Taverne Aderl Laufenburg (CH)

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  • Am 5. und 6. Tage im Nebelung AD MMXVI war es wieder soweyt. Die Maerchentage zu Seckinga standen wieder an. Wir, der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V.  lieszen es uns auch in diesem Anno nicht nehmen, den Baelgern mittelalterliche Maerchen vorzutragen.

    Die Maerchengruppe „Grex Fabula“ und eyn weyteres  Dutzend Mitglieder trafen sich am Satertage zur hoechsten Mittagsstund in ihrer Stammtaverne „Kater Hiddigeygey“, um noch vor Beginn des Maerchenlesens zusammen eyn Gesoeff zu sich zu nehmen.

    Die Spielleute Skadefryd  begleyteten auch in diesem Anno die Maerchengruppe.

    Puenktlich zur 1. Stund im Meridianus startete unser Lindwurm in Richtung Altstadt. Voraus ging der Bannertraeger von Skadefryd, gefolgt von den Spielleuten, danach der Bannertraeger des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. , die Ritterschaft,  Burgfraeuleyn Kimbal, sie trug das wertvolle Maerchenbuch, zusammen mit dem Held vom Erdbeerfeld. Dahinter schritt das Maerchenkoenigspaar Koenig Raginher, der Furchtlose und Königin Josefine, die Fabelkundige und weytere Mayden und Recken des Vereyns.

    Da es Petrus nicht gut mit uns meynte und die Schleusen vom Himmel geoeffnet hatte, befanden sich nicht all zuviele Schaulustige am Straszenrand. Doch die Anwesenden zueckten sofort ihre Seelenfaenger und verewigten uns.

    Wetterbedingt konnten wir nur bestimmte Plaetze aufsuchen, um den Baelgern Maerchen vorzulesen und abwechselnd auch die Weysen der Spielleute vorzutragen.

    Um Maerchen hoeren zu koennen, mussten die Baelger in diesem Anno helfen, das Schloss des Maerchenbuches zu oeffnen und das Schloss sodann mitsamt Schluessel gut behuetet in deren Haendchen zu halten.

    Der Satertag verging sehr schnell und zur 5. Stund im Meridianus begaben wir uns zum Abschluss in die Stammtaverne.
    Auch in diesem Anno wurde der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. von der Obrigkeyt der Maerchentage dankenswerterweyse  zu Speys und Trank eyngeladen. Wir stillten unseren Hunger wie immer mit koestlichster Speys und loeschten unseren Durst mit erfrischenden Getraenken.

    Am Balder trafen wir uns wieder zur hoechsten Mittagsstund in unserer Stammtaverne, um erneut von dort aus,  puenktlich eyne Stunde spaeter, loszuziehen.

    An diesem Tage konnten viele verschiedene Orte in der Altstadt aufgesucht werden. Die Schleusen blieben geschlossen. Viele Baelger wie auch deren Muetter und Vaeter lauschten aufmerksam den Maerchen, die heute wieder von der Koenigin und vom Held vom Erdbeerfeld gelesen wurden. Und wie auch schon am Tage zuvor, lieszen die Spielleute Skadefryd dazwischen ihre Bardengesaenge ertoenen. Die Belohnung dafuer: viele strahlende Augen, viel Handgeklapper und Jubel.

    Auch der Balder verging wie im Fluge und schon wieder war alles Geschichte! Zum Abschluss begaben wir uns eyn weyteres Mal  in unsere Stammtaverne, bis schlieszlich alle Muede, aber zufrieden, den Weg zu ihren Heymstaetten antraten.

    Als das letzte Maerchen vorgelesen und das Maerchenbuch wieder verschlossen wurde, versprach die Koenigin den Baelgern: „Ich werde sehr gut auf das Maerchenbuch aufpassen, damit ich euch im naechsten Anno wieder Maerchen vorlesen kann.“

    Wir freuen uns, naechstes Jahr mit Grex Fabula wieder die Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

    Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschoen.

  • ... und wieder waren die tapferen Mayden und Recken vom Mittelalterstammtisch unterwegs, galt es doch, das mittelalterliche Spectaculum zu Burkheym am Kayserstuhl zu besuchen.

    Schon kurz nach dem hoechsten Sonnenstand wurden die stinkenden Kutschen bestiegen, um mit ihnen an den Kayserstuhl zu reysen. Das Wetter... nun... das Wetter, jaa es war "SKADEFRYD-Wetter", waren doch eben diese Spielleute ebenso unterwegs gen Burkheym.
    Dies verhiesz Sonnenscheyn und wie schon in der Vergangenheyt, verschwanden die Wolken und machten der Sonne Platz. Warm wurd es natuerlich nicht, aber trocken bliebs und so verliessen wir unterhalb der Burgruine die stinkenden Kutschen, um nach eynem kurzen Fuszmarsch durch den ebenfalls stattfindenden Julmarkt die Burgruine zu erreychen.

