an unsere Lieferanten fuer vorzuegliche Ware: dem Fleyschhauer „Metzgerey Hauber“ in Herrischried, der Pfisterey „Baeckerey Oeschger“ in Hochsal und dem Hofschenk „Getraenke Gottsteyn“ in Rheynfelden