    Der Plan vor der Ruine ward beseelt von Haendlern, die allerley feylboten, und auch die Hungerleyder wuerden nicht zu kurz kommen. Fuer Speys und Trank ward gesorgt, sowohl hier als auch auf dem Julmarkte. Unsere lieben Freunde, die Uesenberger Landsknechte, waren ebenfalls zugegen, um das hungrig Volk unter anderem mit allerley Leckerem vom Schweyn zu verwoehnen. Welche eyne Wiedersehensfreude, alte und neue Freunde auf diesem Plane zu treffen.

    Zur 4. Stund dann, begannen die Landsknechte, Vaganten und Obrigkeyten ueber den wunderschoenen Julmarkt bis hinauf zur Burgruine zu wandern, vorbey an dem staunenden Volke, welches den Menschenwurm mit viel Handgeklapper begrueszte. Auch wurden immer wieder die Sprechknochen-Seelenfaenger gen Menschenwurm gehalten, um dies Ereygnis fuer spaetere Zeyten festzuhalten.

    Auf dem Platze bey der Ruine angekommen, richteten nun der Herold und auch die Obrigkeyt ihr Wort an das Volk.
    So wurde u.a. verkuendet, wer an unueblicher Staette seyne Nothdurft verrichtet, wuerd mit Pranger bestraft und vom vorbeyziehenden Volk verhoehnt werden. Nach den ueblichen Ermahnungen und Lobesreden konnte nun endlich das Fest beginnen. Eyn Spielmannszug eroeffnete den Reygen und hernach traten die Spielleute von Skadefryd auf den Plan. Feuerschlucker, Alphornblaeser und die Vaganten von Seckinga verbreyteten Kurzweyl und die Darbietungen wurden mit viel Handgeklapper belohnt.

    Die Dunkelheyt brach zwischenzeytlich hereyn und der Julmarkt bot eynen ueberwaeltigenden Anblick. Ebenso der Platz vor der Burgruine, wo viele sich um das Feuer scharten, um sich die Finger oder die Afterballen zu waermen. Ist es doch zwischenzeytlich recht kalt geworden. Nun - da hilft nur eyn Gang in die Taverne, wo heyszer weyszer Gluehweyn feylgeboten wurde.. Ohh welch eyn Hochgenusz, dazu eyn schmackhaftes Mahle, was kann es Schoeneres geben??

    Zur 10. Stund hiesz es dann Abschied nehmen mit dem Versprechen, auch im kommenden Jahr wieder zu erscheynen, um sich von der Gastfreundschaft der Kayserstuehler verwoehnen zu lassen. So ging es wieder hinab ins Dorf zu unseren stinkenden Kutschen und zufriedene Gesichter zeygten, dasz es eyn richtig schoener Tag war.

    Eyn wunderschoener Satertag ging viel zu schnell zu Ende...

    Wer nicht dabey gewesen, der moege sich in die eygenen Afterballen beyssen ob des Aergers, nicht dabey gewesen zu seyn. Aber was nicht ist, kann im kommenden Jahr ja werden...

  • Am 21. und 22. Tage des Nebelung AD MMXV veranstalteten die Meyster der cultura hortorum,  Blumen Maier zu Ovelikon, wie alljaehrlich am Wochenende vor dem ersten Advent, zwey besondere Handelstage an welchem sie ihre Kostbarkeyten feylboten.  Die Handelstage standen unter dem Thema „Maerchenhaftes Julfest“.

    Da man in den Handelsraeumen verschiedene Bereyche eyngerichtet hatte, die sich mit Mediocris fabulae aus laengst vergangenen Tagen befassten, wollte man den Baelgern am Balder, dem 22. Tage im Nebelung etwas Besonderes bieten.
    Und so hat man „Grex Fabula“ des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. gerufen, um diesen Handelstag zu begleyten.  

    Und so ergab es sich, dass sich die Lesekundigen von „Grex Fabula“, mit weyteren Mitgliedern des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V.  bereyts zur 9. Stund im Balder auf dem Auplatze zu Seckinga trafen, um nach Ovelikon zu reysen. Die weyteren Mitglieder des Vereyns sollten in den Handelsraeumen umhergehen und auf das Besondere des Tages aufmerksam machen und bey den Lesungen das Gesamtbild abrunden. Und so sollte es geschehen.

    Zur 10. Stund wurden die Tore fuer die Schaulustigen geoeffnet. Nach und nach fuellten sich die Gaenge und die Menschen bewunderten das Feylgebotene. Zwischen der 2 und 4. Stund im Meridianus war es gar eyn dichtes Gedraenge.

    Im Freyen hatte man die Moeglichkeyt seynen Hunger mit in Darm gepresstem und ueber Feuer gegartem Fleysch zu stillen. Es wurden allerley Getraenke fuer den Durst gereycht. Alles was das Herz begehrte konnte ergattert werden. Wem es draussen zu kalt war, den zog es zur Speysung in die Stube des maurischen Heyszgetraenkes, wo man auch Allerley vom Sueszbaecker zu sich nehmen konnte.

    Das Lesen der Fabeln und Legenden wurde stets durch eynen Ausrufer auf dem ganzen Handelsplatz kundgetan und so kamen die Baelger.
    Manchmal nur Eynzelne, manchmal auch ganze Gruppen mit ihren Muettern und Vaetern, um zu lauschen, was die die Lesekundigen zu berichten hatten. Ganz mutige Baelger, blieben auch ohne ihre Muetter und Vaeter vor Ort. So konnten diese ungestoert Handel treyben gehen. Grosz und aufgeregt blitzten die Aeugleyn, als man dem Maerchenkoenig Raginher den Furchtlosen und die Maerchenkoenigin Josefine die Fabelkundige sah.

    „Grex Fabula“ las Altbekanntes wie z.B. „Dornroeschen“, „der Froschkoenig“ oder auch „Haensel und Gretel“. Waren diese Maerchen doch Teyl der, wie bereyts oben erwaehnten, besonderen Handelsbereyche.

    Zusaetzlich wurden Maerchen gelesen, die zum bevorstehenden Julfeste passten,  wie z.B. „die Eysblume“, „das Marienkind“ oder „das Maedchen mit den Schwefelhoelzern“.
    Natuerlich wurde auch das eyne oder andere mittelalterliche Maerchen wie „die Wahl des Kaestchens“ oder „der Wunderarzt“ vorgelesen.

    Immer wieder kamen die Baelger und hoerten gebannt unseren Lesungen zu. Das eyne oder andere Kind traute sich gar, das wertvolle Maerchenbuch mit dem goldenen Schluessel zu oeffnen oder auch wieder sorgsam zu verschlieszen.

    Wie im Fluge verging der Tag und so schlug dann doch schon die 4. Stunde im Meridianus und alles war wieder vorbey.
    Die Tore wurden wieder verschlossen, die Markttreybenden im Freyen, packten ihre Sachen wieder zusammen.

    Und auch fuer uns hiesz es  nun,  das Maerchenbuch bis zur naechsten Veranstaltung wieder eynzupacken und mit viel Liebe aufzubewahren, damit die Baelger das naechste Mal erneut gespannt unseren Erzaehlungen lauschen koennen.

    Die strahlenden Kinderaugen und das Handgeklapper der Eltern waren an diesem Balder der schoenste Lohn.

    Den Lesekundigen, Maerchenkoenigin Josefine, Nephilim, dem Held vom Erdbeerfeld und nicht zuletzt Lord Boromir of Waterford sey gedankt fuer ihre wunderbaren Lesungen.
    Und eyn weyterer Dank an alle anderen Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn, die diese Stunden mit ihrer Anwesenheyt bereycherten.

     

  • Es war wieder soweyt. Am 7. und 8. Tage im Nebelung AD MMXV standen die Maerchentage zu Seckinga wieder an. Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. liesz es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, den Baelgern mittelalterliche Maerchen vorzulesen. Petrus hat es dieses Jahr sehr gut mit uns gemeynt, liesz er doch die Sonne an beyden Tagen wohlig warm scheynen.

    Die Maerchengruppe „Grex Fabula“ und eyn weyteres halbes Dutzend Mitglieder trafen sich am Satertage zur hoechsten Mittagsstund in ihrer Stammtaverne „Kater Hiddigeygey“, um noch vor Beginn des Maerchenlesens zusammen eyn Gesoeff zu sich zu nehmen.

    Die Kinder vom Kinderferienprogramm begleyteten auch in diesem Anno die Maerchengruppe. Ebenso gesellten sich die Spielleute Skadefryd mit dazu.

    Puenktlich zur 1. Stund im Meridianus starteten wir und zogen in Richtung Altstadt. Voraus liefen zwey Bannertraeger, Marcel vom Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V. und der Faehnrich von Skadefryd. Gefolgt von den Spielleuten Skadefryd, die Ritter, zwey holde Mayden: Elsa vom Altsiedlerland, sie trug die Schatulle mit dem goldenen Schluessel des Maerchenbuches und Alva Skadi, sie trug das wertvolle Maerchenbuch. Dahinter lief das Maerchenkoenigspaar Koenig Raginher, der Furchtlose und Königin Josefine, die Fabelkundige und weytere Mayden und Recken des Vereyns.

    Schon waehrend dem Eynzug in die Stadt wurden wir bestaunt. Die Schaulustigen zueckten ihre Seelenfaenger und verewigten uns.

    Viele verschiedene Stellen in der Altstadt wurden aufgesucht, um den Kindern unsere Maerchen vorzulesen und abwechselnd auch die Weysen der Spielleute vorzutragen.

    Der Koenigin ward an diesem Tag das Vorlesen verwehrt. War sie ueber Nacht von eyner boesen Hexe mit eynem Zauber belegt worden und hatte dabey ihre Stimme verloren. Aber sie liesz es sich nicht nehmen, den Kindern ihre Maerchen naeher zu bringen. Hatte sie doch eynfach zwey holde Mayden, Nephilim und Mayd Mona und eynen Gaukler, Gunnar den Trobador, beauftragt, dies fuer sie zu uebernehmen.

    Um Maerchen hoeren zu koennen, mussten die Baelger stets laut den Satz rufen: „Koenigin, oeffne deyn Maerchenbuch!“. Die Maerchenkoenigin bat nun ihren Gemahl, Raginher den Furchtlosen  das Buch zu oeffnen und es ihr zu reychen. Sie waehlte danach eyn Maerchen aus und uebergab es dann eyner Maerchenleserin oder eynem Maerchenleser. Gleychgueltig wo wir lasen, wir wurden stets mit viel Handgeklapper belohnt.

    Der Satertag verging sehr schnell und zur 6. Stund im Meridianus begaben wir uns zum Abschluss in die Stammtaverne.
    Auch in diesem Jahr wurde der Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V. von der Obrigkeyt der Maerchentage zu Speys und Trank eyngeladen. Wir stillten unseren Hunger wie immer mit koestlichster Speys und loeschten unseren Durst mit erfrischenden Getraenken. Nebenbey hielten wir Rueckschau auf den vergangenen Tag.

    Am Balder trafen wir uns wieder zur hoechsten Mittagsstund in unserer Stammtaverne, um erneut von dort aus wieder puenktlich eyne Stunde spaeter loszuziehen.

    Auch an diesem Tage wurden viele verschiedene Orte in der Altstadt aufgesucht. Viele Baelger wie auch deren Muetter und Vaeter lauschten aufmerksam den Maerchen, die heute von der Koenigin selbst, ja…sie hatte ihre Stimme wieder zurueck, von Nephilim und von Lord Boromir of  Waterford gelesen werden konnten. Und wie auch schon am Tage zuvor, lieszen die Spielleute Skadefryd dazwischen ihre Bardengesaenge ertoenen. Die Belohnung dafuer: viele strahlende Augen, viel Handgeklapper und Jubel.

    Auch der Balder verging wie im Fluge und schon wieder war alles Geschichte! Zum Abschluss begaben wir uns wieder in unsere Stammtaverne, bis schlieszlich alle Muede, aber zufrieden, den Weg zu ihren Heymstaetten antraten.

    Das Ende der Geschichte? Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann leben Sie noch heute. Und wir freuen uns, naechstes Jahr mit Grex Fabula wieder die Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

    Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschoen. Ihr wart wunderbar und wir freuen uns auf weytere schoene Unternehmungen mit Euch zusammen.

  • Am 29. Tage im Nebelung besuchten die Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. den Markt zum Julfest zu Burchheym. Sie nutzten auszerdem die Moeglichkeyt den Bardengesaengen von den Spielleuten Skadefryd zu lauschen.

    Die Reyse startete vom Auplatz zu Seckinga zur 12. Stunde im Meridianus mit den vollbesetzten stinkenden Kutschen.

    In Burchheym angekommen wurden die Spielleute von der Obrigkeyt begrueszet. Sie begleytete die Spielleute und die Vereynsmitglieder zum Schlosse, wo auch der Mittelaltermarkt stattfand. Alles wurde gezeygt und der erste Eyndruck war hinreyszend.

    Der offizielle Start war zur 4. Stunde im Meridianus mit eynem Eynzug, welcher am Stadttor startete, das gesamte Staedtchen durchquerte, bis hinauf vor das Schloss.

    Am Eynzug waren beteyligt der Historische Fanfarenzug Rittermann 1242 e.V. aus Weysweyl, die Ritterschaft Weysweyl, die Uesenberger Landsknechte mit Gefolge aus Burchheym, der Schultes, der Marktvogt, der Ortsvogt, der Schlossherr und natuerlich die Spielleute Skadefryd.

    Nachdem der Schultes die Ritterschaft und das Marktvolk begrueszet, der Marktvogt die Marktordnung bekannt gegeben, der Ortsvogt die Ablassurkunde verlesen, der Schlossherr die Anwesenden auf seynem Schloss herzlich willkommen geheyszen und der Fanfarenzug seyne musikalische Darbietung abgehalten hatte, hiess es fuer die Spielleute SkadefrydBuehne frey, um mit ihren Bardengesaengen das Publikum zu unterhalten.

    Hunger und Durst wurden mit hervorragendem Speys und Trank gestillt.


    Zur 10. Abendstunde hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Zufrieden mit  neu gewonnen Eyndruecken begab man sich mit den stinkenden Kutschen auf die Heymreyse nach Seckinga.

    Fuer die Vereynsmitglieder war es dennoch ein trauriger Tag. War dies doch der letzte Auftritt der Spielleute Skadefryd unter dem Namen“Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V.“.

    Nach vielen Klagen und Beschwerden von Vereynsmitgliedern wegen der starken Praesenz der Spielleute haben diese beschlossen sich selbstaendig zu machen.

    Seyt dem 11. Tag im Scheyding gehoeren die Spielleute Skadefryd nicht mehr zum Vereyn. Eyn groszer Verlust fuer uns.

    Wir wuenschen den Spielleuten alles Gute und viel Erfolg auf ihrem Wege. Wir werden, soweyt es der Vereynskalender erlaubt, bey ihren Auftritten zugegen seyn.

  • Die Mitglieder des Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. nahmen am 15. und 16. Tage im Hornung wieder an den Maerchentagen zu Seckinga teyl.

    Eyn halbes Dutzend Mitglieder unseres Vereyns trafen Vorbereytungen, um den Baelgern wieder alte Sagen und Maerchen erzaehlen zu koennen. Die Mitglieder traten an diesen zwey Tagen mit dem Namen Nebelung auf.

    Zusammen mit den Spielleuten Skadefryd machten sich die Mayden und Recken auf den Weg ins Staedtchen.

    Allen voran die Kinder vom Murger Sommer-Spaß ,  Spielleute Skadefryd, die Maerchenerzaehler und die restlichen Mayden und Recken des Vereyns.

    An verschiedenen Stellen in der Altstadt wurde Halt gemacht. In der Zeyt wo die Maerchengruppe ihre Buehne aufbaute, unterhielten die Spielleute das anwesende Publikum mit ihren Weysen.

    Die Maerchengruppe trug ihre Maerchen vor und stimmte die Baelger froehlich. So verging der Satertage wie im Fluge und man begab sich zum Schlusz  in die Stammtaverne „Kater Hiddigeygey“. Waren die Mitglieder von der Obrigkeyt der Maerchentage doch zu Speys und Trank geladen worden. Bey guter Speys und gutem Trank hielt man Rueckschau auf die Erlebnisse des Tages.

    Am Balder traf man sich wieder zur 1. Stunde im Meridianus in der Stammtaverne und startete von dort aus wieder in Richtung Staedtchen. Auch an diesem Tag spielte die Formatio, waehrend die Maerchenerzaehler ihre Buehne aufbauten.

    Alles in allem waren es zwey erfolgreyche Tage. Baelger, Vaeter und Muetter spendeten den Maerchenerzaehlern und Skadefryd lauten Jubel und tosend Handgeklapper.

  • Am Friijatag, dem 22. Tage im Nebelung Ad MMXIII reysten die Spielleute "Skadefryd" mit ihren Kutschen nach Loufenberg in Helvetien.
    Hatte doch das Unternehmen DÜBÖR aus Eitchon (Eiken) in Helvetien seyne Untertanen zu eynem fuerstlichen Rittermahl eynberufen und befunden, dass die Spielleute zu diesem Mahle ihre Bardengesaenge vortragen sollten.

    Und so begab es sich, dass sich die Untertanen von DÜBÖR zur siebten und eyner halben Stunde im Meridianus vor der Taverne Adler zur Eynnahme eynes warmen Trunkes bey Feuerscheyn eynfanden.

    Urploetzlich vernahmen diese wunderbare Weysen. Zogen doch die Spielleute "Skadefryd" angefuehrt von drey Fackeltraegerinnen und dem Bannertraeger mit herrlichen Klaengen von Dulcister und Davul und gefolgt von eynem feuerspuckenden Feuergaukler, dem "Schwarzbrenner" die Strasse hinunter durch die dunkle Altstadt zur Taverne.

    Dort eyngetroffen wurden die Mayden und Recken von Gunnar begrueszet und sogleych legten die Spielleute los und gaben Weysen zum Besten die von mysthischen Spruechen, Helden die hinauszogen und nicht zurueckkehrten, von Marktfrauen, Kindern und Troubadouren erzaehlten, die sich gegen die Obrigkeyt auflehnten, sie boten Weysen aus dem Land der Wikinger und sie erzaehlten von Maennern die aufs weyte Meer hinausfuhren um Wind und Wellen zu trotzen.

    Nachdem all diese Geschichten gesanglich erzaehlet waren, zeygte der Feuergaukler seyne atemberaubende Kunst. Die Untertanen und auch die Obrigkeyt von DÜBÖR war beeyndruckt von seynem Koennen.

    Nach dem das letzte Feuer geschlucket und erloschen war, gab es reychlich Handgeklapper und Jubel fuer die dargebotenen Kuenste. Letztlich zog man sich in den warmen Rittersaal zurueck, um sich der Voellerey hinzugeben.

    Nachdem die ersten Speysen aufgetragen waren und sich die Untertanen ueber die reychlich dargebotenen Koestlichkeyten hermachten, spielte "Skadefryd" als Tischmusik auf.
    Im zweyten Teyl erzaehlten die Vaganten von Seemaennern, Lumpen und Landfahrern, ueber eynen Mediziner der mit dem Tod Geschaefte betrieb, machten schließlich eynen Ausflug in die keltische Sprache und ins Land der Skoten.
    Die Bardengesaenge hatten eyfrige Zuhoerer gefunden, die voller Begeysterung waren und die Spielleute schlieszlich nicht ohne Zugabe entliessen. Lautes Handgeklapper und Jubel wurde ihnen zuteyl.
    So gaben sich die Vaganten geschlagen und berichteten schlieszlich in eyner letzten Weyse ueber den Tod eynes Eheweybes, was zumindest bey den Recken zur deutlichen Belustigung beytrug.

    Sodann beschloss man den Abend bey eynem guten Tropfen edlen Weynes und guten Bieres. Voellig unverhofft liesz der Tavernenwirt den Tisch der Spielleute eyndecken und liesz die leckersten Koestlichkeyten auffahren. Es war wahrlich eyne Schlemmerey, der wir uns zur abendlichen Stunde noch hingeben durften. Hierfuer sey dem Wirt und seynem Weybe herzlichst gedankt.

    Den Bauch mit edlen Speysen und Getraenken und die Geldkatze mit Dukaten gefuellt verlieszen die Spielleute schlieszlich die Taverne und kehrten zu Ihrer Heymstatt zurueck.
    Man war sich mit dem Tavernenwirt eynig, dass dies nicht das letzte Zusammentreffen mit ihm war.
    So harren wir der Dinge die evtl. noch kommen sollen.



  • Seyd gegrüßt und aufgemerkt, was der Gevatter daselbst zu berichten hat:

    Am 15. Tage des Nebelung machten sich die Mitglieder des MASH mit ihren stinkenden Kutschen auf gen Waldishuote, um eynem besonderen Ereygnis beyzuwohnen! Franziska von Pomerania und Landsknecht Oliver von Mannenheym haben kund getan, just an diesem Tage das Ehegelübde vor der Obrigkeyt zu WT abgeben zu wollen.

    Zur späten Morgenstund trafen wir dann eyn auf den Wegen, die für die stinkenden Kutschen gesperrt, und da noch Zeyt war, genossen wir noch das schwarze Gebräu aus afrikanisch Landen, den "Caffee ToGo", was zunächst bey der Kaffee-Krämerin für Verwirrung sorgte, aber die Mayd begriff gar schnell und reychte uns das herrlich dampfende Gebräu, nun - ihr müsset wissen - der Morgen war gar grau und kalt, und des Gevatters Knochen klapperten bey jedem Windstoss...

    Damit auch das gemeyne Volk erkennen mochte, dass hier nicht die Fasenacht gefeyert, stellte unser Primus Gunnar unser Banner der Formatio SKADEFRYD zur Schau, auf dass das Volke nicht verblödet weyterzog und sah, was hier daselbst geboten ward.

    Dann war es so weyt, das Brautpaar nebst Zeugen und Anhang erschien, und kurz darauf war es an der Zeyt, bey der Obrigkeyt vorstellig zu werden, um die Eynsamkeyt zu beenden. Gerade eynmal eyne halbe Stunde später ward es dann besiegelt, und das getraute Paar trat auf die Treppe und genoss die Anwesenheyt der Freunde, die gekommen, um dem Brautpaare zu huldigen.

    Doch halt!!! Eyner war da, und es war der Gevatter daselbst, der den beyden gebot, auf der Treppe zu verharren, um den Worten des Primus zu lauschen, die dieser an das frisch getraute Paar richtete! Sichtlich gerührt vernahmen die Vermählten die eindringlichen und auch gar lustig gesprochenen Worte, auf dass die beyden auf immer ein glückliches Miteynander haben sollen.

    Damit aber nicht genug, es galt die "Probe" zu bestehen, der Kehlenschneyder ward gereycht, aber da diese Prüfung nicht von der Braut daselbst abgeleystet ward, durfte sie sich eynen Recken aus der Runde erwählen, der diese Pflicht übernahm, und - man glaubt es kaum - der Mann Gottes unterzog sich der Prüfung, der er wacker stand gehalten. Nun, das Brot und das Salz, das zuvor nach alter Sitte gereycht, kam gerade recht, den Kehlenschneyder zu zähmen. Der Bräutigam indes liess es sich nicht nehmen, diese gar scharfe Prozedur über sich ergehen zu lassen, wohlweyslich ward auch ihm Brot gereycht, und hernach ging die Gesellschaft auf den hinteren Teyl des Hauses, wo die Gäste reychlich mit Perlweyn und kleynen leckeren Happen verwöhnt wurden.

    Nach diesem Intermezzo machte sich die Gesellschaft auf, gen Tiengen zu ziehen, wo sodann in idyllischer Umgebung das Fest beginnen sollte.

    Es wurden reychlich Kuchen, süsse Speys und auch das braune Gebräu aus muslimisch Landen aufgetragen,aber auch das Mönchswasser - heut nennt man es eynfach Bier - konnte verkostet werden. Es war eyne kleyne, aber feyne Gesellschaft, die sich hier eyngefunden, sind doch auch Gäste und Freunde aus der Pfalz angereyst, um diesem Ereygnis beyzuwohnen und dem Brautpaare zu huldigen.

    So wurden neue Freundschaften geschlossen, und - wie der Gevatter bey der erneuten Hochzeytszeremonie ausführte - waren die Anwesenden für eyn paar Stunden die Familie der Brautleute, was diese sehr genossen, denn wahre Freunde gibt es selten.

    Der Gevatter mit seynem Gehilfen, man glaubt es kaum, es war der Mönch, zelebrierten für das Brautpaar erneut die Vermählung, und die eyndringlichen Worte des Gevatter und auch eynes Zitates aus dem grossen Buch, in welchem eyn Teyl der Menschheytsgeschichte aufgeschrieben, verfehlten ihre Wirkung nicht.

    Nun sind die Beyden, Ziska von Pomerania und Landsknecht Oliver von Mannenheym auch mittelalterlich vermählt, und die Freude beym anwesenden Volke war gar gross, und so wurde gefeyert, nicht ohne dass der Musici gefröhnt wurde, denn die Spielleute der Formatio SKADEFRYD gaben eyn Konzert für das Brautpaar und die Gäste, und es gab frenetisch Handgeklapper und Jubel, was die Spielleute mit eyner Zugabe dankten.

    Doch damit wars noch nicht vorbey, nun wurde aufgetischt:

    Fleisch vom Schweyn, vielerley Sosse, Wild, Geflügel gebraten, eyne neuartige Speys, der Gevatter meynt sich zu erinnern, eyn gewisser Christophero Columbus brachte die Feldfrucht aus Indien mit, wie er fälschlicherweys annahm, sie ward Kartoffel genannt.

    Es wurde Fisch gereycht, wie ihn die Nordmänner jagten, Lachs genannt und auch Heymisches aus den Flüssen ward dargeboten, dazu Obst, Gemüse und auch Käse lockten die Gäste an die Tafel. Viele Hände haben alles vorbereytet, und man dankte es ihnen, indem das Volk voll des Lobes ob der Bewirtung war!

    Mittlerweyle löste die Dunkelheyt die Sonne ab, und eyn grosses Feuer ward gezündet, eygentlich fehlte nur noch eyns, aber es liess sich keyne Hex blicken.... ;-)

    Eynen weyteren Höhepunkt bot der SCHWARZBRENNER mit eyner grossartigen Feuervorführung, und dazu wurden gar fremdartige Pfeyle in den Nachthimmel geschossen, welche hernach eynen bunten Feuerregen an den Himmel zauberten und das Volk zum Staunen brachte.

    Der Abend ward zur Nacht, und nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, hatten sie doch eynen zum Teyl längeren Reyseweg durch die Nacht.

    Alles in allem war es eyn wundervoller Tag im Kreyse von lieben Freunden, und es war dem MASH eyne besondere Ehre, dabey seyn zu dürfen, und so werden wir noch in vielen Sommern darüber reden, und sollten dann kleyne Ziskas oder Olivers..... aber das ist eyne andere Geschichte.... :-)

     

  • Der Mittelalterstammtisch Hochrheyn e.V. hat eyn ereygnisreyches und kraeftezehrendes Wochenende hinter sich gebracht. Von dem moechte ich Euch nun berichten:

    Am Frijatag, dem 08. Tage im Nebelung AD MMXIII reysten "Skadefryd" und seyne Anhaenger zur achten und einer halben Abendstund, in die Stadt der Freiherren von Chreinchingen, nach Tuongen (Tiengen). Dort hatte unser gemeynsamer Freund, der Herr des Feuers -DER SCHWARZBRENNER- zu eynem mittelalterlichen Gelage geladen, an welchem die Spielleute "Skadefryd" ihre Bardengesaenge zum Besten geben sollten.
    Gesagt  - Getan!
    "Skadefryd" und natuerlich seyn Gefolge gaben alles!! Die Darbietung wurde mit viel Jubel und reychlich Handgeklapper bedacht, so dass die Spielleute um eyne Zugabe nicht herumkamen.
    Nach getaner Arbeyt gesellte man sich an den Hauptmannstisch wo man deftigen Speysen und eynem kuehlen Trunke froente. Es erklangen Weysen von silberen gelochten Scheyben, die gar lieblich klangen. Welch Teufelswerk!!
    Natuerlich konnten Franck und Gunnar es nicht lassen, diese Weysen auf der Davul und mit dem Schellenkranz zu begleyten. In froehlicher Runde wurde bis zum  Hahnenschrey gezecht und gesungen. Eyn gar lockeres Voelkchen, welches sich hier eingefunden hatte.
    Den Wanst prall gefuellt mit Met, Bier, Brot, Schmalz und deftiger Beylage und abgekaempft vom Musizieren und den rhythmischen Bewegungen fuhr man schlieszlich mit seynen Kutschen zu seyner Heymstatt zurueck.

    Nach wenigen der Stunden Schlaf fand man sich bereyts kurz nach der hohen Mittagsstunde des Satertages, dem 9. Tage des Nebelung wieder in der Stammtaverne zu Seckinga eyn. Stand doch die Teylnahme an den Maerchentagen an.
    Mit "Skadefryd", mehreren Erzaehlweybern, eynem Erzaehlrecken und eyner stattlichen Anzahl von Mitgliedern zogen wir zusammen mit unserem neuen Banner und unserem Ehrenmitglied "Bollerwagen" von der zweyten bis zur sechsten Stunde im Meridianus, von der Taverne aus durch die Gassen und Winkel von Seckinga. Und wo immer wir auf Baelger trafen, erzaehlten wir ihnen Sagen und Maerchen aus laengst vergangenen Zeyten. Skadefryd sang Zaubersprueche in alter Sprache und begab sich mit den Baelgern und Maenner mit Baerten auf die Hohe See hinaus. Auch wurde zusammen mit den Baelgern und ihren Vaetern und Muettern eyn Maerchen gesungen. Der Himmel meynte es an diesem Tage richtig gut mit uns. Bey allerschoenstem Sonnenscheyn konnten wir diesen Tag beschliessen.

    Am Balder, dem 10. Tage im Nebelung erwischte es uns schlimm. Der Himmel zeygte sich den ganzen Tag in eynem erschreckenden Grau und der Himmel hatte seyne Schleusen geoeffnet. Ohne Unterlass regnete es, mal kraeftig, mal weniger kraeftig.
    Dennoch ließen sich die Mayden und Recken des Mittelalterstammtisch Hochrheyn nicht davon abbringen, den ihnen von der Obrigkeyt von Pro Bad Saeckingen aufgegebenen Auftrag zu erfuellen. Wiederum zogen die Erzaehlweyber, der Erzaehlrecke, Skadefryd, Banner, Ehrenmitglied und an diesem Tage unsere besonderen Gaeste, die Tanzleute von "springKRAUT" durch die Strassen und Gassen Seckingas. Wie schon am Vortage hielten wir dort, wo wir auf Baelger stießen und erzaehlten unsere Maerchen und Sagen. Die Tanzleute von "springKRAUT" zeygten ihr Koennen, praesentierten mehrere mittelalterliche Taenze, zeygten Taenze die speziell auf die Musik von Skadefryd abgestimmt waren und die Spielleute von "Skadefryd" gaben ihr Allerbestes.
    Den eyndrucksvollsten Auftritt konnten wir in den Gaengen der Beck-Arkaden erleben. Die Baelger lauschten aufmerksam den Erzaehlungen, gaben ihr Handgeklapper zu den Weysen von Skadefryd und ihre Eltern ließen uns nicht mehr gehen. Nahezu eyne volle Stunde haben wir dort unsere Kuenste gezeygt. Die Eltern sangen bey vielen der Weysen mit, klatschten mit und waren voll und ganz begeystert. Reychlich Handgeklapper war die Folge.
    Als wir am Abend zur sechsten Stund unseren Auftrag beendeten, waren wir uns dessen Gewiss, das es nicht nur uns richtig Spaß gemacht hatte.
    Der schoenste Lohn fuer unsere Anstrengungen waren die vielen leuchtenden Kinderaugen, in die wir den ganzen Tag waehrend unserer Darbietungen blicken durften.

    Aber fuer die Spielleute von "Skadefryd" gab es noch keynen Feyerabend. Hatten sie doch noch in der Nachbarschaft, zu Murgon, aus Anlass eynes 75. Wiegenfestes ihre Bardengesaenge zu praesentieren. Keyne eynfache Aufgabe, mit den angegriffenen Stimmen am Ende des Tages.
    Aber die Spielleute zeygten hier ihre Professionalitaet und brachten den Part mit Bravour zu Ende. Fuer die Spielleute endete dieser Tag erst kurz vor der Geysterstunde. Muede und abgekaempft reyste man schließlich der Heymstatt entgegen.

    Ich moechte an dieser Stelle allen aktiven Mitgliedern danken, die diese Tage mit den ihnen uebertragenen Aufgaben gemeystert haben und damit zum vollen Erfolg fuehrten.

    Stellvertretend für die Erzaehlerinnen und Erzaehler eynen Dank an Marion von Halla und ihre rechte Hand Josefine von Arcamu. Ihre hervorragende und sehr gut durchorganisierte Vorbereytung war eyner der Schluessel zum Erfolg.

    Eyn weyterer besonderer Dank gilt den Tanzleuten von "springKRAUT" mit ihrer Leyterin Elfie. Sie trotzten dem unwirtlichen Wetter und tanzten was das Zeug hielt.

    Und natuerlich sey auch den Spielleuten von "Skadefryd"  eyn ganz besonderer Dank ausgesprochen fuer die professionelle Abwicklung des großen Pensums an Sangesdarbietungen.

    IHR ALLE WARD EIN HERVORRAGENDES TEAM! VIELEN VIELEN DANK AN ALLE! IHR WARD EINFACH SUPER!!!!

  • Gott zum Grusze ihr alle da draussen,

    unser Forum beginnt zu Leben. Damit ihr keyne Neuigkeyten verpasst, oder gar Termine und evtl. Umfragen überseht, nutzt die Möglichkeyt, die eynzelnen Themen zu abonnieren! Ihr erhaltet sodann stets eyne Nachricht mit dem unsichtbaren Boten, sobald sich im Forum etwas getan hat. So seyd ihr stets gut unterrichtet.

    Der unsichtbare Bote arbeytet bei jedem Wetter und ist sehr zuverlässig. Gebt ihm genügend Arbeyt.

    Behüt' Euch Gott Euer Gunnar

  • Seyd gegrüsst allesamt,

    am ersten Tage des Julmondes, es ist der Satertag, trifft sich die Mittelalter-Gemeynde wieder zu Bad Säckingen in unserer Stammtaverne "Krone"

    Es gibt viel Neues zu berichten, welches wir Euch beym Stammtisch näher bringen werden!

    So meldet euch zahlreych an, so sind wir in der Lage, beym Wirt entsprechend zu planen.

     

    So gehabt Euch wohl

     

    Wir sehen uns - früher oder später